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Live: Der Kantonsrat beerdigt die Salle Modulable!
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Mögliche Innenansicht der grossen Bühne in der Salle Modulable: Möglich sind alternative Inszenierungen mit Akteuren in Fensteröffnungen. (Bild: Visualisierung PD)

Deutliche Mehrheit ist gegen den Planungskredit Live: Der Kantonsrat beerdigt die Salle Modulable!

1 min Lesezeit 2 Kommentare 12.09.2016, 15:04 Uhr

Jetzt ist es defintiv: Die Salle Modulable ist erledigt. Der Kantonsrat sagt zum Planungskredit mit 51 Ja zu 62 Nein schlussendlich klar Nein. Damit ist das Projekt vom Tisch.

Am Montagnachmittag hat der Luzerner Kantonsrat die Salle Modulable beerdigt. Er befasste sich mit dem Planungskredit von 7 Millionen Franken – und sagte deutlich Nein. Damit ist der spektakuläre Theaterneubau, an dem seit rund 10 Jahren geplant wird, definitiv gestorben. Bereits die vorberatende Kommission empfahl, den Kredit abzulehnen. SVP, SP und Grüne waren dagegen, FDP und CVP dafür, jedoch mit einigen Abweichlern.

Mit dem Nein des Kantonsrates wurden auch ein Entscheid des Stadtparlamentes am 29. September und eine Volksabstimmung in der Stadt am 27. November obsolet.

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2 Kommentare
  1. Miko Gee, 13.09.2016, 14:32 Uhr

    Aber es wäre so oder so am Volk gescheitert. Wenn die Luzerner etwas nicht leiden können sind es irgendwelche Pinggel, die an der Bevölkerung vorbeiplanen und ihnen vorschreiben wollen wo etwas zu bauen ist. Wenn es sich dann noch um “heiligen” Grund, was das Inseli als Begegnungszone von allen möglichen sozialen Gruppen ist, erst recht. Da könnten wir ja gleich im Vögeligärtli Wohnungsblöcke hinpflanzen.
    Steckt die Kohle in die Renovierung und Ausbau bereits existierender Infrastrukturen, dann haben alle was davon.
    Da das Projekt anscheinend schon seit Jahren läuft und der Stiftungsrat von einst 120 Millionen nur noch 80 Millionen zur Verfügung hat, frage ich mich was die mit den 40 Millionen angestellt haben!? Bürgernahe Werbung und Politik nämlich nicht, soviel steht fest! Toll das so ein Stiftungsrat sich nicht rechtfertigen muss. Und die fragen sich wieso Ihnen die Bevölkerung kein Vertrauen entgegenbringt.

  2. Beat Stocker, 12.09.2016, 18:16 Uhr

    HOCHMUT KOMMT VOR DEM FALL
    Es sind trotz dem grossen Einsatz von Hubert Achermann viel zu viele Fehler gemacht worden, sowohl von der Stiftung wie von Ursula Stämmer. Der größte von allen war die idiotische Standortwahl Inseli. Der zweitgrößte das überhebliche Auftreten der Stiftung infolge der aussergerichtlichen Stillschweigeverpflichtung zwischen Trust, Stiftung, Kanton und Stadt. Drittens das sture Beharren auf den Volumina der Arup-Studie, zuletzt noch das völlig ungenügende und viel zu späte finanzielle Engagement der Zentralschweizer Finanz”elite” (2 Mio. für die Projektkosten sind ein schlechter Witz).
    WER ZU SPAET KOMMT, DEN BESTRAFT DAS VOLK. ES LEBE DAS INSELI.

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