Kultur
Von Stadt Luzern nach Beromünster

Wetz verkauft seinen Landessender an Sinnlicht-Team

Der Künstler und Betriebsleiter Wetz verkauft das KKLB nach elf Jahren. (Bild: Silas Kreienbuehl)

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Künstler Werner Zihlmann alias Wetz hat das «Kunst und Kulturhaus im Landessender Beromünster (KKLB)» verkauft. Und damit gibt er dem Sinnlicht ein neues Zuhause.

Über zehn Jahre war das KKLB unter der Leitung des Künstlers Wetz. Immer wieder sorgte er auch für besondere Schlagzeilen. Sein U-Bahn-Station-Projekt hat beispielsweise den Luzerner Denkmalschutz, den Gewässerschutz und auch die Gemeinde alarmiert (zentralplus berichtete). Dass Wetz seinen Landessender verkaufen will, war schon länger bekannt.

Gegenüber zentralplus sagte er noch im August, dass Verhandlungen am Laufen seien. «Ich verkaufe das KKLB ja nicht, ich verschenke es. Denn ich habe über zwei Millionen Franken an Investitionen gemacht, da ich viele Mittel hatte.»

Sinnlicht hat definitiv zugeschlagen

Wie zentralplus damals aus einer anonymen Quelle erfahren hatte, führte der Künster mit der Luzerner Lichtmanufaktur und Veranstalterin «Sinnlicht» Verhandlungen. Das Lichtgeschäft von Inhaber und Gründer Heinz Marti hat in der Deutschschweiz zahlreiche Gastronomie-, Verkaufslokale und Geschäfte mit einem Lichtkonzept ausgestattet. Und «Sinnlicht» veranstaltete auch verschiedene Kultur- und Gastronomieevents an der Industriestrasse (zentralplus berichtete).

Einen Blick in das aktuelle Kantonsblatt und auf die Internetseiten der beiden Unternehmen, bestätigt nun, dass der Vertrag unterschrieben worden ist. «Ab jetzt dürfen wir Sie in unserem neuen Zuhause begrüssen: KKLB Landessender Beromünster. Der Standort an der Industriestrasse 15 in Luzern bleibt als Sitz und als Lichtwerkstatt weiterhin bestehen», steht auf der Sinnlicht-Website. Und auch ein Blick auf die KKLB-Seite betsätigt: «Neu werden sich Anda und Heinz Marti um Ihr Wohlergehen bei Besuchen im KKLB kümmern – sei es für Ihren privaten Event, oder im neu eingerichteten Kunstbistro.»

Wetz verschwindet nicht ganz aus seinem Landessender

Auch wenn der Landessender nun in neuen Händen ist, ganz verschwinden wird Wetz nicht. «Der Künstler Wetz und der Künstler Silas Kreienbühl bleiben mit ihren Ateliers vor Ort. Auch wird weiterhin sehr viel Kunst im KKLB zu sehen sein», schreiben die Verantwortlichen.

Durch die neuen Köpfe wird sich aber definitiv etwas ändern. So werden mehrere Werkstätten entstehen. Auch kommt Leben in das KKLB. «Das Haus wird mit zahlreichen Pflanzen und mit Kunsthandwerk eine neue zusätzliche Dynamik erhalten.»

Verwendete Quellen
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