Kultur
Dokumentarfilm über Kriegsreporterinnen

Luzia Schmids neuer Film feiert Premiere in Solothurn

Luzia Schmids neuster Film feiert am Filmfestival Solothurn Premiere. (Bild: Archivbild: ZDF)

Die Zuger Filmemacherin Luzia Schmid legt mit «Trained To See – Three Women And The War» ihr neustes Werk vor. Der Dokumentarfilm porträtiert drei Kriegsreporterinnen zur Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Mit dem Dokumentarfilm «Der Ast, auf dem ich sitze», der die Steueroase Zug unter die Lupe nahm, hat die Zuger Regisseurin Luzia Schmid zahlreiche Erfolge feiern können. Schmid erhielt unter anderem den Grimme-Preis 2021 (zentralplus berichtete). Mit ihrem neusten Werk wendet die Filmemacherin den Blick weg von ihrer einstigen Heimat und in die Vergangenheit.

In «Trained To See – Three Women And The War» stellt sie drei Frauen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in den Fokus. Martha Gellhorn, Margaret Bourke-White und Lee Miller waren Kriegskorrespondentinnen und begleiteten Soldaten an der Front. Ihre Arbeit war prägend für das noch junge Genre des Fotojournalismus und ermöglichte einen ungeschönten Blick auf die Gräuel des Krieges.

Mit Zitaten aus Briefen, Reportagen und Tagebucheinträgen der drei Frauen ermöglicht der Dokumentarfilm einen weiblichen Blick auf das «Männerhandwerk» Krieg. Den Trailer zum Film findest du hier.

Seine Schweizer Premiere feiert der Film an den diesjährigen Solothurner Filmtagen, wo er am 19. und am 22. Januar im Wettbewerb um den «Prix de Soleure» gezeigt wird. Nach beiden Vorstellungen gibt es ein kurzes Filmgespräch.

Verwendete Quellen
  • Website Solothurner Filmtage
  • Mail der Regisseurin
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