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Luzerner Polizei klärt Unfall in Sursee auf Knabe (11) täuschte Unfall vor, weil er keine Lust auf Schule hatte

1 min Lesezeit 23.11.2017, 13:50 Uhr

Im Oktober wurde die Polizei in Sursee gerufen, weil eine Autofahrerin angeblich einen 11-jährigen Jungen touchierte und danach Fahrerflucht beging. Nun stellt sich heraus, es war alles ganz anders.

Am Mittwoch, 18. Oktober 2017, wurde der Polizei gemeldet, dass es an der Centralstrasse in Sursee zu einem Unfall zwischen einem Radfahrer und einem Auto gekommen sei. Die unbekannte Fahrzeuglenkerin habe sich von der Unfallstelle entfernt, ohne ihre Angaben zu hinterlassen (zentralplus berichtete). Der 11-jährige Knabe wurde damals vom Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.

Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass der Unfall von dem Jungen vorgetäuscht worden war und nie stattgefunden hat. Als Motiv gab der 11-jährige Knabe an, dass er keine Lust gehabt habe, in die Schule zu gehen.

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Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern.

Der Zeugenaufruf der Luzerner Polizei wird somit zurückgezogen.

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