Krienser Firma muss dem Bypass weichen
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Heute ist sie direkt neben der Autobahn gelegen, bald zügelt die Herzog-Elmiger AG nach Obernau. (Bild: zvg)

Neuer Standort gefunden Krienser Firma muss dem Bypass weichen

1 min Lesezeit 6 Kommentare 18.03.2021, 15:05 Uhr

Das Strassenprojekt Bypass benötigt Platz – auch jenen der Firma Herzog-Elmiger beim Sonnenbergportal in Kriens. Jetzt hat das Familienunternehmen einen neuen Standort gefunden.

Noch existiert der Bypass erst auf dem Papier. Doch wenn das Mega-Strassenprojekt in Luzern dereinst realisiert wird, braucht es Platz. Auch jenen der Firma Herzog-Elmiger eingangs von Kriens. An ihrem heutigen Standort, direkt neben dem Sonnenbergportal, werden in ferner Zukunft die bestehende und die neue Autobahn zusammengeführt.

Die Firma hat jetzt die Standortfrage lösen können, wie es in einer Mitteilung schreibt. Sie bleibt der Stadt Kriens weiterhin erhalten und zieht nach Kriens Obernau.

«Es freut uns sehr, mit dem neuen Standort in Obernau in der Gemeinde Kriens zu bleiben und dabei einerseits nahe an der Stadt und gleichzeitig sehr naturnah zu sein», wird Melanie Herzog von der fünften Generation des Familienunternehmens zitiert.

Man habe einerseits die Zukunft von über 100 Mitarbeitenden nachhaltig sichern wollen. Andererseits sollte eine Standortwahl getroffen werden, welche die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells zulässt. Am neuen Standort in Kriens-Obernau sei das ab 2024 gezielt möglich.

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6 Kommentare
  1. Roger, 20.03.2021, 15:09 Uhr

    Firma Herzog Elmiger Leitung wird es eh nicht stören, nehme an das auch die fünfte Generation ja nicht in dieser Gegend Wohnt und nicht betroffen sein von dem ganzen Verkehr.

  2. Müller, 19.03.2021, 10:04 Uhr

    Wer überlegt so was? Gots no? Dann fahren alle Lastwagen durch Kriens auf die Autobahn, oder über die Rengg. Seid ihr Planer alle irgendwie verrückt geworden?

  3. Der Obernauer, 18.03.2021, 19:05 Uhr

    Dieser neue Standort ist absolut ungeeignet. Um dahin zu gelangen, muss die Firma mit all Ihren Lastwagen tag täglich mitten durch ein ganzes Wohnquartier (Rainacherstrasse). Die Anzahl Lastwagen auf dieser Quartierstrasse ist bereits jetzt eine Zumutung. Die fahren bereits früh morgens direkt vor den Schlafzimmer der Bewohner durch. An schlaf ist dann nicht mehr zu denken. Ganz zu schweigen von all den Kindern die dort wohnen. Denkt man bei solchen Entscheidungen auch mal an die Anwohner? Natürlich nicht. Und wohin müssen die Lastwagen nach dem Beladen? Vom Obernau quer durch ganz Kriens bis zur Autobahn. Als hätten wir nicht schon jetzt ein massives Verkehrsproblem auf dieser Strecke. Ein Grund mehr Kriens so schnell wie möglich zu verlassen.

    1. Kasimir Pfyffer, 18.03.2021, 21:54 Uhr

      Macht nichts. Dafür wird die Langsägestrasse in Zukunft noch mehr Verkehr haben, wenn beim Eichhof West das wunderhübsch aparte Hochhaus, die winzige Schule und das noch kleinere Hauptquartier von WAS gebaut werden. Der viele Platz im Kupferhammer ist ja kaum auszuhalten, gut, dass die leeren Strassen endlich belebt werden! Das ist eben noch echte Krienser Politik … ob Verkehr oder Bauen spielt keine Rolle, Hauptsache, man erhält gratis Blindenhunde.

    2. Renggloch Böög, 18.03.2021, 23:39 Uhr

      Sorry, aber wenn ich in eine Wohnung einziehe, welche die Schlafzimmerfenster in Richtung einer bestehenden (!) Strasse ins Industriegebiet hat, dann darf ich mich anschliessend nicht über den Industrieverkehr beschweren. Hätten die früheren Bewohner der Häuser im Bereich Pulvermühle oder Feldmühle gleich argumentiert wie Sie, so hätten die Häuser, welche Sie jetzt im Obernau bewohnen, ebenfalls nie gebaut werden dürfen. In einem Punkt gebe ich ihnen jedoch recht, noch mehr LKWˋs durchˋs Dorf sind blödsinn!

    3. Der Obernauer, 21.03.2021, 20:44 Uhr

      @Rengloch Böög Also erstens handelt sich um eine Quartierstrasse und keine Hauptstrasse. Zugleich ist es eine Sackgasse keine Durchfahrtsstrasse. Zweitens gab es noch kein Industriegebiet als wir hierher gezogen sind. Das es Verkehr durch die Anwohner gibt ist uns egal. Das hat man an vielen Orten. Aber dutzende Lastwagen von früh morgen bis Abends muss in einem Wohnquartier definitiv nicht sein. Das so etwas kommt konnte keiner ahnen.

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