In Luzern formiert sich Widerstand Komitee wehrt sich gegen «NoBillag»-Initiative

1 min Lesezeit 06.12.2017, 15:40 Uhr

Bekannte Persönlichkeiten aus dem Kanton Luzern treten an die Öffentlichkeit und sagen gemeinsam entschieden Nein zur NoBillag-Initiative. Sie sorgen sich auch um regionale Radio- und TV-Stationen.

Der Abstimmungskampf zur Initiative «Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» ist bereits in vollem Gang (zentralplus berichtete). Im Kanton Luzern hat sich nun das Luzerner Komitee «Nein zum Sendeschluss» gegründet. Diesen Mittwoch tritt es mit einem 23-köpfigen, vielfältigen Co-Präsidium aus Politik, Sport, Kultur, Tourismus und Medien an die Öffentlichkeit. Im Komitee befindet sich etwa Gabriela Amgarten (ehemalige SRF-Unterhaltungschefin), Joachim Freiberg (CEO von Tele 1 und Radio Pilatus), Lukas Hobi (Filmproduzent) oder Alice Reinhard (Geschäftsleitung Radio 3fach).

Bis zum Abstimmungstermin am 4. März 2018 will das Komitee sechs Kernbotschaften nach aussen tragen. Unter anderem fürchtet sich das Komitee vor dem Verlust von privaten Radio- und Fernsehstationen und nennt in diesem Zusammenhang Tele 1 oder Radio 3fach.  

Das Luzerner Komitee ist argumentativ und in seinem optischen Auftritt im Gleichschritt mit dem gesamtschweizerischen Komitee «Nein zum Sendeschluss» unterwegs. Im Kanton Luzern werde man grossen Wert darauf legen, aufzuzeigen, dass die kulturelle Vielfalt, wie sie gerade im Kanton Luzern ausgeprägt ist (Volksmusik, Blasmusik, klassische Musik, Landtheater), ihre mediale Resonanz verlieren würde.

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