Engpässe bei Corona-Impfstoffen: Zug verschiebt Termine
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Der Impfstoff ist knapp: Zug verschiebt bereits gebuchte Impf-Termine. (Bild: Unsplash/National Cancer Institute)

Weltweit knapper Impfstoff Engpässe bei Corona-Impfstoffen: Zug verschiebt Termine

2 min Lesezeit 1 Kommentar 26.01.2021, 08:29 Uhr

Lieferengpässe bei den Corona-Impfstoffen haben zur Folge, dass im Kanton Zug gewisse Termine für die erste Impfung um eine Woche verschoben werden müssen. Dies sei nötig, um eine termingerechte Zweit-Impfung zu ermöglichen, sagt der Kantonsarzt.

Nur durch den Aufschub bereits vergebener Termine könne garantiert werden, dass alle Zweitimpfungen termingerecht verabreicht werden können, schreibt die Zuger Gesundheitsdirektion in einer Mitteilung vom Dienstag. Die betroffenen Personen würden direkt per SMS kontaktiert. Ausserdem wird die Reservations-Hotline vom Impfzentrum Kontakt mit denjenigen Personen aufnehmen, welche lediglich über eine Festnetznummer verfügen.

Im Corona-Impfzentrum in Baar werden deshalb vom 28. bis zum 31. Januar 2021 keine Impfungen durchgeführt. Die Reservations-Hotline des Impfzentrums bleibt in Betrieb.

Zweit-Impfung kann nicht beliebig verschoben werden

Als Grund für den Impf-Aufschub werden «weltweite und unvorhergesehene Lieferverzögerungen beim Pfizer/BioNTech-Impfstoff», genannt. Diese Verschiebung sei notwendig, um die zeitgerechte Verabreichung der Zweitimpfungen sicherzustellen. «Die Zweitimpfung kann nicht beliebig nach hinten verschoben werden, ohne die Wirksamkeit zu beeinträchtigen», führt Kantonsarzt Rudolf Hauri aus. «Es hat deshalb oberste Priorität, dass diese zweiten Impfdosen termingerecht verabreicht werden können.»

Durch die Verschiebung von rund 450 Erstimpfungen könnten die verfügbaren Impfdosen so genutzt werden, dass dies garantiert werden kann. Bei der Zweitimpfung muss jeweils der gleiche Impfstoff
wie bei der Erstimpfung benutzt werden.

Das Corona-Impfzentrum in Baar hat in den ersten zwei Wochen rund 7’000 Impfungen verabreicht. Der Kanton Zug verfolgt die Strategie, die verfügbaren Impfdosen möglichst rasch zu verabreichen, um die besonders gefährdeten Personen so schnell wie möglich vor einer Corona-Infektion zu schützen.

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1 Kommentare
  1. Rolf Oehen, 26.01.2021, 14:09 Uhr

    CORONA in der Schweiz: Chronologie der wohl grössten und gleichsam peinlichsten Pannenserie!!

    1. Zuerst die grosse Lüge: „Masken bringen nichts“ – offensichtlich, weil man keine hatte.
    2. Frau Martullo Blocher wurde v. Isabelle Moret (Nationalratspräsidentin) ätzend gerügt und angegangen, weil Frau Martullo als erste eine «richtige» Maske überzog, dies, um sich und die Ratskollegen zu schützen. «Völliger Blödsinn» riefen die Medien und ein Grossteil ihrer feinen Kolleg/Innen im Rat.
    3. Man verspürte danach aber Einsicht und bestellte kurzerhand, zu völlig überteuerten Preisen Chinesen-Masken – Es stellte sich heraus: Absolute 3.- Klass-Ware. Millionen gingen den Bach runter…
    4. Die Armee zauberte dann plötzlich doch auch noch Masken aus dem Hut – jedoch veraltete, stinkige «direkt ab Lager» vermutlich vom Berner Zeughauskeller, 4. UG, direkt unter dem versauten Pferdestall – alias Reitschule beim Bahnhof Bern. Schon wieder ein Flop – für die unterster Schublade…
    5. Danach, viel schlauer, kaufte Bern im ganz grossen Stil ein: Diesmal von 2 «coolen Typen» (ein Ex-Wirtschaftsgymnasiast und ein Ex-KV-Lehrling, mit weiteren Partnern über ihre Firma Emix Trading ) Masken für die Schweizer Armeeapotheke…). Bravooooo!
    6. Nur, auch diese, völlig überteuerten Masken – war nichts mehr als wieder untauglicher Chinesen-Schrott. Heute versuchen von uns bezahlte Anwälte die verlorenen Millionen wieder zu holen…
    7. Danach das neue Zauberwort: Die ganz grosse «Testphase»!
    «Bringt nichts» – eh viel zu teuer und erst noch unsicher… so das Credo der begabten Berner. Und sowieso, wer soll denn diese Tests bezahlen? Das Gerangel ob Bund oder Kanton – nur noch peinlich!
    8. Wenige Wochen später: DIE Wunderwaffe «Test, Test, Test»! Geht doch.
    „Testen Sie was das Zeug hält und bei jeder Gelegenheit!“ So die Koryphäen in Bundesbern – schon wieder. Ging aber auch nicht – weil immer noch unklar, wer dies alles bezahlen sollte – und sowieso: Viel zu wenig Ware…
    9. Aber Gott sei’s gedankt – der Bund entwickelte ja die wohl einsamste und gleichsam wirkungsvollste „SwissCovid – Contact tracing App“ aller Zeiten. Wow!!
    10. Endlich Licht im Tunnel: Man holte Mme. Nora Kronig Romero – ein Wunderkind. Sie verantwortet – als Diplomatin – heute das grösste Logistik-Projekt (…) – ever.
    11. Sie suchte, fand und man kaufte wieder ein. Diesmal Impfstoff. Aber scheinbar wieder viel zu wenig.
    (Nur Benjamin Netanjahu griff zum Telefon, Berset spielte gerade Piano mit Simmonetta – und rief seine Freunde bei Pfeizer persönlich an und bestellte bei CEO Alberto Bourla und Mikael Dolsten direkt… Resultat: Israel beinahe durch mit den Impfungen – bei uns sind es knapp 200‘000…
    12. Ein neues Desaster droht…
    Menschen Ü75 und speziell die vulnerablen Personen – inkl. all die direkt gefährdeten im Gesundheitswesen – sollen zwingend zuerst geimpft werden in der Schweiz. So verkündet in allen Medien. Aha – endlich, gut so.
    Wir alle erhielten ein SMS mit den genauen Impfdaten-Daten, inkl. Örtlichkeiten.
    Stand heute: Wieder pleite. Alles muss(te) abgesagt bzw. verschoben werden. Zumindest in unserem Kanton Zug. Grund. Keine Impf-Ware…

    Konklusion:
    Man lud also all die Menschen zur Impfung ein, bevor man das Impfmaterial auf der Impfstation bereit hat? Kaum anzunehmen, dass dies derart einfältig gehandhabt würde in einer Bananenrepublik.

    Ich komme immer mehr zur Überzeugung: EINE piano player-in reicht tatsächlich nicht im Bundesrat – es braucht schon einen zweiten für ein derartiges Desaster…

    Fortsetzung folgt: Die glorreiche Geschichte unserer unersetzlichen Grenzgänger-/Innen…

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