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30.November 2020 — 30.11.2020 12:08:41 aktualisiert
Kanton Luzern baut Contact Tracing aus +++ Paraplegikerzentrum Nottwil öffnet Notfallspital wieder
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Das Luzerner Contact Tracing wird ausgebaut. (Bild: Adobe Stock)

Corona-Ticker Kanton Luzern baut Contact Tracing aus +++ Paraplegikerzentrum Nottwil öffnet Notfallspital wieder

Die zweite Welle hat die Schweiz erfasst. Auch in den Kantonen Luzern und Zug wurden die Schutzmassnahmen verschärft. Was das heisst, liest du im Ticker.

Der Luzerner Regierungsrat hat am 16. Oktober beschlossen, die Schutzmassnahmen im Kampf gegen das Coronavirus wieder zu verschärfen. Zwei Tage später folgte der Bund, der die Regeln auf nationaler Ebene verschärfte. In öffentlich zugänglichen Räumen gilt seither Maskenpflicht. In Bars darf nur noch sitzend konsumiert werden, Clubs werden ganz geschlossen. Welche Folgen die neuen Regeln haben, liest du hier im Live-Ticker.

11:19 Uhr 30.11.2020 30.11.2020 11:19:54 Carlo Tschopp

Kanton Luzern beschäftigt mehr Contact Tracer

Der Kanton Luzern hat den Personalbestand im Contact Tracing in den letzten Wochen erhöht, wie der Kanton in einer Medienmitteilung schreibt. 40 Personen arbeiten seit dieser Woche im Luzerner Contact Tracing. Weitere Personaldossiers werden in Reserve gehalten, damit bei Bedarf der Personalbestand schnell erhört werden kann.

Die Prozesse des Contact Tracing werden laufend angepasst und optimiert. So sagt David Dürr, Leiter der Dienststelle Gesundheit und Sport: «Die Abläufe und die Datenqualität haben sich grundsätzlich verbessert, seit der Kanton das Contact Tracing in Eigenregie durchführt. Dennoch passen wir die Prozesse laufend den Erfordernissen an und optimieren diese wo immer möglich weiter.»

07:21 Uhr 23.11.2020 23.11.2020 07:21:34 Christian Bucher

Paraplegikerzentrum Nottwil öffnet Notfallspital wieder

Das Notfallspital beim Paraplegikerzentrum in Nottwil wurde schon im Frühling für mögliche Corona-Notfälle aufgebaut (zentralplus berichtete) – kam damals aber nicht zum Einsatz. Nun hat man es aus Vorsichtsmassnahme wieder eröffnet. Das lässt auch Kritik laut werden, die Vinzenz Graf, Chef des kantonalen Führungsstabs in Luzern, aber wenig Kopfzerbrechen bereitet, wie er gegenüber dem «Regionaljournal» erklärt. Das Spital diene als vorausschauende Massnahme. Auch er sei froh, wenn es nicht zum Einsatz käme. Getreu nach dem Motto: Lieber haben und nicht brauchen, als umgekehrt.

Die 25 Betten im Notfallspital sollen erst dann zum Einsatz kommen, wenn alle anderen Betten im Luzerner Spitälern belegt sind. Gemäss Graf, können diese Betten ohne Unterstützung von Armeeangehörigen, der Notärzte-Organisation, dem Zivilschutz und Helfern betrieben werde. Das notwendige Personal habe man bereits im Frühling geschult.

18:49 Uhr 20.11.2020 20.11.2020 18:49:41 Christian Bucher

Mehrere Corona-Fälle im Altersheim Staffelnhof

Im Altersheim Staffelnhof in Reussbühl sind derzeit einzelne Wohnbereiche aufgrund von Coronafällen isoliert, wie eine Nachfrage bei Viva Luzern AG bestätigt. Deswegen seine Besuche vorübergehend nur noch in Ausnahmefällen möglich.

Wie viele Personen an Corona erkrankt sind, gibt Viva Luzern nicht bekannt. Wie die Organisation aber bekannt gibt, sei man für solche Szenarien vorbereitet. Definierte Prozesse und genügend Schutzmaterial würden die Sicherheit von Pflegepersonal und Bewohnenden gewährleisten.

16:37 Uhr 20.11.2020 20.11.2020 16:37:08 Jan Rucki

Testcenter mit Covid-19 Schnelltests eröffnet in Emmen

Die Sonnen Apotheke und die Emmen Apotheke
eröffnen am 23. November 2020 ein temporäres Testcenter für Covid-19 Schnelltests. Da
aufgrund der strengen Auflagen nicht direkt in den beiden Apotheken getestet werden kann,
wird mit der Unterstützung des Emmen Centers und der Gemeinde Emmen im Clubhaus der
Beachanlage neben dem Schwimmbad Mooshüsli das Testcenter Emmen eingerichtet.

Damit im neuen Testcenter Emmen ein vom BAG zugelassener Antigen-Schnelltest durchgeführt werden
kann, ist eine vorgängige Anmeldung obligatorisch. Die Termine können direkt über die Homepages der
beiden Apotheken www.emmenapotheke.ch und www.sonnenapotheke.ch oder über die Webseite
www.coronatestcenteremmen.ch vereinbart werden.

16:00 Uhr 19.11.2020 19.11.2020 16:00:58 Christian Bucher

Plötzlich sind alle Coronatests der ukrainischen Nationalspieler negativ

Was denn jetzt? Nachdem das Nations League-Spiel zwischen der Schweizer Nati und der Ukraine abgesagt wurde, weil mehrere ukrainische Spieler positiv auf Corona getestet worden waren, ist die ukrainische Delegation nun zurück in die Heimat gefahren und wurde vor Ort erneut getestet. Ergebnis: Alle Getesteten sind negativ.

Der Test wurde in einem Uefa-zertifizierten Labor durchgeführt, wie der «Tagesanzeiger» schreibt. Der Test sei gemäss dem ukrainischen Verband bei allen Spielern negativ ausgefallen – auch bei denen, die in Luzern noch positiv getestet worden seinen.

Die Absage des Duells scheint bei der ukrainischen Mannschaft auf wenig Verständnis gestossen zu sein. In einer Mitteilung der Osteuropäer, die dem Tagi vorliegt, heisst es: «Es sollte daran erinnert werden,
dass die Partie gegen die Schweiz abgesagt wurde, weil der Luzerner
Kantonsarzt das Nationalteam der Ukraine in Quarantäne steckte wegen dreier positiver Testresultate bei unseren Spielern.

Dann wird auf das Protokoll der Uefa hingewiesen, das besagt, dass es für eine Durchführung ausreiche, wenn bei einer Mannschaft 13 Spieler negativ getestet seien.

Nun entscheidet die Uefa über die Wertung des Spiels. Sollte der Schweiz einen Sieg zugestanden werden, bleibt sie vorerst in der Nations League. Wird der Sieg aber den Ukrainern zugestanden, bedeutet das für die Schweizer einen Abstieg. Wann mit einem Entscheid zu rechnen ist, ist aktuell noch unklar.

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1 Kommentare
  1. mebinger, 29.10.2020, 12:06 Uhr

    Alles abbrechen! Nur so kommen die Politiker zur Vernunft, sich ständig anzupassen schadet nur

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