Littau: Diesel-Buslinie soll durch Trolleybus-Linie ersetzt werden
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So wird die Linie 3 künftig unterwegs sein. (Bild: VVL)

Nachhaltiger und umweltfreundlicher Littau: Diesel-Buslinie soll durch Trolleybus-Linie ersetzt werden

2 min Lesezeit 1 Kommentar 04.02.2020, 12:52 Uhr

Die heutige Diesel-Buslinie 12 in Littau soll durch eine neue Trolleybus-Linie ersetzt werden. 2023 soll es so weit sein.

Die heutige Linie 12 gehört zu den letzten Dieselbuslinien, welche in der Stadt Luzern im dichten 7,5-Minuten-Takt verkehren. Gemäss dem öV- Planungsbericht AggloMobil 4 und der E-Bus-Strategie des Verkehrsverbunds Luzern (VVL) soll die Diesel-Buslinie durch eine nachhaltige und umweltfreundliche Trolleybus-Linie ersetzt werden. Das schreiben der Kanton Luzern, die Stadt Luzern, der Verkehrsverbund Luzern (VLL) und die VBL in einer gemeinsamen Medienmitteilung.

Mit den grösseren Doppelgelenk-Trolleybussen könne die Kapazität langfristig sichergestellt werden. Die neue Linie 3 soll ab Ende 2023 von Littau Gasshof via Bahnhof Luzern bis ins Würzenbach-Quartier fahren. Abhängig von der Siedlungsentwicklung werde die Linie 3 auf einen späteren Zeitpunkt hin von Gasshof bis Tschuopis verlängert.

Mit Batterie-Trolleybussen weniger Infrastruktur nötig

Dank neuer, noch zu beschaffender, Batterietechnik könnten die Trolleybusse den flacheren Streckenabschnitt ab Michaelshof bis Gasshof ohne Fahrleitung zurücklegen. Auf dem steileren Abschnitt zwischen Kreuzstutz und Michaelshof sei hingegen der Bau einer Fahrleitungsinfrastruktur auf einer Länge von 1,7 Kilometern notwendig, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Im Bereich Gasshof ist eine Ladeinfrastruktur vorgesehen. VBL wurde vom Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern (BUWD) beauftragt, in Abstimmung mit der kantonalen Dienststelle für Verkehr und Infrastruktur, dem VVL und der Stadt Luzern das Projekt auszuarbeiten.

In Zukunft soll auch die neue Linie 30 zwischen Littau und Ebikon als Batterie-Trolleybus verkehren. Damit könne die neue Fahrleitungs- und Ladeinfrastruktur von zwei Buslinien gemeinsam genutzt werden.

Für die Erweiterung und Installation der neuen Fahrleitungsanlage sind Masten sowie Mauerbefestigungen notwendig. Von diesen Bauarbeiten sind rund 80 Hauseigentümer und Hauseigentümerinnen zwischen Kreuzstutz und Michaelhof betroffen.

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1 Kommentare
  1. Littauer, 05.02.2020, 07:20 Uhr

    Da planen mal wieder Leute ohne Kentnisse vor Ort zu haben ! Es gibt gar keine Haltestellen für noch längere Buse und somit werden sie auf der Strasse stehen und einen noch grösseren Stau produzieren. Noch besser wenn der 30 welchen es auch nicht braucht noch hinten ansteht. Schlauer würde sein mal das Busnetz wie ein U-Bahn Netz zu planen. Und Strassen wie den Kreuzstutz mit kleinen Busen an die Hauptlinien anbindet. Und jetzt scheussliche Fahrleitungen zu montieren, welche es in ein paar Jahren bei besserer Technik nicht mehr braucht macht auch kein Sinn !

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