Spray richtet Schäden an historischen Gebäuden an Luftschlangensprays soll an Fasnacht der Garaus gemacht werden

2 min Lesezeit 22.01.2018, 07:51 Uhr

Die Vereinigte Guuggenmusigen Luzern setzen sich dafür ein, dass Luftschlangensprays nicht mehr verkauft werden. Läden, die das trotzdem tun, sollen gemeldet werden, berichtet «20 Minuten online».

«Luftschlangensprays sind ein Graus»: In einem Facebookpost rufen die Vereinigte Guuggenmusigen Luzern dazu auf, keine Luftschlangensprays zu kaufen. Und: Wer Geschäfte entdeckt, die diese immer noch verkaufen, soll dies der Vereinigte melden. Denn: Luftschlangensprays würden Grende, Kostüme und Bausubstanz schädigen.
 
«Es ist schade, dass die Sprays Masken und Fasnachtskostüme, die aufwändig gemacht wurden, zerstören», so Linus Jäck, Präsident der Vereinigte Guuggenmusigen Luzern. «Als Vereinigte haben wir deshalb zum Schutz unsere Arbeit, der Grende und Kostüme einen Aufruf gemacht, die Sprays nicht zu kaufen.»
 
Auch die Luzerner Altstadt leide unter dem Spaghettispray. Die chemischen Sprays hätten in den letzten Jahren an historischen Gebäude grossen Schaden angerichtet, so Jäck. Sie würden vor allem Sandstein angreifen und diesen verfärben. Und sogar medizinisch seien die Sprays ein Problem, so Jäck. Nämlich dann, wenn sie in Kontakt mit den Augen kämen. «Wir von der Vereinigte wollen schon lange, dass die Sprays aus der Luzerner Fasnachtsszene verschwinden», sagt Jäck. Mit grossem Erfolg: Laut der Vereinigte sind die Dosen nur noch in wenigen Geschäften zu finden. Aus der Stadt Luzern seien sie grösstenteils verbannt.
 
Das ist den Fasnächtlern aber nicht genug. «Wir wollen den Sprays den Todesstoss versetzen», ist auf ihrer Facebookseite zu lesen. Sie hoffen auf Hilfe der Bevölkerung. Geschäfte und Filialen, die noch weiterhin solche Sprays verkaufen, sollen der Vereinigte gemeldet werden.

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