Hochschule Luzern beleuchtet Betreuung von Krebspatienten
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Hochschule Luzern führte Krebsstudie bei 235 Patienten durch.

Über 200 Betroffene befragt Hochschule Luzern beleuchtet Betreuung von Krebspatienten

2 min Lesezeit 04.05.2021, 15:23 Uhr

Eine neue Studie der Hochschule Luzern liefert Daten zu der Krebsbetreuung in der Zentralschweiz. Laut der Studie sind die meisten Patienten zufrieden mit ihrer Betreuung – dennoch besteht Verbesserungsbedarf.

Das soziale Umfeld und die Behandlung sind für Krebspatienten auf dem Weg zur Genesung essenziell. Zusätzlich spielt auch eine ganzheitliche Betreuung eine wichtige Rolle. Die Hochschule Luzern hat 235 Krebspatienten und 48 Angehörigen zum Betreuungsangebot in der Zentralschweiz befragt.

Die Patienten gaben Antworten auf die Fragen, wie Menschen mit Krebs die Behandlung und Betreuung wahrnehmen und was ihnen während den verschiedenen Behandlungsphasen gefehlt hat. Die Resultate veröffentlichte die Hochschule Luzern am Dienstag in einer Mitteilung.

Krebspatienten sind mit Betreuung «mehrheitlich» zufrieden

51 Prozent der Befragten seien mit der Krebsversorgung in der Zentralschweiz «vollständig», 41 Prozent sind «mehrheitlich» zufrieden, teilt die Hochschule Luzern in einer Mitteilung mit. Es gäbe trotzdem Verbesserungsbedarf bei der Krebsbehandlung, äussert Oliver Kessler, Studienleiter und Dozent an der Hochschule Luzern, in der Mitteilung.

20 Prozent der Befragten fühlen sich über-, unter- oder fehl versorgt. Zusätzlich vermissten 21 Prozent der Patienten nach der Diagnose genügend Zeit für Gespräche mit Fachpersonen. In 32 Prozent der Fälle, fühlen sich Patienten bei der Entscheidung über die Behandlung einer Spezialistin nicht involviert.

Die Ergebnisse der Studie sollen laut Kessler dazu dienen, Verbesserungspotenziale in der Zentralschweizer Krebsversorgung zu erkennen. Zudem sollen die Resultate so bald wie möglich an Dialogveranstaltungen mit Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten diskutiert werden. So würden konkrete Handlungsempfehlungen für Organisationen und Fachpersonen, die am Behandlungsprozess von Krebspatientinnen und Krebspatienten beteiligt sind, abgeleitet werden können, erklärt Kessler.

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