Leute stehen für Schnelltests in Luzern  Schlange
  • Gesellschaft
  • Update folgt
Vor der Apotheke im Löwencenter stehen die Kunden Schlange - doch es geht gesittet zu. (Bild: Leserreporter)

Ab heute verfügbar Leute stehen für Schnelltests in Luzern Schlange

2 min Lesezeit 12 Kommentare 07.04.2021, 08:36 Uhr

Ab heute Mittwoch können in Luzerner Apotheken und weiteren Stellen Corona-Schnelltests für den Heimgebrauch abgeholt werden. Im Löwencenter und am Schwanenplatz reihten sich die Leute, als die Läden ihre Türen öffneten.

Kurz vor halb neun Uhr im Löwencenter: Die Verkäuferin des Kiosks bittet die Leute, woanders anzustehen, damit auch ihre Kunden bedient werden können. Denn schon jetzt stehen rund 15 Menschen vor der Apotheke Schlange, um an die fünf Gratis-Selbsttests zu kommen, die von Bund und Kanton zur Verfügung gestellt werden. Das berichtet eine Leserreporterin gegenüber zentralplus.

Zehn Minuten vor der Ladenöffnung habe sie bei besagtem Kiosk bereits anstehen müssen. Ein Sicherheitsmann sorge derweil für Ordnung. Nach Vorweisen der Krankenkassenkarte habe sie die Tests problemlos erhalten. Das Ganze sei sehr gesittet abgelaufen.

Zur selben Zeit ist am Schwanenplatz der Auflauf überschaubar. Laut einer Leserreporterin stehen dort rund ein dutzend Leute für den Bezug von Selbsttests an. Die Luzerner Polizei ist vor Ort. Eine Apothekerin informiert die Menschen vor Ort, dass in der Seitengasse auch Schnelltest durchs Fenster verteilt werden.

Im Schönbühl-Center in der Tribschen beträgt die Wartezeit gegen 10 Uhr rund 5 Minuten. Die Apotheken scheinen auch dort gut vorbereitet, geschultes Personal berät die Kunden. Sicherheitshalber wird der Sicherheitsmann in den nächsten Tagen noch vor Ort sein.

Antigen-Selbsttests können in verschiedenen Apotheken in Luzern bezogen werden. Eine laufend aktualisierte Übersicht gibt es hier. Laut der Luzerner Regierung sind genügend Tests vorhanden, sodass auch in den kommenden Tagen ein Bezug problemlos möglich sein sollte.

++ Werde Leserreporter! ++

Teile mit der zentralplus-Community was Du gerade gesehen hast. Ob es eine neue Beiz in Deiner Stadt ist, ein Grossbrand oder News, die alle erfahren sollten: Wir wollen wissen, was Dich bewegt!

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

In diesen Artikel haben wir viel Zeit investiert. Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

12 Kommentare
  1. Rene, 07.04.2021, 11:24 Uhr

    Warum muss man eigentlich immer alles gleich sofort haben?

    1. Michel von der Schwand, 07.04.2021, 21:44 Uhr

      Die sind im Neuen-IPhone-Kaufen-Modus, quasi in der Endlosschleife.

  2. Roli Greter, 07.04.2021, 10:07 Uhr

    Schau her, die Schafe schreiten zum Appell 🙂
    Ich bin gespannt wie lange sich dieser Teil der Bevölkerung noch an der Nase herumführen lässt.

  3. Tscheggsch de Pögg, 07.04.2021, 09:05 Uhr

    Und schon trotteln sie wieder los……. und verbrauchen massenweise Selbsttests und merken dabei nicht, dass sie sich nicht nur ein Stäbli in die Nase stecken, sondern sich auch noch an der Nase herumführen lassen. Fakt ist, würden alle zwei bis drei Wochen konsequent die BAG-Richtlinien einhalten (Hygiene, Abstand, keine Schwurblerdemos usw.), so wäre das Virus bald Geschichte.

    1. Michel von der Schwand, 07.04.2021, 09:13 Uhr

      In der Tat trotten sie los. Massenweise werden nun nichtssagende Selbsttest verbraucht. Zu welchem Zweck? Der Test sagt nichts aus. Negativ, heisst nicht negativ! Und selbst Positiv heisst nicht positiv!

    2. Huber Adi, 07.04.2021, 09:16 Uhr

      Fakt ist: würde Luzern endlich vorwärts machen mit impfen, bräuchten wir keine Schnelltests mehr. Und bitte, diesmal keine Abgabe mehr an andere Kantone!

    3. Tscheggsch de Pögg, 07.04.2021, 09:22 Uhr

      @ Michel von der Schwand – Du hast absolut recht…… und viele Positive schauen sich danach erst mal den eigenen Kalender an und überlegen, ob der positive Test nun positiv oder negativ war!

    4. Paul Bründler, 07.04.2021, 10:05 Uhr

      @Tscheggsch de Pögg: Im ersten Teil haben Sie recht. Der Schnelltest ist wohl eine Art Droge, welche den Leuten für ein oder zwei Tage ein gutes Gefühl geben soll. Dann brauchen sie aber schon den nächsten «Kick» bzw. Test.
      Der letzte Satz ist natürlich Unsinn. Das Virus wird nicht verschwinden, wenn «wir» drei Wochen den Hintern zusammenkneifen.
      Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben und endlich wieder Normalität einkehren lassen.

    5. Michel von der Schwand, 08.04.2021, 11:20 Uhr

      @Paul Bründler: «Wir müssen lernen mit dem Virus zu leben» heisst doch nur, dass man nichts dagegen tun will.
      Solcher Unsinn wird von Flacherdler und Schwurbler gerne verbreitet und bedeutet nichts anderes als die BAG-Massnahmen quasi für immer gelten. Keine Veranstaltungen, gewisse Gastrobetriebe könnten gleich schliessen, Menschen begegnen sich nur noch mit Abstand, alle lassen sich Impfen etc.
      Blödsinniger kann man wirklich nicht argumentieren. Man kann nicht zur Normalität zurückkehren, indem man ein Virus nicht beachtet. Das Rezept der Überforderten ist es ein Problem einfach nicht zu beachten. Kommt mir vor, wie derjenige, welcher Schulden hat und die Post nicht mehr öffnet. Das Problem einfach aussitzen.

    6. Paul Bründler, 08.04.2021, 12:00 Uhr

      @Michel von der Schwand: «Flacherdler und Schwurbler»
      Warum muss man immer so bösartig und ausfällig werden?
      Keine Argumente? Zuviel Sandro Brotz «gefollowed»?
      Inhaltlich: «Man kann nicht zur Normalität zurückkehren, indem man ein Virus nicht beachtet»
      Doch das kann man. Grippeviren «beachtet» man in diesem Sinne ja auch nicht.
      Wir haben momentan eine Untersterblichkeit.
      Schauen Sie auch nach Texas.

    7. Michel von der Schwand, 08.04.2021, 14:20 Uhr

      @Paul Bründler: Komisch, dass Sie Mühe mit Herr Brotz bekunden. Bedenkt man, welche Auswirkungen eine Infiszierung haben kann, dann macht es durchaus Sinn, dass man den Virus beachtet resp. sich davor schützt. Ihrer Argumentation zu Folge, wollen Sie gar nichts machen. Die Risiken, welche mit einer Ansteckung verbunden sind, können sehr gross sein. Dies kann grosse Konsequenzen für das Gesundheitswesen zur Folge haben. Dies sind Fakten.Vollkommen irrelevant, was in Texas ist. Mit dem Virus leben lernen ist kein Argument, sondern einfach eine Variante im Umgang mit dem Virus.

    8. Peter Bitterli, 09.04.2021, 04:37 Uhr

      @ Pögg:
      „Fakt ist“ und dann „würden“ und „wäre“ ist nicht Fakt, sondern „würden“ und „wäre“, hier zum Zwecke der Etablierung eines Erklärungsmodells mit gleichzeitiger Schuldzuweisung, das in den Konjunktiv setzt, was doch seit einem Jahr breitestens eingehalten wird aber offensichtlich nirgendwohin führt.
      Ich denke, ich fahre jetzt jede Woche vier mal ins Friedental und schaue nach, ob ich noch lebe. Aber nein, halt, ich muss ja sämtliche Friedhöfe der Schweiz (oder der Welt?) abklappern, um wirklich ganz sicher zu sein, ob ich nicht schon Geschichte bin. Was mich darauf bringt zu fragen, wo eigentlich die Selbsttests auf alle anderen Hunderte von Viren sind, die sich so auf mir tummeln. Wer hat eigentlich noch Grippe, symptomlos zumal? Es wäre doch sehr wichtig, das zu wissen. Und wo sind die sogenannten „Spitalkäfer“ (resistente Keime) abgeblieben? Es ist ein Schrecken ohne Ende.
      Das war jetzt übrigens ein Witz, der in Ernsthaftigkeit mündet. Ridendo dicere verum, sagte man in fernen Tagen.
      Und habe ich mir erst einmal soviele Statistiken zu Gemüte geführt, dass ich glaube zu wissen, dass wenig dran ist an der Massenpsychose ausser eben einer Massenpsychose, was natürlich schlimm genug ist, so falle ich nach vermiedener Killervirus-Skylla der Charybdis des Flacherdler- und Schwurbler- Vorwurfs seitens der woken Gläubigen und/oder Panikinteressierten zum Opfer.
      In der Zwischenzeit bleibt der Trost, dass schliesslich sicherlich auch die Hardcoronisten irgendetwas zum Opfer fallen.
      Und so warten alle in der Hoffnung, dass sich bald die Richtigkeit ihrer Auffassung auch den verbocktesten jeweiligen Flacherdlern offenbart, worauf jeder und jede natürlich immer schon gewusst hat, dass es so ist, wie es sich dannzumalen zeigt.

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

Wir möchten einfach kurz Danke sagen. Danke, dass du zentralplus liest.