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«KulturOrt Schlössli»: Kulturelle Nutzung des Konsi gefordert
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Das Konservatorium im Dreilindenpark – ein Ort mit Geschichte und viel Grün. (Bild: Emanuel Ammon)

Luzerner Kulturhaus-Aktivisten melden sich wieder «KulturOrt Schlössli»: Kulturelle Nutzung des Konsi gefordert

2 min Lesezeit 29.03.2017, 20:55 Uhr

Sie wollten bereits das Luzerner Theater umnutzen, daraus wurde nichts. Jetzt hat der Künstler Ariel Kolly das Konsi im Visier, wenn die Musikhochschule auszieht. Fast alles soll möglich sein.

Wenn die Hochschule Musik 2019 ihre neuen Räume in Kriens beziehen wird, werden einige jetzt genutzte Räume leer. Besonderes Interesse erregt dabei das prächtig gelegene Konservatorium im Dreilindenpark. Die städtische SP-Fraktion hat dazu bereits einen Vorstoss eingereicht (zentralplus berichtete). Das Liegenschaften sind im Besitz der Stadt Luzern.

Jetzt ruft das Konsi einen altbekannten auf den Plan: den Architekten und Künstler Ariel Kolly. Er wollte bereits das alte Luzerner Theater zu einem «Kulturhaus für alle» umnutzen, doch seit dem Aus der Salle Modulable wird daraus nichts (zentralplus berichtete).

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Nun will Kolly aus dem Konsi und dem «schönsten Park Luzerns» einen «KulturOrt für alle» machen. Dies teilte er am Mittwoch mit, seine Pläne hat er bereits Ende 2016 bei Baudirektorin Manuela Jost deponiert.

Fast alles scheint möglich

Das noch dünne Konzept sieht vor, nach dem Wegzug der Musikhochschule das Konsi weiterhin öffentlich, kulturell und gastronomisch zu nutzen.

Kolly sieht eine möglichst breite Nutzung – wie das bereits beim geplanten Kulturhaus im Theater der Fall war: Seminare, Vorträge, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, 
Malen, Tanzen, Yoga, Meditation, Turnen – nichts scheint unmöglich, wenn es nach Kolly geht.

Zwei bis drei grössere Events sollen stattfinden wie etwa ein «märchenhafter Weihnachtspark», ein Osterfest oder Sonntagsmatinees. Auch Familien- und Kinderangebote sollen nicht zu kurz kommen.

Wichtig ist Ariel Kolly: Die Räume müssten bezahlbar bleiben, die Höhe der Miete würde sich je nach Nutzungsart ergeben. «Den Emissionen gilt es besonders Beachtung zu schenken, jedoch sollte es der Öffentlichkeit gestattet sein, den Park angemessen zu nutzen», schreibt Kolly. Ein Park für die Stadtbevölkerung ebenso wie für die Quartierbewohner. Er sieht den «KulturOrt Schlössli» als Bereicherung für das Quartier.

Auch ein Restaurantbetrieb müsste Platz haben, um sich zu verpflegen. Wünschenswert seien regionale, frische und biologische Produkte. Eine «nachhaltige Kultur und gesunde Ernährung statt Automatenverpflegung», so Kolly.

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