Kulturstipendium für Sandra Küpper und Christian Winkler
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Sandra Küpper und Christian Winkler erhalten das Kulturstipendium Armin Meienberg 2021. (Bild: zvg)

Verein Istanbuluzern Kulturstipendium für Sandra Küpper und Christian Winkler

1 min Lesezeit 1 Kommentar 03.04.2021, 16:19 Uhr

Ihr Projekt «Der anatolische Hund» überzeugte: Sandra Küpper und Christian Winkler erhalten das diesjährige Kulturstipendium Armin Meienberg des Vereins Istanbuluzern.

Zum fünften Mal hat der Verein Istanbuluzern ein Stipendium ausgeschrieben. Die Jury hat sich aus insgesamt drei Bewerbungen für das Projekt «Der anatolische Hund» von Sandra Küpper und Christian Winkler aus Luzern entschieden.

Ihre Idee, das gesellschaftspolitische Thema der Ausgrenzung als Fabel in einer poetisch-skurrilen Ausstellung zu erzählen, hat laut Mitteilung überzeugt. Protagonisten dieser dokumentarischen und zugleich fiktionalen Darstellung seien die Strassenhunde Istanbuls.

Sie werden das Projekt im Herbst 2021 während zehn Wochen in Istanbul verfolgen und realisieren. Das Stipendium Armin Meienberg beinhaltet nebst dem Aufenthalt einen Lebens- und Reisekostenzuschuss von 5’300 Franken.

Die Kuratorin und Dramaturgin Sandra Küpper und der Autor und Regisseur Christian Winkler arbeiten seit 2008 immer wieder in unterschiedlichen Produktionen und Projekten zusammen. Küpper ist seit 2018 stellvertretende Intendantin und künstlerische Leiterin des Schauspiels am Luzerner Theater. Christian Winkler inszeniert unter seinem Pseudonym «Franz von Strolchen» eigene Projekte und arbeitet am Luzerner Theater als Autor und Regisseur.

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1 Kommentare
  1. Peter Bitterli, 03.04.2021, 20:43 Uhr

    Es ist erfreulich zu hören, dass sich für Frau Küpper, welche in der laufenden bzw. eben nicht laufenden Spielzeit in Ermangelung des gewählten und bezahlten Direktors das Luzerner Theater leitet, gemeinsam mit dem Mann, mit dem sie „seit 2008 immer wieder in unterschiedlichen Produktionen und Projekten“ zusammenarbeitet, eine schöne Anschlussverwendung hat finden lassen. Die beiden haben uns hier immer mal wieder mit anderswo erarbeiteten und für Luzern aufgewärmten Produktionen belehrt und mit ihren stets korrekten politischen Ansichten nicht hinter dem Berg gehalten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit hielt auch heitere Stunden bereit wie etwa eine Recherchereise rund um den Vierwaldstättersee für die Erarbeitung eines vieldiskutierten „Tell“, für den wie üblich Franz von Strolchen das Inszenierungshonorar und Christian Winkler die Tantiemen für den Text bezog. Jetzt geht es praktisch nahtlos nach Istanbul, wo der Zeitgeist mit Saus und Braus auf die dort schon länger wohnhaften Hunde anstürmen wird.

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