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Aktie von Zuger Stromzählerhersteller unter Druck Landis+Gyr wurde von amerikanischer Bank angeprangert

1 min Lesezeit 19.09.2017, 09:48 Uhr

Nur wenige Wochen nach dem Börsengang von Landis+Gyr äussert Morgan Stanley gewisse Zweifel an der Geschäftsstrategie. Brisant dabei: Die amerikanische Investmentbank zählt zu den federführenden Banken.

Auf den ersten Blick hatte die Rückkehr von Landis+Gyr an die Schweizer Börse SIX alle Zutaten für einen Erfolg: Der Zuger Hersteller von Stromzählern ist vielen Anlegern noch von früher ein Begriff. Zudem ist er Marktführer in rasch wachsenden und als zukunftsträchtig geltenden Absatzmärkten.

Wer auf das schnelle Geld hoffte, wurde rückblickend gemäss «cash online allerdings» enttäuscht. Gleich am ersten Handelstag geriet die bei 78 Franken ausgegebene Aktie unter Druck. Und obwohl sie sich von den Tiefstkursen von Ende August bei 72,15 lösen konnte, errechnet sich noch immer ein Minus von 6 Prozent gegenüber dem erstbezahlten Kurs.

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Am Dienstag meldet sich nun der von Morgan Stanley tätige Analyst zu Wort. Nach dem Vorstoss des Rivalen Itron mittels einer Übernahme von Silver Spring Networks ins «Internet-der-Dinge», wähnt er Landis+Gyr unter Druck, die langfristige Geschäftsstrategie zu überdenken.

Was die angepriesenen Wachstumsaussichten von Landis+Gyr anbetrifft, gibt sich der Analyst laut «cash» überraschend zurückhaltend. Seines Erachtens geht insbesondere vom Software- und Servicegeschäft des im steuergünstigen Zug beheimateten Unternehmens Wachstumsimpulse aus. Weil dieser Geschäftszweig 2017 aber gerademal 16 Prozent zum Jahresumsatz beitragen dürfte, stuft er die Aktie nur mit «Equal-weight» und einem Kursziel von 76 Franken ein.

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