Logistische Anlaufschwierigkeiten bei Corona-Tests in Zuger Schulen
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Für die Reihentests im Kanton Zug braucht es bestimmte Etiketten, bei deren Herstellung es haperte. (Bild: Adobe Stock)

Drei Gemeinden mussten warten Logistische Anlaufschwierigkeiten bei Corona-Tests in Zuger Schulen

2 min Lesezeit 15.04.2021, 06:35 Uhr

Der Kanton Zug hat die Reihentests an Schulen vor Ostern ausgeweitet. Bei drei Gemeinden verlief der Start aber nicht reibungslos. Grund waren logistische Probleme. Seit dieser Woche wird überall getestet.

Der Kanton Zug testet seit Wochen die Schülerinnen und Lehrer regelmässig auf das Coronavirus – seit kurzem bereits ab der 4. Klasse der Primarstufe. In drei Gemeinden konnten die Primarschulklassen erst diese Woche zum Test antreten. Grund waren logistische Probleme in der Umsetzung der Reihentests. Konkret betraf dies die Etiketten mit den QR-Codes, die es erlauben, die Proben der Betroffenen anonym auszuwerten, berichtet die «Zuger Zeitung».

«Zum einen konnten die Schulen Menzingen, Baar und Zug uns die Personendaten nicht rechtzeitig vollständig übermitteln, und zum andern hatte eines der Labore Probleme beim Erstellen der Etiketten», wird Gesundheitsdirektor Martin Pfister (CVP) zitiert. Mit der Ausweitung der Reihentests auf die Unterstufe stieg auch der Aufwand. Die Tests müssen bei jedem Schulhaus abgeliefert und später wieder abgeholt werden.

«Im Nachhinein betrachtet, hatten wir die Sache zu eng geplant», sagt Bildungsdirektor Stephan Schleiss (SVP). «Wir dachten, dass wir es so bewältigen können, aber hatten schlichtweg keine Reserven, um ein solches Holpern aufzufangen.»

Mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden

Der Kanton Zug hat am Mittwoch mitgeteilt, dass die Reihentests an den Schulen bis zu den Sommerferien weitergeführt werden (zentralplus berichtete). Wie die Gesundheitsdirektion gegenüber der Zuger Zeitung sagt, sind seit dem Start der Reihentests an den Oberstufen 64 Personen positiv getestet worden – zum Teil wiesen sie keine Symptome auf.

Mit dem Verlauf zeigen sich die Behörden zufrieden. Wie bereits im März angekündigt, prüft der Kanton, ob die Maskenpflicht durch die Massnahme gelockert werden könnte –  womöglich bereits nach den Frühlingsferien (zentralplus berichtete).

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