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Lehrer zweifeln an Lektionen-Abbau

1 min Lesezeit 23.07.2014, 08:05 Uhr

Gemäss Lehrplan 21 sollen in den Schweizer Schulen Lektionen auf Sekundarstufe gestrichen werden. Die Luzerner Lehrer hingegen setzen eher auf ein schlankeres Angebot in der Primarschule.

 

Um die Ziele im Lehrplan 21 zu erreichen, müsste man die wöchentliche Lektionenzahl auf der Primarstufe erhöhen. Kostenneutral lösen könnte man dies, so die Vorgabe, indem man im Gegenzug bei der Sekundarstufe abbaut. Von solchen Ideen hält der Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband (LLV) allerdings wenig, wie Kaspar Bättig, Geschäftsführer des Luzerner Lehrerverbands gegenüber der Neuen Luzerner Zeitung sagt. 

Die Lehrer setzen gemäss Bättig eher auf ihre Volksinitiative, die bloss noch eine Fremdsprache auf der Primarstufe vorsieht. Kommt diese zu Stande und wird sie vom Volk angenommen, so würden Lektionen für andere Unterrichtsinhalte verfügbar.

Bättig setzt auch ein Fragezeichen hinter die im Lehrplan 21 verlangten Kompetenzen: Diese könnten mit den zur Verfügung stehenden Lektionen nicht erreicht werden. Deshalb werde nun auch die Zahl der Kompetenzen überprüft.

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