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Kriens gilt offiziell als «kinderfreundliche Gemeinde»
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Der neue Stadtplatz und das neue Stadthaus von Kriens. (Bild: jwy)

Unicef vergibt Label Kriens gilt offiziell als «kinderfreundliche Gemeinde»

2 min Lesezeit 18.05.2019, 14:54 Uhr

Seit diesem Samstagmittag darf sich die Luzerner Stadt Kriens offiziell «Kinderfreundliche Gemeinde» nennen. Kinder und Jugendliche profitieren vor allem von der Mitgestaltung bei Räumen und den vielseitigen Freizeitangeboten in der Stadt Kriens. Nun erhält sie das Unicef-Prozesslabel.

Diesen Samstag hat Kriens das Unicef-Label als «kinderfreundliche Gemeinde erhalten. «Nicht der Erhalt des Labels ist das Ziel, sondern es ist vielmehr eine Verpflichtung, die nächsten Schritte gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen zu gehen, um auf ein höheres Niveau zu kommen», sagte Werner Augsburger, Delegierter von Unicef Schweiz und Liechtenstein anlässlich der Labelvergabe. Alle seien nun gefordert, sowohl die Behörden als auch die Kinder und Jugendlichen selbst, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

Viele Freizeitangebote

Kriens hat in seinem Aktionsplan verschiedene Massnahmen erarbeitet, darunter ein Spielplatzkonzept oder die Freiraumplanung auf Schulanlagen. Die Qualitätsanforderungen von künftigen Spiel- und Freizeitflächen sollen gemäss der bereits fertig gestellten Anlage «Langmatt» definiert und festgelegt werden. Weiter liegt den Verantwortlichen der Stadt Kriens viel daran, auch die Einflussmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen voranzutreiben. Insbesondere sollen künftig die jüngsten Bürgerinnen und Bürger von Kriens auch in Sachen Raumplanung und Verkehr mitreden können, denn schliesslich brauchen die Kinder und Jugendlichen Platz, um in die Welt hineinzuwachsen.

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Doch auch andere Themen wie die Frühe Förderung und Integration von Kindern soll nicht zu kurz kommen: Kriens setzt hier den Fokus vor allem auf Sprachfrühförderung. Strategisch betrachtet soll das Prozesslabel dazu dienen, bereits bestehenden Projekte und Angebote systematisch in der Gemeinde zu verankern, damit eine nachhaltige Kinder- und Jugendpolitik personenunabhängig gewährleistet ist.

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