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6.April 2020 — 06.04.2020 15:49:32 aktualisiert
401 bestätigte Fälle in Luzern +++ In Zug macht man «Contact Tracing»
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Corona Virus COVID-19 im Inneren des Körpers. (Bild: Adobe Stock)

News und Updates zum Coronavirus aus Luzern und Zug 401 bestätigte Fälle in Luzern +++ In Zug macht man «Contact Tracing»

Sowohl im Kanton Zug wie auch im Kanton Luzern dominiert das Corona-Virus das gesellschaftliche Leben. Die Erkrankung und die Massnahmen gegen deren Ausbreitung beeinträchtigen das tägliche Leben in der Region massiv.

Das Corona-Virus breitet sich in der Schweiz schnell aus und hat auch die Zentralschweiz erreicht. Die Pandemie hat Folgen für alle Lebensbereiche. Die Eishockeysaison musste abgebrochen werden, die Schulen sind bis am 19. April geschlossen, Luzerner Firmen setzen auf Kurzarbeit, alle Anlässe wurden abgesagt und Spitalbesuche eingeschränkt: Hier findest Du alle aktuellen Ereignisse und Informationen rund um die Krankheit in der Region.

Das Wichtigste im Überblick:

  • In Luzern gibt es 401 bestätigte Fälle. Sieben Personen sind verstorben (Stand 1.4. um 11 Uhr). In Zug gibt es 125 infizierte Personen. 40 Infizierte sind in der Zwischenzeit vollständig genesen. Eine Person ist verstorben. (Stand 1.4. 8 Uhr)
  • Schweizweit sind 16’176 Personen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. 373 Personen sind verstorben (Stand 31.3. 8 Uhr).
  • Der Bundesrat hat am 16. März die ausserordentliche Lage erklärt und die Massnahmen verschärft.
  • Schulen, Restaurants, Bars & Co. sind schweizweit bis am 19. April geschlossen.

Unsere letzten Meldungen

15:49 Uhr 06.04.2020 06.04.2020 15:49:32 Claudio Birnstiel

Luzerner Kantonsspital nimmt speziellen Corona-Container in Betrieb

18:13 Uhr 31.03.2020 31.03.2020 18:13:48 Valeria Wieser
12:02 Uhr 31.03.2020 31.03.2020 12:02:22 Valeria Wieser

Wer in Zug Kontakt mit Infizierten hatte, wird ausfindig gemacht

11:43 Uhr 31.03.2020 31.03.2020 11:43:18 Valeria Wieser

Mehrere Zivilschutzorganisationen sind in Luzern im Einsatz

Zur Bekämpfung des Coronavirus stehen mehrere Zivilschutzorganisationen des Kantons Luzern im Einsatz. Die kantonale Zivilschutzformation stellt unter anderem den Betrieb des kantonalen Führungsstabes sicher, betreut die zentrale Hotline des Kantons und unterstützt bei der Organisation der Freiwilligenarbeit, wie der Kanton in einer Meldung schreibt.

Zudem stehen aktuell drei weitere Zivilschutzorganisationen (ZSO) im Einsatz: Die ZSO Pilatus betreibt das Drive-In Testzentrum auf der Messe Luzern und stellt den Patiententransport für leichterkrankte Corona-Patienten sicher. Die ZSO Region Sursee kümmert sich um die Aufbauarbeiten des Medical Centers Luzern (MCL) auf dem Areal des Schweizer Paraplegiker-Zentrums (SPZ) in Nottwil. Die ZSO EMME wiederum trägt die Hauptverantwortung für den Betrieb des MCL und stellt die Zutrittskontrollen sicher. Das Medical Center Luzern wird losgelöst vom SPZ-Tagesbetrieb durch Zivilschutz und Militär betrieben.

Kantonsweit stehen rund 90 Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz. Gleichzeitig werden täglich interne Schulungen im Umgang mit dem Coronavirus durchgeführt. «Damit können wir in den nächsten Wochen weitere Aufträge entgegennehmen und die Durchhaltefähigkeit sicherstellen», sagt Daniel Enzler, Leiter Abteilung Zivilschutz des Kantons Luzern.

Auf Bewältigung von Notlagen ausgerichtet

Als Partner im Verbundsystem des Bevölkerungsschutzes sei der Zivilschutz auf die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen ausgerichtet. Bei langandauernden Ereignissen gewährleistet der Zivilschutz die Durchhaltefähigkeit. Er unterstütze und entlaste andere Organisationen.

Im Kanton Luzern ist der Zivilschutz in sechs regionale Zivilschutzorganisationen aufgeteilt. Zusätzlich unterhält der Kanton eine kantonale Formation. Während der Corona-Krise ist der kantonale Führungsstab für die Ereignisbewältigung zuständig. Die Zivilschutzorganisationen erhalten ihre Aufträge im Rahmen dieser ausserordentlichen Lage direkt vom kantonalen Führungsstab.

14:48 Uhr 30.03.2020 30.03.2020 14:48:22 Andreas Ineichen

Drei weitere Corona-Todesfälle in Luzern

Im Kanton Luzern gibt es drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus zu verzeichnen, heisst es in einer Medienmitteilung. Am Samstag sind ein 94-jähriger und ein 86-jähriger Mann verstorben. Beide lebten in einem Pflegeheim und litten an Vorerkrankungen.

Der dritte Todesfall im Zusammenhang mit COVID-19 ereignete sich am Sonntag. Es handelt sich um einen 95-jährigen Mann, der in einem Alters- und Pflegeheim wohnhaft war. Er litt ebenfalls unter Vorerkrankungen und verstarb im Spital.

Somit gibt es im Kanton Luzern bislang total sechs Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen.

13:33 Uhr 30.03.2020 30.03.2020 13:33:42 Valeria Wieser

Zuger FDP will den KMUs in der Krise auf den Zahn fühlen

Wie geht es unseren KMUs während der Krise? Diese Frage stellen sich die Zuger Freisinnigen derzeit. Mit einer sogenannten Sammelbox für kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbständige will die Zuger FDP den Firmen den Puls fühlen.

«Uns ist wichtig zu erfahren, welches die grössten Herausforderungen der Unternehmen sind, welche Massnahmen von Bund und Kanton als gut aufgefasst werden und welche kaum etwas bringen», erklärt Kantonsrat Rainer Leemann.

«Wir wollen diese aufnehmen, bündeln und Ideen sammeln, wie man die Situation verbessern könnte», sagt Leemann und relativiert gleich: «Das heisst nicht, dass wir deshalb mit unzähligen Vorstössen an den Regierungsrat gelangen.» Es gebe auch andere Möglichkeiten, etwa private Initiativen oder aber der direkte Austausch mit Firmen.

Es gehe nicht um Aktionismus

«Ideal wäre natürlich, wenn alle KMUs, die mitmachen, zufrieden sind mit den Massnahmen. Auch dann haben wir etwas gelernt. Es geht nicht darum, die Situation auszunützen und Aktionismus zu betreiben. Es geht um die Resultate», so der Kantonsrat.

Nun gehe es jedoch erst einmal darum, dass möglichst viele Unternehmen bei der Sammelbox mitmachen. So erst entstehe ein repräsentatives Bild.

13:09 Uhr 30.03.2020 30.03.2020 13:09:13 Lena Berger

Ein Dutzend Bussen in Zug - vor allem an Jugendliche

12:32 Uhr 30.03.2020 30.03.2020 12:32:57 Urs-Ueli Schorno

Roche liefert zehntausende neue Corona-Tests

12:20 Uhr 30.03.2020 30.03.2020 12:20:33 Lena Berger

Schönes Wetter: Mehr Verstösse gegen die Corona-Massnahmen

10:56 Uhr 30.03.2020 30.03.2020 10:56:56 Urs-Ueli Schorno

«Emmen lacht» erst im Oktober

«Emmen Lacht» wird nicht wie geplant vom 13. bis 16. Mai 2020 stattfinden. «In den vergangenen drei Wochen ist der Vorverkauf komplett eingebrochen und dass bereits im Mai wieder Veranstaltungen mit mehr als 500 Besuchenden erlaubt sein werden, scheint leider nicht realistisch», teilen die Veranstalter mit. Aufgrund dessen habe man entschieden, das Festival frühzeitig zu verschieben.

Neue Spieldaten: Hazel Brugger: Do, 29. Oktober; Massimo Rocchi: Fr, 30. Oktober; Swiss Comedy Night: Sa, 31. Oktober. Die Show von Oropax findet im Rahmen von Emmen Lacht 2021 am 6. Mai 2021 statt.

13:06 Uhr 29.03.2020 29.03.2020 13:06:43 Isabelle Dahinden

Zahl der Todesopfer in Luzern steigt auf fünf

Im Kanton Luzern gibt es 339 bestätige Fälle (Stand: 29. März, 11 Uhr). Es gibt fünf Todesfälle im Zusammenhang dem Coronavirus zu
beklagen, wie der Kanton auf seiner Webseite schreibt.

09:13 Uhr 29.03.2020 29.03.2020 09:13:13 Isabelle Dahinden

Luzerner Hotelbetriebe kämpfen ums Überleben

19:22 Uhr 28.03.2020 28.03.2020 19:22:32 Isabelle Dahinden

Social Distancing? Rund 100 Meldungen bei der Polizei

An diesem milden Frühlingstag zog es heute viele nach draussen. Besonders am See würden sich viele Menschen aufhalten, die sich nicht an die Verordnung des Bundesrates halten. So auch auf Sportplätzen. Gegen 100 Meldungen seien bei der Luzerner Polizei eingegangen bezüglich Personen, die sich nicht an die Regeln halten, schreibt die «Luzerner Zeitung». Am vergangenen Samstag habe die Polizei kantonsweit 44 solcher Bussen ausgeteilt, 20 davon auf Luzerner Stadtgebiet.

13:25 Uhr 28.03.2020 28.03.2020 13:25:53 Isabelle Dahinden

Vier Todesfälle in Luzern

Im Kanton Luzern gibt es laut aktuellstem Stand 317 bestätige Fälle (Stand: 28. März, 11 Uhr). Es gibt vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen, wie auf der Seite des Kantons steht.

13:02 Uhr 28.03.2020 28.03.2020 13:02:34 Isabelle Dahinden

Kinder sollen zu Hause betreut werden – Kita-Rechnungen dennoch fällig

18:04 Uhr 27.03.2020 27.03.2020 18:04:27 Valeria Wieser

Der Zuger Stapi wendet sich mit Videobotschaft ans Volk

Der Zuger Stadtpräsident Karl Kobelt wandte sich am Freitag mit einer Videobotschaft an die Bevölkerung.

«Die Krankheit Covid-19 hat das Leben von uns allen völlig umgekrempelt. Wir erleben zurzeit ein Ereignis, dass tiefgreifende Veränderungen in unserer Gesellschaft zur Folge hat und zur Folge haben wird. Es ist mehr als das Ereignis des Jahres, es dürfte seinen Platz in den Geschichtsbüchern der Zukunft finden», sagt Kobelt in dem Video.

Auch spricht er der Bevölkerung seinen Dank aus: «Ob jung, im Erwerbsleben oder alt: Die Regeln des Bundes werden weitestgehend eingehalten. Die Solidarität ist überall spürbar.»

In seinem Wohnhaus habe sich ein junges Paar gleich zu Beginn der Krise spontan bereit erklärt, für ältere Mitbewohnende einzukaufen. «Das ist nur ein Beispiel von unzähligen, das mich sehr freut und berührt: Die Solidarität ist da, unsere Gesellschaft funktioniert!», so Kobelt.

https://www.instagram.com/p/B-Pmc_vDHE_/?utm_source=ig_web_copy_link

17:58 Uhr 27.03.2020 27.03.2020 17:58:14 Valeria Wieser

Schindler rechnet mit massivem Gewinnrückgang

15:30 Uhr 27.03.2020 27.03.2020 15:30:08 Valeria Wieser

Schifffahrtsgesellschaft stellt Betrieb vorläufig ein

11:20 Uhr 27.03.2020 27.03.2020 11:20:42 Lena Berger

Corona-Fall in Luzerner Altersheim

Eine Frau hat sich in einem Altersheim in Dagmersellen mit dem
Coronavirus infiziert. Entsprechende Massnahmen wurden getroffen, wie
der Heimleiter gegenüber «Radio Pilatus» sagt. Die betroffene Person und die gesamte Station befänden sich nun in Isolation.

11:12 Uhr 27.03.2020 27.03.2020 11:12:35 Lena Berger

In Baar wird nun Frisches an die Haustür geliefert

10:56 Uhr 27.03.2020 27.03.2020 10:56:05 Lena Berger

Gastro Lucerne will nach der Krise das Ladenschluss-Gesetz ändern

10:55 Uhr 27.03.2020 27.03.2020 10:55:04 Lena Berger

Lucerne Festival gibt gratis Konzerte im Netz

https://www.zentralplus.ch/lucerne-festival-orchestra-streamt-nun-konzerte-ins-wohnzimmer-1760637/

08:35 Uhr 27.03.2020 27.03.2020 08:35:07 Valeria Wieser

CSS wegen Krise zwischen Tür und Angel

Eigentlich hätte die CSS Versicherung in diesen Tagen ihre neuen Büroräumlichkeiten in Root D4 beziehen sollen. Konkret will die Firma die Mitarbeiter von sechs Standorten in einem Bürogebäude vereinen.

Nun jedoch sitzen die 270 Mitarbeiter im Homeoffice. Wie die «Luzerner Zeitung» schreibt, sei der Umzug deshalb auf unbestimmte Zeit vertagt.

Offenbar waren die ersten Umzugs-Lastwagen bereits auf dem Weg nach Root, als die Fahrer den Telefonanruf erhielten. Wegen des Virus werde der Umzug abgebrochen. Die Kisten mussten zurück an den Absender.

Gemäss Angaben der CSS bestehe die Hoffnung, Ende April umziehen zu können. Das Bürogebäude «Square One» in Root D4 bleibt so lange verwaist. Nur etwa vier CSS-Angestellte geistern dort aktuell herum. Alle andern würden im Homeoffice arbeiten.

18:02 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 18:02:29 Lena Berger

Alle Kantonal-Schwingfeste 2020 abgesagt

17:46 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 17:46:28 Lena Berger

Luzerner Gewerbeverband fordert Nachbesserungen für Selbstständige

https://www.zentralplus.ch/vorerst-kein-corona-geld-vom-kanton-luzerner-gewerbeverband-startet-umfrage-1760179/

17:00 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 17:00:21 Lena Berger

Gratis-Parkplätze: Stadt Zug setzt ein Zeichen der Wertschätzung

15:11 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 15:11:52 Lena Berger

Burg Zug bietet virtuellen Rundgang an

Aufgrund der Situation rund um das Coronavirus ist das Museum Burg Zug geschlossen. Die Verantwortlichen um Direktor Dr. Marco Sigg haben sich deshalb entschlossen, die Sonderausstellung «Ernstfall! Die Schweiz im Kalten Krieg», die bis am 26. April 2020 gedauert hätte, vorzeitig zu schliessen. Interessierten, die die Ausstellung gerne noch besucht hätten, stellt das Museum Burg Zug ab dem 2. April 2020 auf seiner Website einen digitalen Rundgang (3d-Scan) zur Verfügung, in dem die Ausstellung virtuell begangen werden kann.

14:02 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 14:02:52 Lena Berger

Neue Hotline bietet Gratis-Rechtsberatung für Zuger Firmen

12:14 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 12:14:26 Lena Berger

Dritter Todesfall im Luzern

10:37 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 10:37:15 Lena Berger

Take-Aways müssen weiterhin um 18.30 schliessen

08:49 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 08:49:57 Lena Berger

Luzerner Altersheime bereiten sich auf Personalausfall vor

Um für einen Personalausfall aufgrund von
Corona-Infektionen gewappnet zu sein, baut Viva Luzern vorsorglich einen
Unterstützungspool auf, auf den die Luzerner Altersheime im Notfall zugreifen können.

Gesucht sind Personen zwischen 18 und 60 Jahren, die flexibel einsetzbar sind im Bereich Pflege, Betreuung und Hotellerie. Sie dürfen keiner Riskiogruppe angehören.

07:27 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 07:27:03 Lena Berger

Notkredite des Bundes: Luzerner Banken sind parat

07:10 Uhr 26.03.2020 26.03.2020 07:10:28 Lena Berger

Längere Öffnungszeiten für Take-Aways gefordert

15:01 Uhr 25.03.2020 25.03.2020 15:01:26 Isabelle Dahinden

Zu grosse Gruppen: 32 Bussen seit dem Wochenende in Luzern erteilt

An der heutigen Medienkonferenz sagte Justiz- und Sicherheitsdirektor Paul Winiker, dass seit dem Wochenende in Luzern 32 Bussen wegen zu grosser Gruppen erteilt wurden.

Das heisst, dass mehr als fünf Menschen in einer Gruppe involviert waren oder den nötigen Abstand von zwei Metern nicht einhielten. Das kostet seit letztem Freitag 100 Franken pro Person.

14:38 Uhr 25.03.2020 25.03.2020 14:38:38 Isabelle Dahinden

Zuger Bachelorette muss sich mit Rosenverteilen gedulden

Mit Chanelle Wyrsch ist eine Hünenbergerin die nächste Bachelorette, die bald unter 22 Männern die grosse Liebe sucht (zentralplus berichtete). Bachelorette-Fans müssen sich nun aber gedulden. Denn die Corona-Krise trifft selbst den Start der neuesten Staffel. Wie die Verantwortlichen des Senders «3+» mitteilen, habe man sich aufgrund der ausserordentlichen Lage dazu entschieden, den Start der 6. Staffel vom 6. April auf den 20. April zu verschieben.

14:05 Uhr 25.03.2020 25.03.2020 14:05:04 Isabelle Dahinden

Reduzierter Fahrplan: Zugerland Verkehrsbetriebe zieht nach

Die Schweizer Transportunternehmen reduzieren auf Anordnung von SBB und Postauto und in Abstimmung mit dem Bundesamt für Verkehr das Angebot des öffentlichen Verkehrs. Deswegen reduziert nun auch die Zugerland Verkehrsbetriebe ihren Fahrplan. Dieser tritt am 30. März in Kraft und soll die Anpassungen im Fernverkehr und S-Bahnnetz berücksichtigen, so dass nach Möglichkeit weiterhin Anschlüsse gewährt werden können.

Für Zug gilt: Von Montag bis Samstag gilt ein einheitlicher Fahrplan, wobei die Busse maximal im Halbstundentakt verkehren. Linien mit Viertelstundentakt
werden demnach neu halbstündlich geführt. Verstärkungskurse werden keine
mehr durchgeführt.
Einzelne Linien werden vollständig gestrichen. Es
sind dies die Linien 7, 16, 32 sowie die Linie 26 (Ortsbus Walchwil). Am
Sonntag gilt weiterhin der bisherige Sonntagsfahrplan, wobei einzelne
Linien (6, 11 und 21) auf den Halbstundentakt reduziert werden. 

12:27 Uhr 25.03.2020 25.03.2020 12:27:04 Andreas Ineichen

Markt Meile Sursee am 23. Mai abgesagt

Wegen der schweizweit stark verschärften Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird die am 23. Mai 2020 geplante Markt Meile Sursee abgesagt, teilt das OK mit.

17:26 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 17:26:12 Ismail Osman

Zug: Online-Liste zeigt alternative Angebote lokaler Betriebe

Auf Initiative der Vereinigung Pro Zug und der Stadt Zug steht unter www.stadtzug.ch/corona-krise eine Online-Liste bereit. Diese weisst auf alternative Angebote von geschlossenen Restaurants, Bars, Cafés und Ladengeschäften in der Stadt Zug hin.

17:14 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 17:14:46 Ismail Osman

Luzerner Regierung setzt Frist für die Stimmenauszählung

15:29 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 15:29:20 Ismail Osman

In Dagmersellen wird mehr Sauerstoff produziert

Die Firma Pangas hat in ihrem Werk in Dagmersellen die Sauerstoffproduktion erhöht. Dafür hat sie den Dreischichtbetrieb eingeführt. Die Herstellungsanlage könne den Schweizer Bedarf an medizinischem Sauerstoff abdecken, sagt Thomas Haefliger, Mitglied der Geschäftsleitung, gegenüber dem Willisauer Boten.

15:17 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 15:17:01 Ismail Osman

Luzern: Drive-In-Testcenter wird auf die Allmend verschoben

Nach dem Widerstand von Anwohnern, wird das Corona-Testcenter auf die Luzerner Allmend verlegt. Der Kanton bestätigt eine entsprechende Meldung der Luzerner Zeitung. Ursprünglich hätte der Betrieb am Mittoch, 25. März, bei der Kantonsschule Alpenquai aufgenommen werden sollen.

15:16 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 15:16:20 Lena Berger

Kanton Zug macht Grosseinkauf bei der Destillerie Etter

14:32 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 14:32:32 Ismail Osman

Zug: 10 Erkrankte sind wieder genesen

Laut Gesundheitsdirektor Martin Pfister sind 10 Personen, die am Coronavirus erkrankt waren, wieder genesen. Gemäss Pfister sind derzeit 71 Infizierte bekannt. 5 Personen sind hospitalisiert, 2 davon auf der Intensivstation.

14:17 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 14:17:34 Ismail Osman

Kanton Luzern sucht Freiwillige aus allen Sparten

13:58 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 13:58:06 Lena Berger

Zug senkt Steuern, um die Bevölkerung zu entlasten

13:50 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 13:50:08 Ismail Osman

Corona-Ansteckungen im Betagtenzentrum Emmen

Eine Mitarbeiterin und drei Bewohner des Betagtenzentrums Emmenfeld in
Emmen wurden laut Luzerner Zeitung positiv auf das Coronavirus getestet. Die Betroffenen befinden sich in Spitalpflege, die Abteilung des Betagtenzentrums wurde
isoliert. Das Betagtenzentrum bestätigt die Coronavirus-Fälle auf ihrer Homepage.

11:57 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 11:57:08 Ismail Osman

City-Vereinigung Luzern lanciert Solidaritätsplattform

09:38 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 09:38:53 Lena Berger

Corona-Krise ist kein Freipass für Kriminelle

08:01 Uhr 24.03.2020 24.03.2020 08:01:46 Ismail Osman

Luzerner Verein plant Isolationszimmer für Obdachlose

16:11 Uhr 23.03.2020 23.03.2020 16:11:28 Claudio Birnstiel

Kanton Luzern richtet auf Kantiareal ein Testzentrum ein

13:45 Uhr 23.03.2020 23.03.2020 13:45:58 Lena Berger

Neues Corona-Regime: Luzerner Polizei musste kaum Bussen ausstellen

12:02 Uhr 23.03.2020 23.03.2020 12:02:04 Claudio Birnstiel

Luzerner Kantonsspital schränkt Besuchsrecht weiter ein

Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren und eine grösstmögliche Sicherheit für Patientinnen sowie Mitarbeitende zu gewährleisten, verschärft das Luzerner Kantonsspital (Luks) das Mitte März 2020 eingeführte generelle Besuchsverbot: Partner von gebärenden Frauen dürfen sich ab sofort nur noch für die Geburt im Spital aufhalten und im Kinderspital ist neu nur noch eine Begleitperson zugelassen.

Einschränkungen gibt es auch beim Besuchsrecht für sterbende Menschen. Ab sofort erhalten nur noch nahe Angehörige Zutritt. Dasselbe gilt für unterstützungsbedürftige Menschen.

Zudem sind bei Schwangerschaftskontrollen Partner als Begleitung nicht mehr zugelassen und bis auf Weiteres können auch keine Familienzimmer zur Verfügung gestellt werden.

«Die Besuchs- und Begleitverbote wurden und werden auch in anderen Spitälern so oder ähnlich gehandhabt, respektive verschärft», schreibt das Luks. Das Besuchsverbot gilt bis auf Weiteres. Es werden Zutrittskontrollen durchgeführt. Berechtigte Besucher erhalten einen Besucher-Badge.

10:59 Uhr 23.03.2020 23.03.2020 10:59:17 Claudio Birnstiel

Zuger Polizei lobt die Bevölkerung, Jugendliche gebüsst

09:44 Uhr 23.03.2020 23.03.2020 09:44:58 Claudio Birnstiel

Horwer Softwarefirma will mit App die Gastrobranche retten

Die Corona-Krise hat insbesondere die Gastrobranche erwischt. Seit vergangenem Dienstag sind sämtliche Betriebe in der Schweiz geschlossen. Das Unternehmen «Pogastro» aus Horw bietet Restaurants und Take-Aways nun die Chance, ihre Gerichte mittels App an die regionalen Konsumenten zu bringen.

«Flyer sind in Krisenzeiten tabu und out. Also bleibt nur die Info über Speiseangebote über Internet und Sozialen Medien», schreibt Thomas Holenstein, Inhaber von Pogastro in einer Mitteilung. Die App bringe alle Angebote von Take-Aways und Beizen auf die Smartphones potentieller Kunden in der näheren Umgebung des Lokals zu den Tageszeiten, wenn die meisten Leute Hunger haben. Das Angebot wird auch auf Social Media aufgeschaltet. «Mit unserer Initiative hoffen wir, viele Restaurants vor der Schliessung zur retten», so Holenstein.

18:40 Uhr 22.03.2020 22.03.2020 18:40:06 Andreas Ineichen

Desinfektionsmittel von Schnapsbrennerei aus Willisau

Um Engpässe in der Versorgung mit Desinfektionsmitteln zu umgehen, hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Anfang März eine Sonderregelung eingeführt. Diese stellt sich zunehmend als neues Einsatzgebiet für Brennereien heraus – denn sie können den für Desinfektionsmittel benötigten hochprozentigen Alkohol herstellen.

Die Destillerie Diwisa aus Willisau ist ein Beispiel. Derzeit fülle man 5’000 bis 10’000 Liter pro Tag ab, wird Diwisa-Chef Adrian Affentranger von der Finanznachrichtenagentur AWP zitiert. Gross sei die Nachfrage: Neben den klassischen Kunden aus dem Getränkehandel decken sich auch Spitex, Arztpraxen, Apotheken, Spitäler, Unternehmen und Handwerker bei Diwisa ein.

18:09 Uhr 22.03.2020 22.03.2020 18:09:50 Andreas Ineichen

Ab Ende März: 769 studierende Gesundheitsfachkräfte für Praxis verfügbar

Wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus zeichnen sich in den Spitälern, Spitex-Organisationen und Alters- und Pflegezentren zunehmend Personalengpässe ab. Xund ist als Bildungszentrum und Berufsbildungsverband in dieser ausserordentlichen Situation gefordert, Stu-
dierende, Lernende und Mitarbeitende als wertvolle Fachkräfte zur Verfügung zu stellen. Zur Bewältigung der Corona-Krise wird es jede und jeden einzelnen für die Versorgung von Patienten,
Bewohnern und Klienten brauchen, schreibt Xund in einer Medienmitteilung.

Darum findet auf Stufe Höhere Fachschule (Pflege, biomedizinische Analytik sowie Nachdiplomstudien in Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege) vorerst
bis Ende Juni kein Unterricht mehr statt (weder Fern- noch Präsenzunterricht). Insgesamt stehen damit
ab 30. März den Zentralschweizer Spitälern, Spitex-Organisationen und Alters- und Pflegezentren alle
634 Studierenden Pflege HF, 59 Studierende BMA HF und 76 Studierende NDS AIN zur Verfügung.

10:20 Uhr 22.03.2020 22.03.2020 10:20:52 Andreas Ineichen

Luzerns Gesundheitsdirektor Graf für eine Verschärfung der Massnahmen

Reichen die in der Schweiz durch den landesweiten Notstand ausgelösten Massnahmen aus, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen? Die über 1200 Neu-Ansteckungen am Samstag sind eine heftige Zunahme. Luzerns Gesundheitsdirektor Guido Graf wird im «Sonntagsblick» so zitiert: «Die am Freitag
beschlossenen Einschränkungen genügen nicht.» 

Er glaubt, dass
der Bundesrat nicht darum herumkomme, eine Ausgangssperre auszusprechen. Damit wären wie in Italien, Frankreich oder Spanien nur noch Einkaufen, Arbeiten
sowie zwingende Besuche beim Arzt die einzigen Gründe sind, um nach draussen gehen zu dürfen.

19:41 Uhr 21.03.2020 21.03.2020 19:41:01 Andreas Ineichen

Erster Corona-Todesfall in Luzern

Im Kanton Luzern gibt es den ersten Todesfall im Zusammenhang mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person zu beklagen. Es handelt sich um einen 55-jährigen Mann aus der Agglomeration Luzern, der an einer Vorerkrankung litt. Wegen der bislang bekannten Informationen ist unklar, ob die Person aufgrund ihrer COVID-19-Erkrankung verstarb oder ob eine andere Ursache zum Ableben führte. Eine Autopsie wird darüber Aufschluss geben.

Der Betroffene, der einige Tage an grippalen Symptomen (Fieber, leichter Husten, Kopfschmerzen) litt, liess sich am 17. März 2020 auf das Coronavirus testen. Er hatte gemäss seinen Angaben Kontakt mit Corona-infizierten Personen in seinem Umfeld. Aufgrund seines guten Allgemeinzustandes (keine Atemnot, keine Brustschmerzen, gute Sauerstoffsättigung) wurde er nach dem Test angewiesen, sich den offiziellen Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit folgend zu Hause in Selbst-Isolation zu begeben.

Am 20. März 2020 erhielt der 55-Jährige, der unter einer Vorerkrankung litt, ein positives Testresultat. Wegen des  weiterhin guten Allgemeinzustands (kein Fieber, keine Atemnot) erhielt er die Anweisung, die Selbst-Isolation fortzuführen. 

Am Freitagabend wandte sich der Betroffene telefonisch ans Spital und teilte mit, dass er unter plötzlichem Herzrasen leide. Er wurde angewiesen, sich unverzüglich auf die Notfallstation zu begeben, wo er aber aus unbekannten Gründen nicht vorstellig wurde, heisst es in einer Medienmitteilung des Kantons Luzern.

Wegen der bislang bekannten Informationen ist unklar, ob die Person aufgrund ihrer Corona-Erkrankung verstarb oder ob eine andere Ursache zum Ableben führte. Eine Autopsie wird darüber Aufschluss geben.

16:26 Uhr 21.03.2020 21.03.2020 16:26:09 Andreas Ineichen

Jede Hilfe zählt: Luzerner Kantonsspital benötigt Unterstützung

Kannst Du aushelfen oder hast als Angestellter gar freie Kapazitäten? Ob als ausgebildeter oder auszubildender Arzt und dergleichen als Pflegekraft oder als medizinisches Fachpersonal sowie als Logistiker, Mitarbeiter in der Administration oder Reinigungskraft – das Luzerner Kantonsspital benötigt in Zeiten der Corona-Krise ihre Unterstützung. Nach Ausfüllen dieses  Formulars und Prüfung Deiner Angaben wirst Du von den Verantwortlichen kontaktiert.

13:19 Uhr 21.03.2020 21.03.2020 13:19:55 Andreas Ineichen

«Kriens hilft»: Solidaritätsaktion für Menschen, die Unterstützung benötigen

Die Stadt Kriens lanciert eine Solidaritätsaktion.
Verschiedene Initiativen im kleinen Rahmen (Katholische Kirche, SC
Kriens, Jugendarbeit, Jugendanimation) sollen so koordiniert und deren
Wirkung gebündelt werden. Die Idee dahinter: Die Menschen, die jetzt
nicht mehr nach draussen sollten, können Aufträge fürs Einkaufen, fürs
Ausführen des Hundes, für die Entsorgung der PET-Flaschen und so weiter an einer
zentralen Stelle deponieren. Einfach, unkompliziert, seriös und
kostenlos, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Betroffene selber oder deren Angehörige können hier Hilfe und Unterstützung anfordern. Wer Zeit hat, kann seine Ressourcen zur Verfügung stellen
und wird von der Koordinationsstelle der Aktion für Mitarbeit angefragt,
sobald entsprechende Anfragen eingegangen sind.

Die Aktion wurde am Samstagmorgen lanciert. Quartiervereine,
Pfadis, Jugendliche und weitere Helfende haben Flugblätter in
Hauseingängen von Kriens verteilt. Und schon innerhalb einer Stunde
waren die ersten 10 Aufträge oder Hilfsangebote da.

10:50 Uhr 21.03.2020 21.03.2020 10:50:59 Andreas Ineichen

Neue Gutschein-Plattform für Luzerner Läden und Restaurants

Die Gutscheinplattform
www.wir-sind-luzern.ch f
unktioniert unter dem Prinzip «Kauf heute und geniesse später!». Die
Ladenbesitzer und Restaurationsbetriebe der Stadt Luzern haben in Zeiten des Corona-Virus die Möglichkeit, ihre
Dienstleistungen als Gutscheine in unterschiedlichen Beträgen anzubieten. Luzernerinnen und
Luzerner unterstützen mit dem Kauf der Gutscheine direkt ihr Stammlokal, ihren Coiffeur des
Vertrauens oder Lieblings-Laden der Stadt. Die Einlösung der Gutscheine erfolgt nach der
Wiedereröffnung des Betriebs.

Dadurch sollen die Läden und Restaurants auch während der Schliessung der Ladentüre
Umsatz generieren können und damit einen Teil der Kosten während den kommenden
Wochen decken können. Des Weiteren soll mit dem Hashtag #wirdsindluzern die Solidarität
zum Ausdruck gebracht werden.​

10:24 Uhr 21.03.2020 21.03.2020 10:24:52 Andreas Ineichen

Quarantäne-Station im Gefängnis Grosshof

«Seit drei Wochen werden neu eintretende Gefangene nach Symptomen
abgefragt und isoliert untergebracht, bis die Frage des Verdachts
geklärt ist», sagt Stefan Weiss, Leiter der Dienststelle Militär,
Zivilschutz und Justizvollzug, gegenüber der «Luzerner Zeitung».

Bis jetzt gibt es weder unter den Insassen noch unter den Angestellten im Luzerner Gefängnis Grosshof Corona-Infizierte – aber in beiden Gruppen ein paar mit Krankheitssymptomen.

Bei einem Austritt werden die Zellen intensiv gereinigt und erst 24 Stunden wieder belegt werden. «Im Grosshof fahren wir die Belegung schrittweise herunter. Vorerst von
120 auf 109 Plätze, später auf 104 Plätze», wird Weiss zitiert. «So können wir
je eine Eintritts- und Quarantäneabteilung etablieren sowie
Pflegebereiche einrichten.»

09:58 Uhr 21.03.2020 21.03.2020 09:58:32 Andreas Ineichen

Wegen grosser Nachfrage: Hotline für Kurzarbeitsentschädigung in Luzern auch am Sonntag offen

Die Dienststelle Wirtschaft, Arbeit und Soziales Luzern hat für heute Samstag die Hotline 041 228 61 00
für Kurzarbeitsentschädigungen in Betrieb genommen. Fragen im
Zusammenhang mit der Kurzarbeit werden von mehreren WAS-Mitarbeitenden
kompetent beantwortet.

Wegen grosser Nachfrage wird die Hotline auch am Sonntag von 8 bis 12 Uhr
und von 13.30 bis 17 Uhr bedient.

18:13 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 18:13:03 Isabelle Dahinden

Offener Brief: Baarer Gemeinderat soll Fonds für Selbständige errichten

Die Alternative – die Grünen Baar fordern den Gemeinderat in einem offenen Brief auf, einen Fonds für Selbständige, Kleinunternehmer und Kulturschaffende zu errichten. Zudem soll der Fonds weiter auch allen Personen, die wegen der Corona-Krise unverschuldet in Notlage geraten, zur Verfügung stehen.

Die Gemeinde Baar verfüge «über ein sehr grosses finanzielles Polster», so die Partei. Im letzten Dezember wurden gar die Steuern gesenkt. Durch die momentane Krise seien vor allem Kleinunternehmer und Selbständige, die nicht zum Mittel
der Kurzarbeit greifen können, stark betroffen. «Es geht nicht nur um die Existenz als
Unternehmer, es geht auch um die persönliche Zukunft», heisst es im offenen Brief. Oft seien es Personen mit
tiefen Einkommen, die auf diese Einnahmen für sich und ihre Familien und Angehörigen angewiesen
seien.

17:57 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 17:57:18 Isabelle Dahinden

Rosen für Krankenhäuser, Alters- und Pflegheime

An diesem Samstag hätten hunderte von Freiwilligen Rosen für die beiden Hilfswerke Fastenopfer und Brot für alle verkaufen sollen. Der Erlös wäre vollumfänglich den Projekten der Werke im globalen Süden zu Gute gekommen. Doch aus der Aktion wird nichts – wegen des Coronavirus.

Statt die Rosen verwelken zu lassen, wurden die Rosen nun verschenkt. Im Kanton Luzern wurden durch das Kantonsspital Luzern und die Alterszentren von Viva Luzern in der Stadt Luzern über 15’000 Rosen verschenkt.

Damit wollen die Hilfswerke den Betagten und den Personen die im Spital sind, und die jetzt keinen Besuch mehr empfangen dürfen – und auch den Mitarbeitenden der Spitäler, Alters- und Pflegheimen, ein «kleines Zeichen der Zuversicht, der Dankbarkeit und der Solidarität senden», wie es in einer Mitteilung heisst.

«Wir sind tief beeindruckt, was innerhalb von drei Tagen entstehen konnte. Nur dank ihres unkomplizierten Handels in einer Zeit, in der alle vielfach gefordert sind, wurde die Aktion möglich», wird Mischa von Arb, Koordinator der Ökumenischen Kampagne, zitiert.

17:50 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 17:50:31 Isabelle Dahinden

Velokurier springt in die Bresche

Der Velokurier ist weiterhin auf den Strassen von Luzern und Zug unterwegs. Zur Corona-Krise bieten sie zudem Medikamententransporte und Lieferungen aus Apotheken an, erledigen Einkäufe und bringen es nach Hause. So auch Essenslieferungen von Take-Away-Lokalen, Fahrten zu Behörden wie Gerichte und Staatskanzleien .

17:17 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 17:17:20 Isabelle Dahinden

Take-Away-Regelung: Auch Luzerner SVP ist sauer

Wir wissen bereits: Die Luzerner Polizei hat die Öffnungszeiten von Take-Aways eingeschränkt. Das stösst der Luzerner SVP sauer auf. In Zeiten des Notstands ist die Partei klar der Meinung,
dass diese Regelung nicht angewendet und den Restaurants die Abholservices ausserhalb der
Ladenöffnungszeiten gewährt werden sollte. Damit könnten Kosten für Kurzarbeit verringert und den
 Gastrobetrieben eine gewisse Liquidität garantiert werden. Zudem seien viele Arbeitnehmer froh, wenn
sie weiterhin arbeiten können, so die SVP.

«Leider zeichnet sich momentan keine Lockerung dieser Vorgaben ab.» Deswegen appelliert die Partei an den
Regierungsrat, das Ladenschlussgesetz für Restaurants mit Abholservices auszusetzen während der
Dauer des Notstands. Dasselbe forderte bereits die Luzerner FDP in einem offenen Brief.

16:37 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 16:37:40 Valeria Wieser

Die Stadt Zug will Parks (noch) nicht schliessen

Der Bundesrat hat am Freitag Versammlung von über fünf Personen verboten. Gerade Jugendliche in Rudeln tummeln sich gern in Parks. In der Stadt Zürich ist man rigoros vorgegangen, dort sind grössere Parks und Spielplätze für die Öffentlichkeit gesperrt worden. In der Stadt Zug will man vorerst abwarten mit dem Absperren von Parks.

Der städtische Sicherheitschef Urs Raschle erklärt: «In den letzten Tagen haben wir Spielplätze mit entsprechenden Tafeln ausstaffiert, die an die Verhaltensregeln erinnern.»

100 Stutz Busse bei Rudelverhalten

Doch habe man, an gewissen Hotspots bereits am letzten Wochenende Ballungen von Leuten angetroffen, die sich nicht an die geltenden Regelungen gehalten hätten: «Gerade beim Brüggli gab es Ansammlungen von Leuten, die sich offenbar nicht um die Notlage scheren.» Als letzte Massnahme behalte es sich der Stadtrat demnach vor, gewisse Plätze zu sperren.

«Der Auftrag, bei Nicht-Einhalten Bussen auszustellen, liegt bei der Polizei. Dies in der Höhe von 100 Franken, gleich wie im Falle von Littering», sagt Raschle.

Man wolle nun abwarten, welche Erfahrungen die Polizei in den kommenden Tagen mache, bevor man weitere Schritte diskutiere.

16:18 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 16:18:24 Isabelle Dahinden

Abfall entsorgen? Das musst Du beachten

Die Kehricht und Wertstoffsammlungen gemäss Abfallkalender werden weiter durchgeführt, teilt die Real mit.

Für die Kehrichtsammlungen gelten folgende Regeln:

  1. Im privaten Haushalt sollen Abfälle wie Masken, Taschentücher,
    Hygieneartikel und Papierhandtücher unmittelbar nach Gebrauch in
    Plastiksäcken gesammelt werden.
  2. Diese Plastiksäcke soll man ohne zusammenzupressen und zu verknoten in einem Abfalleimer mit Deckel sammeln.
  3. Die fest zugeschnürten Gebührensäcke werden wie üblich der Kehrichtsammlung zugeführt.
  4. In Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen
    leben, soll zudem auf die Abfalltrennung verzichtet werden, d.h. auch
    die ansonsten separat gesammelten Abfälle wie PET-Getränkeflaschen,
    Aludosen, Altpapier, Grüngut etc. sollen mit dem normalen Kehricht
    entsorgt werden. 
  5. Karton, Papier sowie saubere und unverderbliche Abfälle sollen solange wie möglich zu Hause gelagert werden.

Die elf Real Ökihöfe bleiben vorerst weiterhin geöffnet. Die Anzahl der
Parkplätze wird reduziert, damit nicht zu viele Besucher gleichzeitig
auf dem Ökihof sind. Man soll nur dann den Ökihof aufsuchen, wenn kein anderer Entsorgungsweg möglich ist. Auf den Ökihöfen gelten die bekannten Verhaltensregeln wie Social Distancing – also halte Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen.

15:51 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 15:51:53 Isabelle Dahinden

Busse der Auto AG Rothenburg fahren nach dem Sonntagsfahrplan

Auch die Auto AG Rothenburg reduziert wegen der Corona-Krise ihren Fahrplan. Der Sonderfahrplan basiert generell auf dem Sonntagsfahrplan, teilt die Auto AG Rothenburg mit. Weiterhin soll es jedoch Früh- und Spätverbindungen geben.

Bei gewissen Verbindungen wurden Abweichungen im Minutenbereich
vorgenommen, um Anschlüsse sicherzustellen. An Sonn- und Feiertagen gilt der
gewohnte Sonntagsfahrplan. Das Nachtstern-Angebot wird per sofort eingestellt.

Der Sonderfahrplan ist ab diesem Sonntag au www.sbb.ch sowie in der
SBB-App hinterlegt und wird bei Bedarf aktualisiert.

15:28 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 15:28:28 Isabelle Dahinden

Luzern: Gegen 2000 Gesuche um Kurzarbeitsentschädigungen

Die Anzahl Gesuche, die bei WAS wira Luzern eingegangen sind, hat sich seit letztem Freitag deutlich erhöht. Stand heute Freitag, 11 Uhr, waren es 1’117 verzeichnete Gesuchseingänge im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Dazu kommen noch einige Hundert eingegangene Gesuche, die noch nicht erfasst werden konnten. Gesamthaft dürften gegen 2000 Gesuche eingegangen sein.

Um allen Arbeitnehmenden im Kanton Luzern, die von Kurzarbeit betroffen sind,
die Lohnzahlungen in diesem Monat zu sichern, hat die Leitung WAS wira
Luzern für einen Teil der Mitarbeitenden einen Wochenend-Einsatz angeordnet.
Ziel sei es es, dass sämtliche Gesuche zur Kurzarbeitsentschädigung bis Ende
nächster Woche bearbeitet und entschieden sind.

WAS wira Luzern hat die personellen Kapazitäten in den letzten Tagen deutlich verstärkt. So arbeiten im Moment 14 Mitarbeitende in 100-Prozent-Pensen. Regular statt üblicherweise eine Person in einem 20-Prozent-Pensum.

15:21 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 15:21:37 Isabelle Dahinden

Keine schweizweite Ausgangssperre

Der Bund kommuniziert: Vorerst gibt es keine Ausgangssperre. Aber er verschärft die Kontaktregeln: Versammlungen von Gruppen mit über fünf Personen sind verboten. Wer die Regel bricht, dem droht eine Busse. Zudem hat der Bundesrat für die Wirtschaft ein Massnahmenpaket von 32 Milliarden Franken geschnürt.

Der Luzerner Regierungsrat begrüsst dieses Massnahmenpaket, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Der Zuger Regierungsrat ist aktuell daran, ergänzend dazu weitere Massnahmen für die Zuger Wirtschaft zu erarbeiten. Diese Massnahmen wird er am kommenden Dienstag verabschieden und darüber informieren.

15:08 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 15:08:06 Isabelle Dahinden

Luzerner und Zuger klatschen: Danke allen Heldinnen und Helden!

15:07 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 15:07:53 Isabelle Dahinden

Der Kanton Luzern kündigt stärkere Polizeipräsenz an

15:06 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 15:06:37 Urs-Ueli Schorno

Offener Brief: Luzerner Take-Aways sollen doch bis 22 Uhr offen haben dürfen

Die Luzerner Gastgewerbe- und Gewerbepolizei hat am Freitag die Öffnungszeiten verbindlich geregelt. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitagjeweils bis 18.30 Uhr, Samstag bis 16.00 Uhr sowie am Abendverkauf der jeweiligen Gemeinde.

Gegen diesen Beschluss wehren sich nun die Luzerner FDP sowie die Branchenverbände GastroLuzern und Zentralschweiz Hotels. Sie fordern die Luzerner Kantonsregierung in einem offenen Brief dazu auf, während der ausserordentlichen Lage, für Take-Away Angebote nicht die Ladenöffnungszeiten, gemäss Ruhetags- und Ladenschlussgesetz anzuwenden, sondern eine Öffnung bis 22.00 zu erlauben.

Dies soll für Betriebe gelten, welche über eine gültige Wirtschaftsbewilligung nach kantonalem Gastgewerbegesetz verfügen. Die Briefschreiber fordern den Regierungsrat zu raschem Handeln auf.

11:27 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 11:27:25 Isabelle Dahinden

Zuger sollen nur wenn «unbedingt nötig» zum Ökihof

Man soll Sammelstellen nur aufsuchen, wenn es unbedingt notwendig ist. Das teilt die ZEBA (Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen) mit. Nicht verderbliche und saubere Abfälle für die Separatsammlung sollen möglichst zuhause gelagert werde.

Die Entsorgungsdienstleistungen der Zuger Gemeinden sind weiterhin sichergestellt.

Folgende Entsorgungsdienstleistungen werden weiterhin angeboten: 


  1. Ökihöfe sind in allen Gemeinden zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet.
  2. Der Ökibus bedient alle Haltestellen zu den regulären Zeiten.
  3. Die vorgesehenen Strassensammlungen von Papier-/Karton werden in den entsprechenden Gemeinden durchgeführt.
  4. Grüngut wird weiterhin wöchentlich abgeholt.
  5. Kehricht wird weiterhin wöchentlich abgeholt oder alternativ kannst Du deinen Kehrichtsack während 24 Stunden am Tag zum nächstgelegenen Unterflurcontainer bringen (Hier findest Du realisierte Standorte)

Das Rösslitram in Baar bleibt ab sofort bis vorerst am 19. April eingestellt.


11:17 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 11:17:04 Isabelle Dahinden

Suva verlängert Zahlungsfristen

Aufgrund der hohen wirtschaftlichen und personellen Belastung der versicherten Betriebe durch das Coronavirus verzichtet die Suva mit sofortiger Wirkung auf das Erheben von Verzugszinsen für verspätete Zahlungen. Zudem werden keine Mahnungen verschickt oder Betreibungen eingeleitet.

Diese Massnahmen sind vorerst bis am 30. Juni befristet und würden je nach Entwicklung der derzeitigen Ausnahmesituation verlängert, teilt die Suva mit. Auch nach Ablauf der Sistierung wede die Suva ihren Versicherten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben «realistische, angepasste Zahlungsmöglichkeiten» anbieten.

10:48 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 10:48:48 Isabelle Dahinden

Funders setzt «Alles-oder-Nichts-Prinzip» ausser Kraft

Funders.ch, die Crowdfunding-Plattform der Luzerner, Nidwaldner, Obwaldner und Berner Kantonalbank, hat für von der Coronakrise wirtschaftlich betroffene Menschen und Unternehmen eine separate Projektseite eingerichtet. Sie heisst «Corona – Funders helfen» und soll für Betroffene den Zugang zu Crowdsupporting erleichtern: So hat Funders die Hürden zur Einreichung eines Projekts gesenkt, setzt das «Alles-oder-Nichts-Prinzip» ausser Kraft und verzichtet auf die sonst übliche Plattformgebühr von 5 Prozent. Die Corona-Hilfsaktion von Funders ist vorderhand bis 31. Mai gültig.

Wie Daniel Lütolf, Leiter Vertrieb Funders bei der Luzerner Kantonalbank (LUKB) begründet, führe die aktuelle Situation insbesondere viele Kleinstbetriebe und Freischaffende in eine finanzielle Notlage. Das Angebot richtet sich an Kleingewerbler, Freischaffende, Einzelunternehmer, Veranstalter, Musiker, Gastrounternehmen und Vertreter der Kreativwirtschaft, jedoch nicht an Privatpersonen.

10:32 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 10:32:29 Isabelle Dahinden

Die Schweiz sagt Danke: Lasst uns applaudieren!

Jetzt heisst es auch mal Danke sagen – allen Ärztinnen, Pflegern, allen Menschen aus der Gesundheitsbranche. Deswegen klatscht heute in der ganzen Schweiz die Bevölkerung, um sich  bei allen Helferinnen und Helfern für den Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus zu bedanken.

Wer mitklatschen will, steht um punkt 12:30 Uhr ans Fenster, auf den Balkon oder die Terrasse und aplaudiert während einer Minute.

10:27 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 10:27:30 Isabelle Dahinden

ewl führt keine Zählerablesungen mehr vor Ort durch

Bis auf weiteres wird die ewl energie wasser luzern keine Zählerablesungen vor Ort mehr ausführen. In dieser Übergangszeit verrechnet ewl den Energieverbrauch auf Basis des Vorjahres. Sobald die «ausserordentliche Lage» aufgehoben sei, würden die Zähler wie gewohnt wieder vor Ort abgelesen. Der provisorisch in Rechnung gestellte Verbrauch werde bei der nächsten Jahresablesung mit dem effektiv verrechneten Verbrauch abgeglichen. Die daraus entstehenden Abweichungen werden gutgeschrieben, beziehungsweise bei einer späteren Ablesung in Rechnung gestellt.

Die Versorgungssicherheit von ewl ist von dieser «ausserordentliche Lage» nicht betroffen, teilt ewl weiter mit.

10:22 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 10:22:11 Isabelle Dahinden

Sportfest Zug abgesagt

Rund 3000 Sportlerinnen und Sportler wären vom 5. bis 7. Juni am 17. Zentralschweizer Sportfest in Zug erwartet worden. Das Organisationskomitee hat sich nun angesichts der unsicheren Ausgangslage wegen der Ausbreitung des Corona-Virus zu einer frühzeitigen Absage entschieden. Die Ausgangslage sei schlicht «zu unsicher». Zudem könnten grössere finanzielle Ausgaben derzeit noch vermieden werden.

09:54 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 09:54:47 Isabelle Dahinden

Zahl der Infizierten in Zug steigt auf insgesamt 48 Personen

Im Kanton Zug hat sich die Zahl der Infizierten in der Zwischenzeit auf 48 erhöht, wovon eine
Person im Zuger Kantonsspital stationär behandelt wird. Fünf Infizierte sind in der Zwischenzeit
vollständig genesen, teilt die Gesundheitsdirektion des Kantons Zug mit.

In einer Mitteilung rufen sie nochmals in Erinnerung, dass grundsätzlich nach wie vor alle Arztpraxen im Kanton Zug die COVID-19-Tests durchführen.

Die Durchführung der Tests läuft in allen Arztpraxen im Rahmen eines ordentlichen Behandlungstermins ab. Personen, welche Symptome (Husten, Atembeschwerden, mit oder ohne Fieber) aufzeigen und sich testen lassen möchten, müssen sich zwingend telefonisch anmelden und den Versicherungsausweis mitbringen.

Gesunde werden nicht getestet

Gesunde Personen werden nach wie vor nicht getestet. Denn es gelte auch, dem Material Sorge zu tragen: «Die vorhandenen Testmaterialien sollten für die Fälle zur Verfügung stehen,
wo sie auch wirklich notwendig sind», wird Gesundheitsdirektor Martin Pfister zitiert.

Personen über 65 Jahre alt und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen rät Pfister: «Wir rufen diesen besonders gefährdeten Teil unsere Bevölkerung erneut mit Nachdruck auf: Bleiben Sie wenn immer möglich zu Hause.»

Besuchsverbot auf soziale Einrichtungen ausgedehnt

Um diese vulnerablen Gruppen zu schützen, ist das Besuchsverbot im Kanton Zug auf die sozialen Einrichtungen ausgedehnt worden, worunter etwa Heime oder Wohngruppen für Menschen mit Behinderungen gehören. Bereits vorher in Kraft gesetzt wurde dieses bei Spitälern
sowie Alters- und Pflegeheimen. Von diesem Verbot ausgenommen sind Kinderheime und Internate, sofern diese nicht vulnerable Personen beherbergen.

07:00 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 07:00:47 Isabelle Dahinden

Wie der Unterricht für Luzerner Schüler funktioniert

06:58 Uhr 20.03.2020 20.03.2020 06:58:38 Isabelle Dahinden

Mehr Tests sollen durchgeführt werden

18:30 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 18:30:34 Claudio Birnstiel

Krienser Gewerbeverband lanciert Online-Portal für Dienstleistungen

Der Gewerbeverband Kriens lanciert eine Solidaritätsaktion für das betroffene Gewerbe in Kriens. Auf der Homepage www.gvk.ch können Krienser Gewerbetreibende ihre Spezialaktionen auf einem virtuellen Portal «Anschlagbrett gegen Corona-Stillstand» gratis publizieren.

Der Vorstand empfiehlt seinen Mitgliedern, der Situation angepasste Dienstleistungen anzubieten. So sind Hauslieferservice (z.B. für Papeterie, Blumen- oder Bücherläden) oder die Einrichtung eines Take-aways/Mittagsmenü-Services für Gastrobetriebe angedacht. Auch der Aufbau eines eigenen provisorischen Online-Shops, telefonische Beratung oder z.B. ein Reparaturservice mit Hol- und Bring-Service können sich jetzt lohnen. Die ersten Angebote wurde bereits publiziert und die Mitglieder heute angeschrieben.

Die Kunden ruft der Gewerbeverband zur Solidarität auf und bittet, die Spezialangebote zu beachten. Für nicht dringende Einkäufe (Kleider, Schuhe usw.) bittet der GVK, mit dem Kauf zu warten und bei den bekannten Detaillisten einzukaufen, wenn sich die Lage normalisiert hat, statt im anonymen Internet zu bestellen.

17:27 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 17:27:27 Ismail Osman

Stadt Luzern verlängert Zahlungsfristen, schränkt Schalteröffnungszeiten ein

Aufgrund der Coronakrise verlängert die Stadt Luzern die Zahlungsfristen. Zudem  verzichtet sie mit sofortiger Wirkung auf das Erheben von
Verzugszinsen für verspätete Zahlungen. Weiter werden ab sofort und bis zum 30. Juni 2020
keine Mahnungen verschickt oder Betreibungen eingeleitet.

Zudem kommt es zu weiteren Einschränkungen bei den Schaltern der Verwaltung. Unter anderem wird das Kundenschalter des Arbeitsamts an der Obergrundstrasse 1 ab Freitag, 20. März, um 17 Uhr geschlossen. Ebenfalls geschlossen werden die öffentlichen Planauflagen für Bauausschreibungen am Hirschengraben 17.

16:57 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 16:57:12 Claudio Birnstiel

Zuger Gemeinden sollen Abstimmungen absagen

Der Kanton Zug fordert die Gemeinden auf, alle Gemeindeversammlungen sowie kommunale Wahlen und Abstimmungen, die am 17. Mai stattfinden sollen, abzusagen. Ausnahmen werden vom Kanton auf Antrag
der Gemeinden nur bewilligt, sofern ein überwiegendes öffentliches Interesse besteht und ein
entsprechendes Schutzkonzept vorliegt.

Politische Versammlungen fallen grundsätzlich unter das Veranstaltungsverbot gemäss der Bundesverordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus und dürfen deshalb nicht mehr stattfinden.

16:32 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 16:32:27 Claudio Birnstiel

Schifffahrt auf Vierwaldstättersee stark ausgedünnt

Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) AG wird das Fahrplanangebot ab Freitag, 20. März 2020, im Auftrag und in Absprache mit den Kantonen bis auf Weiteres auf ein minimales Grundangebot reduzieren. Sie folgt dabei den Vorgaben der SBB und von PostAuto Schweiz. Das hat zur Folge, dass für praktisch alle Bereiche Kurzarbeit beantragt wird. Die SGV bittet die Passagiere, die Hinweise des Bundesamts für Gesundheit zu beachten und nur absolut notwendige Schifffahrten anzutreten.

Keine Schiffsgastronomie und bislang kein Frühlingsfahrplan

Es wird nur noch ein Grundangebot zwecks Erschliessungsfunktion gefahren. Das Angebot beschränkt sich von Montag bis Freitag auf vier Kurspaare ab Luzern (2x nach Weggis, 2x nach Beckenried); am Wochenende auf zwei Kurspaare nach Beckenried. Die Schiffsgastronomie auf den Schiffen ist eingestellt.

Das stark reduzierte Fahrplanangebot gilt bis auf Weiteres. Der geplante Start in den Frühlingsfahrplan am 18. April 2020 wird auf unbestimmte Zeit verschoben. Das hat zur Folge, dass die Dampfschiffe vorderhand nicht in Betrieb genommen werden. Auch sämtliche kulinarische Schiff- fahrten sind bis mindestens 30. April 2020 abgesagt. Private oder geschäftliche Veranstaltungen auf den Schiffen finden bis auf Weiteres ebenfalls nicht mehr statt.

15:02 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 15:02:08 Claudio Birnstiel

Stadt Luzern will keine Verbote, Spiel- und Pausenplätze bleiben geöffnet

Nachdem die Schulen in der Schweiz geschlossen wurden, müssen die Kinder zuhause bleiben.
«Gerade bei schönem Wetter ist das Bedürfnis gross, nach draussen zu gehen. Dies soll auch in
der Stadt Luzern weiterhin möglich sein», teilt die Stadt Luzern mit. Doch auch in noch zugänglichen, öffentlichen Sportanlagen, Park-und Grünanlagen sowie auf Spiel- und Pausenplätzen würden die Regeln des Bundesrates gelten. Gruppenbildungen sollen grundsätzlich vermieden, die Distanz von zwei Metern zu anderen
Personen eingehalten und die Hygieneregeln konsequent befolgt werden.

Auch Kinder müssen unbedingt Abstand halten

«Die Stadt bittet alle und insbesondere die Eltern mitzuhelfen, das Coronavirus einzudämmen,
indem sie ihre Kinder auf die Regeln aufmerksam machen und den Kindern bewusstmachen, dass
auch sie jetzt Abstand zu ihren Spiel- und Lernkameraden halten müssen», so die Stadt weiter. Man setze nicht auf
Verbote, sondern auf die Eigenverantwortung der Kinder, Jugendlichen und Eltern. Die Pausenplätze der Schulanlagen bleiben deshalb bis auf weiteres zugänglich. Es werden Plakate mit Verhaltensregeln aufgestellt. Die Volksschule übernimmt grundsätzlich die Aufsicht über die Pausenplätze.
Abends führt die SIP regelmässige Rundgänge durch.

In allen Sekundarschulhäusern der Stadt Luzern findet der Unterricht nicht mehr im Schulhaus, sondern zuhause online statt. Am Dienstag, 17. März 2020, haben die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Mariahilf ihr Schulmaterial im Schulhaus abgeholt. Sie nutzten die Gelegenheit und zeigten auf dem Pausenplatz, was sie unter «Social Distancing» verstehen (siehe Foto).

Foto: Stadt Luzern

14:01 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 14:01:41 Claudio Birnstiel

EVZ-Fans lancieren Einkaufsservice

Auch einige EVZ-Fans solidarisieren sich mit den Menschen der Risikogruppe. Der Fanclub «Northside Zug» bietet ab sofort einen Einkaufsservice an. «Unsere geliebte Playoff-Zeit fällt aufgrund des Corona-Virus ins Wasser. Deshalb haben wir genügend Zeit, euch einen guten Dienst zu erweisn und zu unterstützen», schreiben sie auf selber gedruckten Plakaten. Einkaufslisten können per Whatsapp, SMS, Email oder Telefon durchgegeben werden.

13:42 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 13:42:42 Claudio Birnstiel

Baarer Bauernfamilie stellt Desinfektionsmittel her

Während die einen unter den wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus leiden, wissen sie andere zu nutzen. So beispielsweise die Bauernfamilie Hotz aus Baar zu nutzen. Neuerdings verkauft sie selber hergestelltes Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis (75%). Die Flaschen gibt’s im Hofladen oder gegen Bestellung.

13:24 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 13:24:44 Claudio Birnstiel

Verein «Vincino» und Pro Senectute verstärken Unterstützungsangebote in Luzern

Für Luzernerinnen und Luzerner, die zu Hause bleiben müssen, haben der Verein
Vicino und die Genossenschaft Zeitgut einen Lieferdienst aufgebaut. «Um die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs sicherzustellen, können wir in der Stadt Luzern auf bewährte Netzwerke von Freiwilligenarbeit und Nachbarschaftshilfe zählen. Der Stadtrat empfiehlt, das Angebot von Vicino Luzern und der Genossenschaft Zeitgut zu nutzen, welche gemeinsam einen professionell organisierten Lieferdienst anbieten», schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Gefahren werden von Freiwilligen oft unterschätzt

Das garantiere aus Sicht des Stadtrates eine für alle Beteiligten sichere Lösung. Denn insbesondere der Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus werde von Freiwilligen oft unterschätzt und muss auch bei Nachbarschaftshilfen, wie sie hier nun gefragt sind, oberste Priorität eingeräumt werden.

Pro Senectute Kanton Luzern weitet das Angebot ebenfalls «und sucht pragmatisch nach Lösungen bei Fragestellungen und Problemen, die sich aufgrund des Coronavirus ergeben», so die Organisation Die Kapaziäten bei der Freiwilligenvermittlung werden ausgebaut und eine Anlaufstelle für Unterstützungsangebote sowie Unterstützungsanfragen angeboten. Freiwilligen vor Ort können sich um Einkäufe für den täglichen Bedarf anbieten und regelmässige Kontrollanrufe tätigen. Diese Massnahmen können entscheidend zum Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit der älteren Menschen beitragen.

11:50 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 11:50:08 Claudio Birnstiel

Hamsterkäufe: In der Stadt Luzern sind viele Regale leer

Trotz wiederholten Aufrufen der Behörden, Hamsterkäufe zu unterlassen, scheinen viele Luzernerinnen und Luzerner dennoch mit allerlei Vorräten eindecken zu wollen. Dies zeigte jedenfalls ein Augenschein bei verschiedenen Grossverteilern in der Stadt.

Luzerner, ein einig Volk von Hamsterern

10:11 Uhr 19.03.2020 19.03.2020 10:11:39 Claudio Birnstiel

Zuger Beizer bedienen die Gäste am Food-Truck

Trotz Existenzängsten und ungewisser Zukunft wollen sich die Beizer der Gemeinde Risch-Rotkreuz nicht einfach so ihrem Schicksal ergeben. Zwei von ihnen gegen deshalb einen ganz neuen Weg. Da sie nur für das Personal aber nicht für sich selber Kurzarbeit beantragen können, sind sie versucht, selber irgendwie weiter zu arbeiten.

Daniel Mätzener vom Restaurant Zur Linde und Erich Werder vom Restaurant Rosengarten haben sich zusammen für einen Take away Stand entschieden. Vor dem Rosengarten bedienen sie die Gäste an einem Take-Away-Stand.

«Die behördlich verordneten Massnahmen werden verschärft umgesetzt, mit einem Personenleitsystem werden die Gäste unter Wahrung der Distanz von zwei Metern zum Food- Stand geleitet», schreiben sie in einer Mitteilung.

Infos über das Angebot und die Öffnungszeiten folgen täglich über
Facebook, Instagram und über die Website www. linde-rotkreuz.ch.

Andere Restaurants bieten in ihren Räumlichkeiten einen Abholservice an oder Liefern die Gerichte nach Hause.

Aktuell können Sie bei folgenden Restaurants Köstlichkeiten abholen: Restaurant Engel, Miros Pizzakurier, Dragon Schatz, Restaurant Camaro, Mamma Mia und ab dem 23.03 beim Restaurant Esscube.

16:27 Uhr 18.03.2020 18.03.2020 16:27:20 Urs-Ueli Schorno

Reformierte Kirche bietet virtuelles Angebot

Sämtliche Gottesdienste und kirchlichen Anlässe sind abgesagt. Davon sind auch Hochzeiten und Taufen betroffen. Einzige Ausnahme sind aktuell noch Bestattungen im kleinsten Rahmen. Das bedeutet aber nicht, dass keine Kirche stattfindet.

Die Kirchgemeinden stellen «innovative und neue solidarische Angebote» bereit, wie sie mitteilen. Der Seelsorge komme eine besondere Bedeutung zu, welche derzeit im gesamten Kanton koordiniert werde. «Dabei kommen Kettentelefone und digitale Kommunikationsmittel zum Einsatz, um die Richtlinien des Bundes und des Kantons einzuhalten und sich trotz der Distanz nahe zu sein», wird Synodalrätin Dr. Lilian Bachmann zitiert. 

Virtueller Kindertreff, Online-Stricken und Buchtipps

Einige Beispiele: So wurde die Aktion «Kinderkirche gegen Langeweile» gestartet, welche Basteltipps versendet. Ein weiteres Beispiel ist die «Aktion Strickwärme», bei welcher gestrickt wird und dann die einzelnen Strickstücke gemeinsam zu einem späteren Zeitpunkt zu Decken verarbeitet werden. 

Oder Jugendliche aus dem Konfirmationsunterricht tätigen Einkäufe für ältere Menschen. Es gibt auch eine Gruppe, welche Buchtipps ausarbeitet und Bücher ausliefert. Die Reformierte Kirche informiert laufend via reflu.ch über die solidarischen Angebote und die weiteren Massnahmen.

11:40 Uhr 18.03.2020 18.03.2020 11:40:51 Urs-Ueli Schorno

Emmen passt Schalteröffnungszeiten an

Die Gemeinde Emmen bietet ihre Dienstleistungen weiterhin vollumfänglich an. Externe Besuche bei der Gemeindeverwaltung werden ab dem 18. März, 12 Uhr, bis auf weiteres allerdings nur noch für unbedingt notwendige persönliche Kontakte aufrechterhalten und sind in jedem Fall zwingend vorgängig telefonisch (Mo-Fr 08.00 bis 11.45 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr) oder per E-Mail zu vereinbaren. Als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus sowie zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung und der Verwaltungsmitarbeitenden wird der Zutritt ins Verwaltungsgebäude ab dem 18. März 2020, 12 Uhr, bis auf weiteres nur bei Terminvereinbarung gewährt. Der Zugang über die Tiefgarage ist nur noch für Verwaltungsmitarbeitende möglich.

11:23 Uhr 18.03.2020 18.03.2020 11:23:08 Urs-Ueli Schorno

Zuger Regierung will mit gutem Beispiel vorangehen

Die Zuger Regierung hält in einem Statement fest, dass ausgerufene «ausserordentliche Lage» auch gesunde Betriebe in einen Liquiditätsengpass manövrieren könne. Besonders wenn die ergriffenen drastischen Restriktionen über längere Zeit aufrechterhalten werden müssten. «Umsatzeinbussen werden sich nicht vermeiden und auch nicht durch Massnahmen der öffentlichen Hand kompensieren lassen», heisst es weiter. Zu diesem Zweck prüft der Regierungsrat aktuell Stützungsmassnahmen – noch ohne dabei konkret zu werden. Die FDP der Stadt Zug hat etwa eine Anlaufstelle gefordert, die
Unternehmen und Alleinerwerbende bei der Beantragung von HIlfeleistungen
unterstützt.

Rechnungen werden umgehend bezahlt

Selbst will der Kanton aber mit gutem Beispiel vorangehen: Der Regierungsrat beschlossen, ab sofort die erhaltenen Rechnungen umgehend zu bezahlen und die Zahlungsfristen nicht auszureizen. Umgekehrt sind die rechnungsstellenden Verwaltungseinheiten gehalten, auf Anfragen von Kunden mit Corona-bedingten Zahlungsschwierigkeiten kulant zu reagieren und im vertretbaren Ausmass grosszügige Zahlungsfristen oder Teilzahlungsvereinbarungen anzubieten. Der Regierungsrat ist sich bewusst, dass dies zwar schnelle aber nicht unbedingt weitreichende Massnahmen sind.

Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden

Die Zuger Regierung ist aktuell daran, weitere Massnahmen zu prüfen und zu erarbeiten, um Unternehmen zu stützen, die durch die ausserordentliche Lage bedrängt werden. Dazu wird sie auch mit dem Bund und Vertretern der Wirtschaftsverbände zusammenarbeiten. Sobald konkrete Massnahmen vorliegen, wird der Regierungsrat die Öffentlichkeit informieren. Bis zu diesem Zeitpunkt seien ausschliesslich Anfragen um Zahlungsaufschub oder Teilzahlungsvereinbarungen an die rechnungsstellen- den Verwaltungseinheiten zu stellen.

10:51 Uhr 18.03.2020 18.03.2020 10:51:28 Urs-Ueli Schorno

Kriens sperrt Schulhausplätze und Freizeitanlagen

«Alle grossen öffentlichen Freizeitanlagen dürfen aufgrund der
Erfahrungen der letzten Tage zumindest vorübergehend nicht mehr benutzt
werden», schreibt der Krienser Gemeinderat. Weil sich dort immer wieder grössere und grosse Gruppen gebildet
haben und deshalb die Abstandsregel nicht eingehalten werden konnte,
werden diese gesperrt.

Gesperrt sind folglich alle Schulhausplätze,
öffentlichen Spielplätze, der Skaterpark auf der Überdachung Tunnel
Schlund, die Spielplätze im Bellpark, auf dem Sonnenberg, auf der
Krienseregg, im Mettlen und auf der Langmatt.

Die Verantwortlichen erarbeiten aktuell ein Konzept, das es
allenfalls ermöglichen soll, diese später wieder in limitiertem Umfang
für die Freizeitgestaltung zu öffnen, ohne dass die Vorschriften des
Bundes verletzt werden.

10:19 Uhr 18.03.2020 18.03.2020 10:19:22 Urs-Ueli Schorno

Zuger Regierungsrat soll Anlaufstelle schaffen

Die Zuger FDP reicht zweit Postulate ein, um Zuger Unternehmer und Alleinerwerbenden rasch zu unterstützen. Dies teilen Karen Umbach und Rainer Leemann im Namen der Fraktion mit. Der Regierungsrat wird aufgefordert, eine befristete Anlaufstelle zu schaffen oder zu beauftragen, die Unternehmen sowie Selbständigerwerbende in der aktuellen Situation zu den in Aussicht gestellten Hilfspaketen berät. Zudem sie für mehr Transparenz sorgen und standardisierte Formulare zur Verfügung stellen.

Weiter wird der Zuger Regierungsrat aufgefordert, Zahlungsfristen wie Steuern bei Liquiditätsengpässen aufzuschieben und die Verzinsung auszusetzen.

Darüber hinaus hat die FDP in einer Interpellation ihre Fragen zusammengefasst, um weitere Schritte prüfen zu können. Zum Beispiel will sie wissen, welche Investitionen, die der Kanton geplant hat, allenfalls vorgezogen werden könnten. Auch, ob bereits geplante Unterstützungsleisten für Unternehmen und Alleinerwerbende vorgezogen werden könnte, will die Partei wissen. Schliesslich wird auch nach dem Umgang mit Personen gefragt, die bei der Kurzarbeit ausgeschlossenen sind.

10:03 Uhr 18.03.2020 18.03.2020 10:03:39 Urs-Ueli Schorno

Radio 3Fach spielt nur noch Schweizer Musik

Das Luzerner Radio 3Fach hat angekündigtfür einen Monat nur Schweizer Musik zu spielen.
Damit wolle das Luzerner Ausbildungs- und Kulturradio ein Zeichen der
Solidarität mit dem einheimischen Kulturschaffen setzen, schreibt es am Mittwoch in einer Mitteilung.

Weiter will Radio 3Fach ebenfalls einen
verstärkten inhaltlichen Fokus auf die Schweizer Musik- und Kulturszenesetzen .
So würden verschiedene Bands porträtiert und Gespräche mit
Veranstaltern geführt.

17:57 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 17:57:12 Valeria Wieser

Hotel Schweizerhof macht vorübergehend dicht

Zu den vom Bundesrat verordneten Massnahmen, zum Schutz vor dem Coronavirus, gehört unter anderem die landesweite Schliessung aller Restaurants und Bars. Dies betreffe auch sämtliche gastronomischen Einrichtungen des Hotels Schweizerhof Luzern. Somit sind seit dem 16. März 2020 um Mitternacht die Hotelbar, die Restaurants Galerie und Pavillon, sowie die VILLA Schweizerhof geschlossen.

Die Inhaber des Hotels haben sich zusammen mit der Geschäftsleitung dazu entschieden, in einem weiteren Schritt auch den kompletten Hotelbetrieb vorübergehend einzustellen. So können für die Zeit bis zur Wiedereröffnung keine neuen Buchungen getätigt werden und das Hotel schliesst seine Türen am Sonntag, 22. März 2020, komplett.

Kurzarbeit für rund 140 Mitarbeitende

In diesem Zusammenhang wurde für die rund 140 Mitarbeitenden Kurzarbeit angemeldet. Die Inhaberfamilie Hauser bezahle während dieser Zeit die Differenz zwischen der von der Arbeitslosenkasse gedeckten Kurzarbeitsentschädigung zum vertraglich vereinbarten Lohn aller Mitarbeitenden.

«Die Mitarbeitenden sind unser höchstes Gut und wir haben ihnen viel zu verdanken. Sie und ihre Angehörigen sind uns wichtig. Deshalb wollen wir mit dieser freiwilligen Kompensationszahlung unsere Dankbarkeit und Wertschätzung ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen», so Patrick Hauser, Inhaber Hotel Schweizerhof Luzern.

«Wir nutzen die kommenden Wochen um uns zu stärken, gesund zu bleiben und hoffen, dass wir am 20. April wieder alle unsere Türen für Luzern und die ganze Welt öffnen können.»

17:36 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 17:36:31 Valeria Wieser

Zug: Gebündelte Nachbarschaftshilfe gegen Corona-Auswirkungen

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Coronavirus startet am Mittwoch,
18. März 2020, die zentrale Koordinationsstelle für Nachbarschaftshilfe im Kanton Zug. Dies schreibt die Sozialvorsteherinnen- und Sozialvorsteher-Konferenz der Zugerischen Gemeinden (Sovoko).

Dabei handle es sich um eine Kooperation aller Zuger Einwohnergemeinen mit Lead bei der Sovoko sowie
Unterstützung zahlreicher sozialer Institutionen und Organisationen. Eingerichtet und betrieben
wird die Stelle im Gemeinwesenzentrum in Cham.

«Besonders ältere Menschen, die alleine leben, können jetzt verunsichert sein und fragen sich, wie sie ganz normale Botengänge anpacken sollen. Insofern spielt die Nachbarschaftshilfe in
den Gemeinden jetzt eine besonders wichtige Rolle», erklärt Thomas Bonati von der Sovoko-Ge-
schäftsstelle.

Mittel gegen die Isolation

Deshalb sollen Personen, die auf Hilfe angewiesen seien, eine zentrale Anlaufstelle erhalten. Im Gegenzug könnten gesunde Menschen, die nicht zur Risikogruppe gehörten, unter gebotener
Vorsicht viel dazu beitragen, dass sich keine Panik breitmache und Isolation oder Hilflosigkeit vor allem unter der älteren Bevölkerung vermieden werde.

«Helfen kann ganz einfach sein», so Bonati, «zum Beispiel können Einkäufe mitgebracht, Medikamente aus der Apotheke ausgeliefert, im Haushalt unterstützt
oder auch einfach nur ein Telefongespräch angeboten werden.»

Breitabgestützte Stelle für die Nachbarschaftshilfe in der Krise

Um die benötigten Hilfeleistungen aber auch das freiwillige Engagement zu bündeln, werde im Gemeinwesenzentrum Cham, Hünenbergerstrasse 3, eine zentrale Koordinationsstelle für das ganze Kantonsgebiet aufgebaut.

Die Mitarbeitenden der Jugend- und Gemeinwesenarbeit Cham werden dabei den
operativen Betrieb der Stelle übernehmen. Abgestützt sei die Koordinationsstelle für Nachbarschaftshilfe jedoch durch die Mitwirkung aller Zuger Gemeinden, KISS Cham und Zug, der Nachbarschaftshilfe Ägerital, Benevol sowie Pro Senectute. Weitere Organisationen und Institutionen sollen in den
nächsten Tagen dazu stossen.

Dank einer spezifischen Software können Daten erfasst und passende
Hilfeleistende und -suchende zusammengeführt werden. Neben der zentralen Anlaufstelle in Cham
wird zudem darauf geachtet, dass pro Gemeinde eine sogenannte Schlüsselperson definiert sei, die
dank dem Gemeindebezug noch näher an den Menschen dran sei.

17:22 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 17:22:22 Valeria Wieser

Zugerland Verkehrsbetriebe reduzieren Angebot

Die nationalen Fahrplananpassungen werden ab Donnerstag, 19. März 2020 stufenweise umgesetzt, wobei in einem ersten Schritt insbesondere der Fern- und Regionalverkehr auf der Schiene reduziert wird. Die Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) orientieren sich an den neuen Ankunfts- und Abfahrtzeiten und erstelle für die Region Zug einen reduzierten Fahrplan. Ziel sei es, auch weiterhin möglichst viele Anschlüsse garantieren zu können.

Der neue Fahrplan der ZVB werde voraussichtlich am 25. März 2020 präsentiert und ab dem 30. März 2020 in Kraft treten. Bis dahin gelte der bestehende Fahrplan. Eine Ausnahme bilden die Nachtbusse, die ab dem kommenden Wochenende schweizweit eingestellt werden.

17:19 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 17:19:13 Valeria Wieser

Luzerner Verwaltung ist online und telefonisch erreichbar

Der Betrieb der Stadtverwaltung werde trotz Coronakrise so lange wie möglich aufrechterhalten.
Aktuell können alle Dienstleistungen bezogen werden.

«Der Stadtrat ruft die Bevölkerung allerdings
dazu auf, nur ins Stadthaus zu kommen, wenn es unbedingt nötig ist!»

Er erwarte, dass möglichst
viele Stadtluzernerinnen und Stadtluzerner die Dienstleistungen online oder telefonisch beziehen.
Die Kontakte sind auf unserer Website auffindbar.

Steueramt nur noch online und telefonisch erreichbar

Aus Sicherheitsgründen ab sofort nur noch online oder per Telefon erreichbar seien folgende
Dienste:

-Der Kundendienst des Geoinformationszentrums(GIS) an der Industriestrasse 6. Das
GIS ist erreichbar unterTel. 041 208 74 00oder per Mail [email protected] Unter-
lagen oder Post können im Gang in die Postablage links vom Kundendiensteingang gelegt
werden.

-Die Schalter des Steueramts am Hirschengraben 17. Das Steueramt ist telefonisch er-
reichbar unter Tel. 041 208 84 66 oder per Mail [email protected]

-Die Schalter des Öko-Forums (Umwelt- und Energieberatung) im Bourbaki am Löwenplatz
11. Beratungen finden weiterhin telefonisch unter 041 412 32 32 statt oder per Mail unter [email protected] Dort bleibe das gesamte Gebäude geschlossen, in welchem unter anderem auch die Stadtbibliothek einquartiert sei.

-Die Schalter der Einwohnerdienste, des Zivilstandsamtes, der Bereiche Bürgerrecht
und Wahlen und Abstimmungen sind telefonisch oder per E-Mail während den ordentlichen Öffnungszeiten
erreichbar. Kontaktdaten:

-Einwohnerdienste: 041 208 83 56, E-Mail: [email protected]adtluzern.ch

-Zivilstandsamt: 041 208 82 31, E-Mail: [email protected]

-Bürgerrecht: 041 208 83 35, E-Mail: [email protected]

-Wahlen und Abstimmungen: 041 208 82 08, E-Mail: [email protected]

In Notfällen können sich Personen beim Haupteingang im Stadthaus melden.

Schutz der Kunden sowie der Mitarbeitenden

Mit diesen Massnahmen kann der Schutz sowohl der Kundschaft wie auch der Mitarbeitenden vor
einer Ansteckung mit dem Coronavirus gewahrt werden. Wer trotzdem an einem der städtischen
Schalter vorbeikomme, müsse strikte die Hygienevorschriften des Bundes einhalten. Dazu gehören
insbesondere: Mindestens zwei Meter Abstand zur nächsten Person halten, Niesen und Husten
nur in Armbeugen. Wer Fieber und Husten hat, dürfe nicht am Schalter vorbeikommen.

Einschränkungen gebe es auch auf den Friedhöfen. Gemäss Kanton dürfen Bestattungen stattfinden, jedoch nur im engsten Familienkreis (direkte Blutsverwandte) und direkt am Grabplatz.
Trauerfeiern in Kirchen oder in den Abdankungshallen auf den Friedhöfen sind verboten.

Ganz verboten werden ab sofort sämtliche Märkte in der Stadt Luzern. Dazu gehöre auch der
Luzerner Wochenmarkt, wie der Luzerner Regierungsrat diesen Dienstagnachmittag, 17. März
2020, mitgeteilt hat. Das Ansteckungsrisiko für die Marktbesuchenden sei zu gross.

16:17 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 16:17:45 Ismail Osman

Luzern: 50 Personen mit Coronavirus

Gemäss dem Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf, sind im Kanton derzeit rund 50 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Sieben Personen befinden sich in Isolation und eine Person in Intensivpflege.

16:12 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 16:12:43 Ismail Osman

Luzerner Regierung verbietet Wochenmarkt

Am Dienstagmorgen fand in der Stadt Luzern der Wochenmarkt statt. Damit ist nun Schluss. Der Regierungsrat untersagt bis auf weiteres die Durchführung des Marktes. Dieser findet jeweils am Dienstag und Samstag statt.

Am Dienstag durften nur noch solche Stände öffnen, die Lebensmittel anbieten. Die Luzerner Regierung betrachtet die dabei entstehende Ansammlung von Personen als zu grosses Ansteckungsrisiko.

15:26 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 15:26:59 Valeria Wieser

Zugersee und Ägerisee Schifffahrt AG verschieben Saisonstart

Aufgrund der aktuellen Situation haben die Schifffahrt für den Zugersee wie auch die Ägerisee Schifffahrt entschieden, den auf Mitte April geplanten Saisonstart der regulären Kursfahrten auf beiden Zuger Seen bis auf Weiteres zu verschieben.

Zudem würden vorab bis 19. April 2020 sämtliche Sonder- und Extrafahrten abgesagt. Dazu gehören auch Veranstaltungen privater Natur wie etwa Hochzeiten. Die beiden Schifffahrtsgesellschaften stünden mit den betroffenen Kunden in Kontakt.

Mit dieser Massnahme würden die beiden Schifffahrtsgesellschaften die Vorgaben des Bundes umsetzen. Philipp Hofmann, Geschäftsführer beider Gesellschaften begründet: «Gerade bei der älteren Generation sind die Fahrten auf unseren wunderbaren Zuger Seen sehr beliebt. Wir hoffen auf eine baldige Beruhigung der Situation, die Gesundheit unserer Gäste geht vor.»

Die Vorsaison auf dem Zugersee habe hervorragend begonnen. Die ersten Sonderfahrten seien bestens gebucht gewesen.

15:20 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 15:20:07 Valeria Wieser

Stadt Zug: Kehrichtversorgung gewährleistet, der Ökihof bleibt offen

Die neue Ausgangslage im Umgang mit dem Corona-Virus stelle auch die Stadtverwaltung von Zug vor verschiedene Herausforderungen. Die Stadt Zug bleibe zu den gewohnten Öffnungszeiten normal erreichbar und die Schalter der Stadtverwaltung bleiben geöffnet.

«Zum eigenen Schutz und in
Nachachtung der Ziele des Bundesrates leisten die städtischen Mitarbeitenden
vermehrt Home-Office», schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Dabei würden sie von den neuen technischen Möglichkeiten profitieren,
welche mit dem Umzug ins Stadthaus an der Gubelstrasse 22 eingeführt worden seien. So
können die Mitarbeitenden auf den normalen Telefonnummern auch im Home-Office
erreicht werden. Weiter können sie von zuhause aus digital auf die gewohnte
Arbeitsumgebung zugreifen.

Telefonieren oder Online-Dienstleistungen nutzen

Die Stadt Zug bittet ihre
Kundinnen und Kunden, auf nicht dringend notwendige Behördengänge zu verzichten
und verweist auf ihren Online-Schalter. Die Stadtverwaltung erteile auch gerne telefonisch Auskunft. Die Stadt bitte zudem alle Kunden, zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz ihrer
Umgebung bei einem allfälligen Besuch im Stadthaus die Hygienemassnahmen des
Bundesamtes für Gesundheit strikte zu beachten und insbesondere zu allen
Personen zwei Meter Abstand zu wahren.

Strassen werden weiterhin gereinigt

Die Dienstleistungen der
Stadt Zug werden auch in dieser speziellen Lage aufrechterhalten. Dazu gehören
neben den Leistungen der Verwaltung (z.B. Bewilligungswesen etc.) auch die Kehrichtentsorgung
und die Strassenreinigung. Da die Entsorgung zur Grundversorgung gehört, bleibe der Ökihof offen und auch das Ökimobil fahre weiter seine Tour. Das Brockenhaus ist jedoch zu.

Aufgrund der Bestimmungen
des Bundesrates mussten jedoch die Bibliothek Zug, das «Haus des Lernens», das Stadtarchiv
Zug, die städtischen Hallenbäder Loreto und Herti sowie alle städtischen
Turnhallen schliessen. Die Situation bei den Stadtschulen kann hier abgefragt werden.

12:35 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 12:35:56 Jacqueline Lipp

Migros spürt Hamsterkäufe – und muss reagieren

Die Corona-Krise nimmt teils irrationale Auswüchse an: Obwohl Experten explizit vor Hamsterkäufen abraten, ist der Andrang auf die Lebensmittelläden gross. Der Montag sei ein absoluter Spitzentag gewesen, sagt Felix Meyer, Geschäftsleiter der Genossenschaft Migros Luzern, gegenüber dem «Regionaljournal Zentralschweiz». Hoch im Kurs standen demnach insbesondere Toilettenpapier, Teigwaren, Reis oder Konservendosen, aber auch Tiernahrung.

Die Migros Luzern musste deshalb zusätzliche Angestellte für Sonderschichten aufbieten – was Feliy Meyer sowohl hinsichtlich der Belastung für das Personal als auch hinsichtlich der Kosten bedauert.

11:22 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 11:22:26 Valeria Wieser

Zugerbergbahn stellt den Betrieb ein – minimaler Betrieb mit Bussen

Ab Mittwoch 18. März 2020 wird der Betrieb der Zugerberg Bahn bis auf Weiteres eingestellt. Die minimale Grunderschliessung für die ständige Wohnbevölkerung auf dem Zugerberg erfolgt mit einem reduzierten Bahnersatz mit Bus.

Die Zugerberg Bahn erfüllt im Rahmen des Tarifverbundes Zug die öV-Grunderschliessung des Zugerbergs. Dieser Auftrag wird auch weiterhin mit einem reduzierten Fahrplan und Bahnersatz mit Bus sichergestellt. Die Fahrten sind als Transportdienstleitung für die Bevölkerung des Zugerbergs gedacht.

Die fahrplanmässigen Abfahrten sind wie folgt:

Schönegg: 07:26 Uhr / 11:26 Uhr / 13:26 Uhr / 16:26 Uhr

Zugerberg: 07:56 Uhr / 11:56 Uhr / 13:56 Uhr / 16:56 Uhr

Der touristische Verkehr auf den Zugerberg wird eingestellt. Der Biketrail weist den Status «orange» auf. Dies bedeutet, dass ab sofort auf den Biketransport verzichtet wird. Eingestellt wird auch der Ticketverkauf an den Schaltern der Zugerberg Bahn. Fahrkarten können an den Billetautomaten an der Tal- und Bergstation gelöst werden.

10:44 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 10:44:59 Valeria Wieser

Viva Luzern schränkt Zugang zu den Betagtenzentren weiter ein

Viva Luzern schränkt aufgrund der aktuellen Lage den Zugang zu den Betagtenzentren weiter ein. Besuche durch Angehörige seien nur noch in Ausnahmefällen möglich.

Die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner stehe für Viva Luzern an erster Stelle. Die per sofort getroffenen Massnahmen dienen dem Schutz dieser besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppe und gelten für die Betagtenzentren Viva Luzern Eichhof, Dreilinden, Staffelnhof, Rosenberg und Wesemlin Tribschen:

Angehörige sind angehalten, ihre Lieben im Betagtenzentrum telefonisch oder per Brief zu kontaktieren. Persönliche Besuche durch Angehörige sind nur noch in Ausnahmefällen (z. B. Zustandsverschlechterung von Bewohnenden oder besondere Umstände) und in Rücksprache mit der Betriebsleitung des jeweiligen Betagtenzentrums möglich. Bis auf Widerruf finden keine öffentlichen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten von Viva Luzern statt.Die Restaurants in den Betagtenzentren von Viva Luzern sind bis auf Widerruf für Externe nicht zugänglich.

Kurzfristige Änderungen aufgrund der aktuellen Kommunikation durch den Bund, den Kanton Luzern und der Stadt Luzern sind jederzeit möglich.

10:41 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 10:41:32 Valeria Wieser

St.-Anna-Klinik stellt sich auf monatelange Krisensituation ein

Die Hirslanden Klinik St. Anna bereitet sich auf eine starke Zunahme an Covid-19-Patienten in den kommenden Wochen und Monaten vor. Als Teil der kantonalen Pandemieplanung bringt die Klinik ihre personellen und infrastrukturellen Ressourcen vollumfänglich in die Bewältigung der Krise im Kanton Luzern mit ein.

«Noch befinden wir uns erst am Beginn einer ersten epidemiologischen Welle», sagt Martin Nufer, Direktor der Hirslanden Klinik St. Anna. «Wir rechnen damit, dass die Zahl von Covid-19-Patienten in den kommenden Wochen laufend zunehmen wird, und dass wir uns auf eine Krisensituation einstellen müssen, die mehrere Monate anhalten wird.»

Täglicher Krisenstab

Bereits seit Wochen tagt in der Klinik St. Anna, mit 200 Betten eine versorgungsrelevante Akutklinik im Kanton Luzern, täglich ein Krisenstab, um die Entwicklungen möglichst früh zu antizipieren und notwendige Massnahmen einzuleiten. Kapazitäten, vor allem im intensivmedizinischen Bereich, wurden ausgebaut, eine Isolationsstation eingerichtet, Triage-Konzepte für die Erkennung, Untersuchung, Isolation und Behandlung von Verdachts- und Infektionsfällen etabliert.

Wahleingriffe werden sukzessive reduziert, um sowohl in der Intensivpflege wie auf den normalen Bettenstationen über ausreichend Kapazitäten zu verfügen. Medizinisch dringliche Termine können selbstverständlich weiterhin wahrgenommen werden, ebenso Überweisungen an das Notfallzentrum der Klinik.

Auch in der kantonalen Coronavirus-Task-Force ist die Klinik St. Anna vertreten – gemeinsam mit den anderen Spitälern im Kanton. «Die Bewältigung dieser Krise erfordert ein vernetztes Denken und Handeln sowie schnelle Entscheide», sagt Martin Nufer. «Wir sind überzeugt, dass wir sowohl bei uns in der Klinik als auch im Rahmen der kantonalen Pandemieplanung bestmöglich auf die kommende Entwicklung vorbereitet sind.»

Besuchsverbot und reduzierter Personenverkehr

Wie in den meisten Schweizer Spitälern gilt auch in den Kliniken St. Anna und Meggen seit vergangener Woche und bis auf Weiteres ein Besuchsverbot, wobei Ausnahmekriterien, etwa für nahe Angehörige sterbender oder unterstützungsbedürftiger Menschen sowie für die Partner gebärender Frauen definiert sind.

Im St. Anna im Bahnhof, wo neben dem ambulanten Operationszentrum und einer Radiologie auch verschiedene Praxen beheimatet sind, wird der Personenverkehr ebenfalls eingeschränkt, um das Übertragungsrisiko so klein wie möglich zu halten.

09:05 Uhr 17.03.2020 17.03.2020 09:05:03 Jacqueline Lipp

Rigi- und Pilatusbahnen

Die Zahnrad- und Luftseilbahnen der Rigi Bahnen verkehren nur noch eingeschränkt. Weil das Unternehmen für gewisse Orte Erschliessungsfunktion wahrnimmt, ist es verpflichtet, weiterhin Fahrten für Bewohner und Partnerorganisationen am Berg durchzuführen.

Touristische Tickets sind hingegen derzeit keine verfügbar. Ebenso sind die Restaurant auf dem Berg gemäss Weisungen des Bundesrates zu.  

Auch die Bahnen, Restaurants und Hotels auf dem Pilatus sind geschlossen. 

20:15 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 20:15:06 Jacqueline Lipp

Luzerner Regierungspräsident Paul Winiker richtet sich an Bevölkerung

19:32 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 19:32:10 Claudio Birnstiel

Luzerner Psychatrie stellt einzelne Dienste ein

Die Luzerner Psychiatrie schränkt ihr Angebot punktuell ein. Die stationäre und ambulante Grund- und Notfallversorgung ist aber weiterhin sichergestellt. Um das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus zu minimieren, sind zudem an sämtlichen Standorten ab Montag 16. März 2020 Patienten-und Bewohnerbesuche untersagt respektive stark eingeschränkt.

Dies betrifft unter anderem die Tagesklinik inklusive deren Sonderschulangebot des Kinder-und Jugendpsychiatrischen Dienstes in Kriens sowie ambulante Angeboteder Erwachsenenpsychiatrie wie der Memory Clinic in Luzern und Sursee und die psychiatrische Adipositassprechstunde in Luzern, welche sich insbesondere an die Generation ü65 oder andere Risi-kopersonenrichten.

18:55 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 18:55:59 Claudio Birnstiel

Uni Luzern hielt 70 digitale Vorlesungen ab

Die Universität Luzern hat am Montag den digitalen Lehrbetrieb gestartet. Die erste Bilanz fällt positiv aus. Mehr als 70 Lehrveranstaltungen wurden am ersten Tag ohne grössere Probleme über eine neue Online-Plattform abgehalten.

«Die Dozentinnen und Dozenten nutzten dabei die vielfältigen Möglichkeiten,
welche ihnen die Plattform bietet: von Live-Streams über Aufzeichnungen,
welche zu einer beliebigen Zeit abgerufen werden können bis zu
Mischformen aus beiden, aufgezeichnet im Büro, im Hörsaal oder von zu
Hause aus», schreibt die Uni auf ihrer Website.

Die Umstellung auf den digitalen Lehrbetrieb sei angesichts der
kurzen verfügbaren Zeit eine grosse Herausforderung gewesen. In nur einer Woche sei die neue E-Learning-Plattform beschafft und in Betrieb genommen worden,
die Schulungen der Dozierenden erfolgte über das Wochenende. «Damit
konnte der Lehrbetrieb nach der per heute erfolgten Schliessung des
Uni/PH-Gebäudes im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus ohne
Unterbruch fortgesetzt werden», so die Uni Luzern.

18:38 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 18:38:42 Ismail Osman

SBB stellen auf «Corona-Fahrplan» um

18:35 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 18:35:37 Lena Berger

Beizen, Läden und Bars schliessen

Der Bundesrat hat sich am Montag-Nachmittag zu einer Krisensitzung getroffen und beschlossen, dass Beizen, Bar und Läden ab sofort geschlossen bleiben. Ausgenommen sind Läden die Lebensmittel verkaufen – und Apotheken.

18:03 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 18:03:37 Lena Berger

Notfall-Betreuung: Zuger können sich ab sofort anmelden

Die Stadtschulen Zug haben am Montag die notwendigen Formulare für die Notbetreuung auf Ihrer Webseite www.stadtschulenzug.ch aufgeschaltet.

Die Betreuung ist ab Mittwoch möglich. Auch in Zug wird eine
Priorisierung der Anmeldungen zu Gunsten der «systemrelevanten
Berufsgruppen» vorgenommen. Ein Anmeldeschluss besteht nicht, wie Rektor
Urs Landolt auf Anfrage bestätigt.

17:34 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 17:34:26 Claudio Birnstiel

Zuger Spitäler arbeiten ab sofort eng zusammen

Das Zuger Kantonsspital und die Hirslanden Andreasklinik, wollen im
Kampf gegen das Coronavirus eng zusammenarbeiten. Ab Dienstag gilt ein
Besuchsverbot in den Spitälern und Alters- und Pflegeheimen des Kantons.

Zuger Spitäler wollen die Corona-Krise gemeinsam stemmen

15:44 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 15:44:23 Lena Berger

Neubad schliesst das Bistro

Sämtliche Veranstaltungen im Luzerner Neubad sind abgesagt – davon betroffen sind alle öffentlichen wie auch privaten Veranstaltungen im Klub, Pool, Bistro und den Seminarräumen. Auch das Bistro des Neubad bleibt bis auf weiteres geschlossen, wie mitgeteilt wird.

15:31 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 15:31:25 Lena Berger

Luzerner Kantonsspital: Nur noch die nötigsten OPs werden durchgeführt

15:13 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 15:13:34 Lena Berger

Swisscom-Netz ist überlastet

Internet, Swisscom TV und die Festnetz-Telefone sind in der Region teilweise überlastet. «Wir verzeichnen aktuell dreimal mehr Anrufe über das Mobilfunknetz. Auch im Festnetz ist das Volumen massiv angestiegen», zitiert die Nachrichtenagentur SDA den Telekomanbieter. Man arbeite an einer Kapazitätserweiterung, eine punktuelle Überlastung könne aber nicht ausgeschlossen werden.

15:08 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 15:08:42 Lena Berger

Kein Mensch will Corona-Bier

Das Corona-Bier leidet offenbar wegen des gleichnamigen Virus unter einem Imageverlust. Im Coop am Kasernenplatz in Luzern ist es ein Ladenhüter – ein Rabatt von 50 Prozent soll das nun ändern.

15:02 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 15:02:33 Lena Berger

Zuger Seniorenverband fordert Absage aller Veranstaltungen

Der Vorstand des Kantonalen Seniorenverbands sorgt sich um die Gesundheit der älteren Bevölkerung. Er appelliert an die Zuger Bevölkerung, die vom Bundesrat und den kantonalen Behörden publizierten Verhaltensregeln bedingungslos einzuhalten. Den kantonalen Behörden empfiehlt er, dem Beispiel anderer Kantone und Länder zu folgen und sämtliche öffentliche Veranstaltungen zu untersagen, wie er mitteilt.

14:45 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 14:45:12 Lena Berger

Coop schützt Personal durch Abstandregeln

In den Luzerner Filialen von Coop gelten ab sofort neue Regeln zum Schutz des Personals. Eine gelbe Linie markiert, wo die Kunden vor der Kasse zu warten haben und in welchem Abstand zum Personal sie die Waren aufs Band legen sollen. Zudem werden die Kunden gebeten, mit Karte zu zahlen und den Kontakt mit dem Personal möglichst kurz zu halten.

Zur Beruhigung: Im Moment ist die Lage ruhig, die Regale werden fortlaufend aufgefüllt und es ist bislang zu keinen Engpässen gekommen. Gegen Abend sei der Ansturm seit seit Freitag jeweils am grössten, sagte eine Mitarbeiterin auf Anfrage.

13:12 Uhr 16.03.2020 16.03.2020 13:12:58 Claudio Birnstiel

Luzerner Theater und Kleintheater bis Ende April geschlossen

Das Kleintheater und das Luzerner Theater sagen bis am 30. April sämtliche Vorstellungen ab. Dies teilten die beiden Kulturhäuser am Montag mit.

«Aufgrund der beobachteten Entwicklungen und angeordneten Massnahmen zur Coronavirus-
Situation im In- und Ausland, wurde von der Leitung des Luzerner Theater frühzeitig eine
Task Force zusammengestellt», schreibt das Luzerner Theater. Die Task Force kümmere sich darum, die notwendigen Schritte
zum Schutz des Publikums, der Mitarbeitenden und zur Eindämmung einer weiteren
Ansteckungskette des Coronavirus vorzubereiten sowie diese zu kommunizieren und umzusetzen. Zu diesen Schritten gehören die Absage aller Vorstellungen per sofort bis 30. April, die Absage
aller Proben bis 5. April und ein Aufschub der fortgeschrittenen Produktionen «Eugen
Onegin», «Tatort: Frankenstein» und «Tanz 32: I am who I am who I am», die gegebenenfalls
zu einem späteren Zeitpunkt in einem Ersatzspielplan berücksichtigt werden.