Lockdown-Ende: Läden in Zug und Luzern dürfen hoffen, Wirte sollen warten
  • Regionales Leben
Restaurants müssen sich wohl noch etwas länger gedulden, bis sie wieder öffnen dürfen. (Bild: jal)

Bundesrat berät über Entscheide Lockdown-Ende: Läden in Zug und Luzern dürfen hoffen, Wirte sollen warten

2 min Lesezeit 1 Kommentar 17.02.2021, 12:29 Uhr

Wie soll die Schweiz aus dem Lockdown kommen, ohne dass die Zahl der Neuinfektionen gleich wieder in die Höhe schiesst? Darüber berät am Mittwoch der Bundesrat. Einige Vorschläge sind bereits bekannt.

Wie kommen wir da wieder raus, aus diesem Lockdown? Darüber berät der Bundesrat am Mittwoch. Die Fallzahlen sind gesunken, die Menschen ungeduldig, die Beizer gefrustet. Jetzt muss eine Lösung her, die nicht dazu führt, dass die Neuinfektionen wieder rasant ansteigen. Geplant ist eine schrittweise Lockerung, wie der «Blick» schreibt.

Konkret sollen jeweils zu Beginn eines Monats neue Lockerungen in Kraft treten, insofern es die Fallzahlen zulassen. So kann der Bundesrat auch rasch reagieren, wenn die Infektionen wieder zunehmen. Die grössten Chancen für eine baldige Öffnung haben gemäss dem «Blick» etwa Museen, da dort der Abstand eingehalten werden kann und Maske getragen wird. Unter Auflagen sollen auch Läden bald öffnen können.

Mehr Personen bei öffentlichen Treffen, dafür strikte Regeln für Beizen

Die Strategie sieht vor, Lockerungen im Freien rascher umzusetzen als solche in Innenräumen. Das würde auch die Zahl der Personen, die sich gleichzeitig treffen dürfen, betreffen. Sie könnte schon bald von fünf auf fünfzehn angehoben werden.

Mehr Geduld müssen aber gemäss der Zeitung die Beizer zeigen. Selbst eine Aussenbewirtung soll nicht so rasch möglich sein. Allerdings stehen in vielen Skigebieten – der Kanton Luzern zählt nicht dazu – Aussenplätze zur Konsumation von Take-away-Angeboten noch heute offen. Gemäss der Covid-Verordnung wäre das nicht erlaubt, einige Kantone drücken aber ein Auge zu, schreibt der «Tages-Anzeiger». Ob die Terrassen nun allenfalls sogar geschlossen werden müssen, ist offen. Dafür soll der Härtefalltopf aufgestockt werden – von 5 auf 10 Milliarden Franken.

Pläne werden geheim gehalten

Wie genau die einzelnen Schritte aussehen, ist diese Woche weniger klar als in der Vergangenheit. Regelmässig wurden Dokumente an die Presse weitergegeben, was den Umgang mit der Pandemie für den Bundesrat erschwerte. Dieses Mal seien verschiedene Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, damit dies nicht wieder passiert, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Definitiv entschieden wird am Mittwoch voraussichtlich ohnehin noch nichts. Die Beschlüsse gehen wie üblich zuerst bei den Kantonen in die Vernehmlassung. In der kommenden Woche dürfte dann endgültig feststehen, welche Lockerungsschritte uns aus dem Lockdown führen sollen.

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1 Kommentare
  1. Paul Bründler, 17.02.2021, 14:51 Uhr

    „Wie kommen wir da wieder raus, aus diesem Lockdown? “
    Wie man aus dieser „Nummer“ wieder rauskommt, würde ich mich als Politiker auch fragen.
    Weniger wegen des Virus, sondern wegen den kollateralen Verwüstungen, die sie angerichtet haben und für die sie wahrscheinlich nicht geradestehen wollen.
    Unter „Haltung“ versteht man heute ja etwas anderes, als ein Schuldeingeständnis und ein Rücktritt bei Totalversagen.

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