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Nach dem Vorbild von Genf Licht aus! Luzern soll Schönheit der Nacht zelebrieren

Was, wenn die öffentliche Beleuchtung für einmal ausgeschaltet würde? (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Knapp 180 Gemeinden rund um Genf verzichteten diesen Mai für eine Nacht auf die künstliche Beleuchtung. Eine Aktion wie «La nuit est belle» wünscht sich die SP auch für Luzern.

«Die Nacht ist schön – auch in Luzern»: Unter diesem poetischen Titel möchte SP-Grossstadträtin Tamara Celato einen neuen Anlass ins Leben rufen. Analog zu Genf soll auch Luzern eine Nacht lang die öffentliche Beleuchtung ausschalten. In der Rhonestadt fand diesen Mai zum zweiten Mal die Aktion «La nuit est belle» statt, die auf Initiative des naturhistorischen Museums und der astronomischen Gesellschaft entstanden ist.

178 Gemeinden in der Grenzregion nahmen dieses Jahr daran teil. Dabei kamen nicht nur nachtaktive Tiere auf ihre Kosten. Sondern auch Liebhaber des Sternenhimmels und der Faszination der Dunkelheit. In Genf werden jeweils auch Begleitanlässe, Nachtspaziergänge und Workshops durchgeführt.

Eine Stunde reicht nicht

Bereits heute macht die Stadt Luzern jeweils beim Projekt «Earth Hour» mit. Dabei schalten tausende Gemeinden, Unternehmen und Private jeweils für eine Stunde das Licht aus. Das sei ein schöner symbolischer Akt, meint Tamara Celato. «Trotzdem reicht eine Stunde pro Jahr nicht aus, um die Vielseitigkeit und Schönheit der künstlich nicht beleuchteten Nacht auch für städtische Gebiete sichtbar zu machen.»

In einem Postulat bittet Celato namens der SP-Fraktion darum den Stadtrat, zu prüfen, inwiefern auch in Luzern eine Aktion wie «La nuit est belle» möglich wäre. Dabei sollen explizit auch interessierte Verbände, Museen und Agglomerationsgemeinden eingezogen werden.

In Genf fand die Aktion im Mai zum zweiten Mal statt:

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