Ladensterben: Wie sich die Stadt Luzern in den letzten Jahrzehnten verändert hat
  • Wirtschaft
Wo heute das Löwencenter steht, war 1983 noch das Café Heini und dahinter das City Parking mit dem Möbel Pfister. (Bild: Stadtarchiv Luzern: F2a_Zuerichstrasse)

Diese Geschäfte kamen und gingen Ladensterben: Wie sich die Stadt Luzern in den letzten Jahrzehnten verändert hat

2 min Lesezeit 2 Kommentare 04.03.2021, 19:50 Uhr

Es scheint der Lauf der Dinge zu sein, der in der Luzerner Innenstadt Läden kommen und gehen lässt. Alte Fotos zeigen, dass es früher Geschäfte gab, welche jüngere Generationen gar nicht mehr kennen dürften.

In der Luzerner Altstadt stehen derzeit mehr als zwei Dutzend Ladenlokale leer (zentralplus berichtete). Und auch im Gebiet zwischen Luzernerhof und Löwenplatz sind einige Gewerbeflächen derzeit verwaist. Das hat mit den wegen Corona ausbleibenden Touristen, dem zunehmenden Onlinehandel, aber auch mit den teils horrenden Mietkosten zu tun. Dieser Trend hält bereits seit Längerem an. Resultat: Die Ladenlandschaft dürfte sich in den nächsten Jahren wohl also verändern.

Dies ist keinesfalls ein Novum – und kann auch eine Chance sein (zentralplus berichtete). Das zeigt ein Blick auf das Luzern von gestern und vorgestern. So gab es an einem Ort, wo heute filigrane und teure Elektronik angeboten wird, einst einen Lebensmittelladen und anstatt eine Versicherung wie heute war im Nachbarhaus damals ein Elektrogeschäft einquartiert. Einigen dürfte auch die grosse Migros-Filiale noch bekannt sein, die einmal gegenüber des Restaurants Einhorn an der Hertensteinstrasse lag.

In der Bildergalerie siehst du, wie sich die Luzerner Ladenlandschaft verändert hat:

Es gibt aber einen zentralen Unterschied, wie der ehemalige Gewerbler und selbsternannte Stadtbeobachter Louis Baume schreibt: «Seit den Sechzigerjahren führte die Entwicklung zu einem international bekannten Einkaufszentrum Luzerner Altstadt. Faktoren waren die integrale Fussgängerzone, die Clusters Uhren, Schuhmarkt und Mode im Mittelpreissegment. Entstand eine Lücke durch Wechsel, so wurde diese unverzüglich wieder besetzt.» Es wird also eine nicht kleine Herausforderung sein, Leerstände zu vermeiden.

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2 Kommentare
  1. Rentner, 10.03.2021, 07:26 Uhr

    ja und wen vieles verschwunden, man sieht eines ,Luzern hat sehr schöne Bauten ,die man pflegen muss, es zeigt Luzern ist schön und Einzigartig, das Alte Restaurant Kunsthaus ja das war schön die Terrasse am See, oder das Merkurquartier, die grösste Sünde den Bahnhof, den die Alte Fassade mit Kuppel hätte man wieder Aufbauen sollen dahinter das Moderne, es wurde auch vieles Leichtsinnig zerstört

  2. paul, 05.03.2021, 13:02 Uhr

    schade für die läden welche sich die mietpreise nicht leisten können. schade fürs stadtleben. leider kennt die giiir der hausbesitzer keine grenzen…. leider „normal“ bei den „mehrbesseren“ (nicht bei allen natürlich) . aber batürlich auch ihr gutes recht. recht ist jedoch nicht immer mit moral gleichzustellen.

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