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Krücken müssen beim KKL Luzern draussen bleiben
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Die diesjährigen Swiss Music Awards finden nicht wie zuvor im Hallenstadion in Zürich, sondern im KKL Luzern statt. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

«Ein zu grosses Sicherheitsrisiko» Krücken müssen beim KKL Luzern draussen bleiben

2 min Lesezeit 24.04.2019, 13:53 Uhr

Gemäss «Kassensturz» sind im KKL Luzern keine Krücken im Konzertsaal erlaubt. Dies hat sicherheitstechnische- und akustische Gründe, erklärt das KKL Luzern – und erntet dafür Kritik.

Krücken müssen im KKL Luzern draussen bleiben. Beim Eintritt in den Konzertsaal werden die Stützhilfen vom Einlasspersonal genommen und ausserhalb des Saals deponiert. Dies berichtet der «Kassensturz». Für betroffene Personen stellt dies eine grosse Beinträchtigung dar – mit dem Krückenentzug können sie oftmals nicht mehr selbständig den Saal verlassen.

Der Grund gibt Leiter Gebäude und Sicherheit des KKL Luzern, Jürg Schär: «Unser Sicherheits- und Notfallkonzept zeigt, dass Krücken bei einer Notfallsituation ein Hindernis darstellen.» Dies würden regelmässig durchgeführte Evakuierugnsübungen zeigen. Im Falle eines Notfalles wären die Mitarbeitenden des KKL Luzern geschult, die Krücken sofort in den Konzertsaal zur entsprechenden Person zu bringen, so Schär weiter.

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Auch für die Akustik seien zusätzliche Gegenstände im Konzertsaal, sprich Krücken, nicht optimal, so Schär.

Im Notfall müssen Mitarbeitende Krücken in den Saal bringen

«Gäste mit Beeinträchtigungen werden im KKL Luzern von unseren Mitarbeitern vor Ort im Umfang ihrer Möglichkeiten betreut. Pro Türe befindet sich permanent ein Mitarbeiter im Konzertsaal, so dass unsere Konzertgäste hier zu keinem Zeitpunkt auf sich alleine gestellt sind», erklärt sich das KKL Luzern gegenüber «Kassensturz» – und erntet dafür Kritik. Denn das KKL Luzern ist neben anderen Kulturinstitutionen wie dem Luzerner Theater, dem Verkehrshaus oder dem Opernhaus Zürich das einzige Kulturhaus in Luzern, an dem die Krücken draussen bleiben müssen.

Nur mit Voranmeldung und in Absprache mit dem Veranstaltenden wären teilweise Alternativen möglich, meint Sicherheitschef Schär. So wäre es auch schon möglich gewesen, dass ein Blindenhund mit in den Saal genommen werden durfte. Auch diese müssen im Normalfall jedoch draussen bleiben.

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