Bildungsangebot für Kinder

Zügelt das Zuger K’Werk nach Baar?

Die Schule vermittelt gestalterische Fertigkeiten. (Bild: Symbolbild zvg)

In der K’Werk Bildschule können Kinder und Jugendliche kreativ werden. Doch wie es mit der Schule weitergeht, ist ungewiss.

Jedem liegt das K’Werk am Herzen: So viel ist klar. Denn die Interpellation zur Zukunft der Bildschule wurde von allen sieben städtischen Parteien unterzeichnet. Nun hat der Stadtrat auf ihre Fragen geantwortet. Dabei wird klar: Die Schule wird die Stadt Zug wohl verlassen.

Das K’Werk ist eine ausserschulische Bildungseinrichtung, die 2010 gegründet wurde und durch Stiftungen, Gönner und öffentliche Gelder finanziert wird.  Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren können dort in Kursen gestalterisch tätig sein. Noch liegt die Schule an der Zeughausgasse 9.

Doch wir lange noch? Aktuell stehe das K’Werk vor «Herausforderungen bei der mittel- bis langfristigen Finanzierung», so die Stadt. Sie unterstützt die Einrichtung seit 2023 jährlich mit 40'000 Franken. Von 2011 bis 2019 erhielt die Schule 10'000 Franken pro Jahr, seither stiegen die Beiträge. Zudem widmete die Stadt dem K’Werk zuletzt eine Doppelseite im Stadtmagazin – um ihr Angebot bekannter zu machen.

Die zweite Herausforderung ist die Standortfrage. Denn die Vermieterin, die Korporation Zug, plant vor Ort ein Bauprojekt. Die Gemeinderäte fragten daher, ob die Stadt nicht aushelfen könne. Aktuell sei die Schule mit einer Immobilienfirma in Kontakt für einen neuen Standort in der Gemeinde Baar, nahe der Stadtzuger Grenze, schreibt der Stadtrat. Die Stadt selbst könne keine «freien Räumlichkeiten» zur Verfügung stellen.

Gute Neuigkeiten gibt es aus der Bildung. Die Stadt Zug will ab nächstem Schuljahr kulturelle Workshops, Führungen und Begegnungen an ihren Schulen anbieten (zentralplus berichtete). Insgesamt seien während der Ausschreibung 24 Projekte eingegangen, so der Stadtrat. Die drei Eingaben des K’Werks, sowie 12 weitere Ideen konnten die Jury überzeugen: Sie werden nun umgesetzt.

Verwendete Quellen
  • Antwort des Stadtrats auf eine überparteiliche Interpellation
  • Website der Stadt Zug zum K’Werk
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