Zuger Massnahmen-Kritiker

So krasse Drohungen erhielten Marco Rima und seine Familie

Marco Rima kritisierte die Corona-Massnahmen stark und erhielt darum 2021 den Schmähpreis vom Arosa Humorfestival. (Bild: Arosa Humorfestival)

Marco Rima kritisierte die Corona-Massnahmen heftig. Seine Frau erzählt nun, wie viel Hass der Familie darum entgegenschlug.

Marco Rima ist einer der bekanntesten Komiker der Schweiz und wohnt in Oberägeri. Während der Corona-Pandemie war er als Massnahmen-Kritiker wiederholt in den Schlagzeilen (zentralplus berichtete). Seine Kritik an den Massnahmen provozierte viel Hass. Dieser bekam nicht nur er, sondern seine ganze Familie zu spüren.

Das erzählt seine Frau, Christina Rima, im Podcast «Tim & Kürbisch». Im Gespräch gibt sie einen Einblick in die Zeit, welche für die Familie teilweise sehr schwer war.

Viel Hass, aber auch viel Zuspruch

So erhielten sie regelmässig anonyme Briefe, in denen Sätze standen wie: «Ich freue mich darauf, wenn ich zusehen kann, dass dein Mann blutig geprügelt wird.» Oder: «Ich wünsche mir, dass deine Kinder verrecken.»

Die Kinder haben das auch mitbekommen, erzählt Rima. «Sie haben extrem gelitten. Insbesondere unser sechsjähriger Sohn hat diese ganzen Schwingungen aufgenommen wie ein Schwamm.» Für die Familie war es darum wichtig, regelmässig zu verreisen, um Abstand von diesem Hass zu gewinnen.

Christina Rima relativiert gleichzeitig, dass während dieser Zeit nicht alles schlecht war. Die Familie habe auch zahlreiche positive Zuschriften erhalten. Manchmal lagen gar Geschenke im Briefkasten. Und für das Verhalten ihres Mannes hat sie ebenfalls nur lobende Worte: «Marco ist für mich ein Held. Ich schaue zu ihm auf und bewundere seinen Mut.»

Verwendete Quellen
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