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3G-Regeln am Umzug

So kommt die Lozärner Fasnacht 2022 zurück!

Ein Bild vor Corona: Der Fötzeliregen auf dem Kapellplatz mit dem Fritschipaar. (Bild: Archivbild: Emanuel Ammon/AURA)

Luzern ohne Fasnacht - das tut vielen im Herzen weh. Letztes Jahr wurde der Grossanlass wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Nun luden die «Fasnachtsgewaltigen» zur einer Pressekonferenz. Heissts im Februar wieder «Brüüüüeele» und Kafi-Schnaps? Die momentane Situation stimmt zuversichtlich.

Alle sind sie da im Fliegerschuppen auf der Luzerner Allmend. Die «Vereinigte», die «Kult-Ur-Fasnächtler», das «Lozärner Fasnachtskomitee» (LFK) sowie die vier Zünfte und Gesellschaften Zunft zu Safran, Wey-Zunft, Maskenliebhaber-Gesellschaft und die Fidelitas Lucernensis. Mit Spannung wird die Antwort auf die Frage aller Fragen erwartet: Gibt's 2022 endlich wieder eine Luzerner Fasnacht und wie soll sie aussehen? Nachdem die Verantwortlichen in Basel Anfang September verlauten liessen, dass sie von einer Fasnacht 2022 ausgehen, richten sich nun natürlich alle Augen auf Luzern.

An der Medienorientierung vom Donnerstag wurde rasch klar, dass die Verantwortlichen sehr optimistisch sind, dass es im nächsten Jahr eine «rüüdig verreckte» Fasnacht geben wird. Und zwar ohne Einschränkungen, aber trotzdem sicher. Entsprechend sei man für verschiedenes bereits an die Planung gegangen. So werden die Vorfasnachts-Events wohl fast ausnahmslos durchgeführt. Es wird die 3G-Regel gelten.

Was die grossen Anlässe wie Tagwache und Umzüge betrifft, wird sich aber noch zeigen müssen, ob und inwiefern sie durchgeführt werden können. Das hängt von den Behörden ab. Grundsätzlich nehme man dort aber ein grosses Wohlwollen wahr, was die Anliegen der Fasnächtlerinnen betrifft, sagten die Vertreter der versammelten Fasnachtsorganisationen unisono. Klar ist bereits jetzt, dass für die Teilnehmer der Umzüge wie Guugger oder Wagenbauer die 3G-Regel gilt. Das hat das Fasnachtskomitee von sich aus entschieden.

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