Kultur
540'000 Franken fürs Filmschaffen

Innerschweizer Filmpreis: Luzerner Kreative räumen ab

Der Dokumentarfilm «Dida» des Luzerner Filmemacherpaars Corina Schwingruber Ilić und Nikola Ilić wurde prämiert.. (Bild: Dschoint Ventschr Filmproduktion)

Zum vierten Mal verleiht die Albert Koechlin Stiftung den Innerschweizer Filmpreis. Unter den eingereichten Beiträgen stammen viele Beiträge aus dem Kanton Luzern, die sich über eine Auszeichnung freuen dürfen.

Geleistetes anerkennen, kontinuierliches Schaffen unterstützen, neue Projekte ermöglichen: Mit dieser Zielsetzung startete die Albert Koechlin Stiftung (AKS) zur vierten Ausgabe des Innerschweizer Filmpreises. Eingabeberechtigt waren in der Innerschweiz wohnhafte Filmschaffende und/oder hier domizilierte Produktionsfirmen.

Aus 34 eingereichten Filmen hat eine fünfköpfige Jury zwölf Filme und drei Personen der Filmbranche prämiert. Darunter auch mehrere Werke aus dem Kanton Luzern, wie etwa den Dokumentarfilm «Dida» des Filmemacherpaars Corina Schwingruber Ilić und Nikola Ilić, der einen intimen Einblick in eine komplizierte Familiengeschichte gewährt. Für denselben Film wurde auch die Luzerner Musikerin Heidi Happy für die beste Filmmusik ausgezeichnet.

Auch die Dokumentarfilme «Mein Leben mit dem Notenschnitt» des Luzerner Regisseurs Luzius Wespe (zentralplus berichtete) und «Tiger und Büffel» von Fabian Biasio wurden geehrt (zentralplus berichtete). Die ausgezeichneten Filme werden am 4. und 5. März in den Kinos Bourbaki und Stattkino gezeigt.

Eine komplette Übersicht aller Gewinnerfilme und des jeweiligen Preisgeldes:

  • DIDA
    Regie: Corina Schwingruber Ilić & Nikola Ilić, Luzern, Dokumentarfilm, 2021, 50'000 Franken
  • IDODO
    Regie: Ursula Ulmi, Luzern, Animationsfilm, 2021, 50'000 Franken
  • Il nonno che non c‘è
    Co-Regie: Sara Furrer, Luzern, Dokumentarfilm, Abschlussfilm, 2022 (Co-Regie Fabian Lütolf), 20'000 Franken
  • Les nouvelles Èves
    Co-Regie: Thaïs Odermatt, Kriens, Dokumentarfilm, 2021 (Co-Regie Anna Thommen, Wendy Pilonel, Camille Budin, Annie Gisler, Jela Hasler), 50'000 Franken
  • Linija Života
    Co-Regie: Sara Čolić, Luzern, Dokumentarfilm, Abschlussfilm, 2022 (Co-Regie Aline Bavier), 20'000 Franken
  • Manchmal weiss ich nicht wo die Sonne
    Regie: Samantha Aquilino, Luzern, Animationsfilm, Abschlussfilm, 2021, 20'000 Franken
  • Markus Imhoof – Rebellischer Poet
    Regie: Stefan Jäger, Meggen, Dokumentarfilm, 2021, 50'000 Franken
  • Mein Leben und der Notenschnitt
    Regie: Luzius Wespe, Luzern, Dokumentarfilm, 2021, 50'000 Franken
  • Mitholz
    Regie: Theo Stich, Luzern, Dokumentarfilm, 2021, 50'000 Franken
  • 99 Moons
    Produktion: Zodiac Pictures Ltd., Lukas Hobi, Reto Schaerli, Luzern, Spielfilm, 2022 (Regie, Drehbuch: Jan Gassmann, Zürich), 50'000 Franken
  • O falecido
    Regie: Philipp Veiga Amaro, Immensee, Dokumentarfilm, Abschlussfilm, 2022, 20'000 Franken
  • Tiger und Büffel
    Regie: Fabian Biasio, Luzern, Dokumentarfilm, 2021, 50'000 Franken

Übersicht Spezialpreise:

  • Schauspiel: Michèle Brand, Altdorf, im Film Drii Winter (Regie: Michael Koch, Basel, Spielfilm, 2022), 20'000 Franken
  • Musik: Heidi Happy, Luzern, im Film DIDA (Regie: Corina Schwingruber Ilić & Nikola Ilić, Luzern, Dokumentarfilm, 2021), 20'000 Franken
  • Sounddesign: Oswald Schwander, Escholzmatt, im Film Stand Up My Beauty (Regie: Heidi Specogna, Berlin, Dokumentarfilm, 2021), 20'000 Franken
Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung Innerschweizer Filmpreis 2023
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