Klares Ja zum Krienser Budget 2016

2 min Lesezeit 28.02.2016, 16:08 Uhr

Das Krienser Stimmvolk sagt Ja zum Budget 2016. Mit dem klaren Ergebnis sagt das Krienser Stimmvolk Ja zur langfristig ausgelegten Finanzstrategie des Gemeinderates, die auch von einer Mehrheit des Einwohnerrates mitgetragen wird. FDP und SVP haben mit einem Referendum dieses Budget nun aber vors Volk gebracht. Fast 70 Prozent haben sich aber nun für das Budget ausgesprochen. 8’262 Ja-Stimmen standen 3’447 Nein-Stimmen gegenüber.

Gemeinderat dankt für das Vertrauen

Gemeindrat Franco Faé (CVP) ist erleichtert, wie dem Newsletter der Gemeinde Kriens zu entnehmen ist: «Der Gemeinderat ist froh und erleichtert, dass sich das Stimmvolk für Konstanz und Kontinuität ausgesprochen hat. Es vertraute jener Marschrichtung, welche Parlament und Gemeinderat vor drei Jahren in Angriff genommen haben.» Offenbar sei auch eine Mehrheit des Stimmvolkes der Meinung, dass für eine Abkehr von diesem Kurs keine stichhaltigen Argumente vorliegen, so Faé. «Mit dem jetzt beschlossenen Budget 2016 hat die Verwaltung klare Vorgaben und kann die Arbeiten überall dort starten, wo sie jetzt wegen des politischen Referendums blockiert waren. Der Gemeinderat wird die zukünftige Entwicklung der Gemeindefinanzen sehr genau im Auge behalten und den eingeschlagenen Weg der 4-Säulen-Strategie weiterverfolgen, damit im Jahr 2018 der Turn-Around geschafft und ab 2019 wieder Gewinne zur Schuldenreduktion erzielt werden können.»

Und auch Peter Fässler ist namens der SP/Juso-Fraktion des Einwohnerrates Kriens glücklich, dass die Mehrheit der Krienser Stimmenden dem Budget 2016 der Gemeinde Kriens zugestimmt haben. Diese Mehrheit unterstütze damit die langfristige Finanzpolitik der SP und der andern Mitte-Links-Parteien sowie des Gemeinderates. «Eine Finanzpolitik, die für Lebensqualität und Solidarität steht. Wichtige Anliegen der SP/Juso können so im 2016 fortgeführt werden: Sanierungen der Schulhäuser, Unterstützung der Krienser Vereine durch die Gemeinde, Erhalt einer funktionierenden Gemeindeverwaltung, neue Investitionen in die Zukunft der Gemeinde.»

Die SP/Juso ist froh, dass die Argumente von FDP und SVP bei einer Mehrheit der Bevölkerung nicht angekommen sind. Dass eine Destabilisierung eines funktionalen Gemeindewesens und eine Verlotterung der Gemeinde mit all ihren Infrastrukturen abgewehrt wurden, schreibt Fässler. Die SP/Juso setze sich weiterhin für eine gesunde Finanzpolitik ein, zum Wohle aller Kriensern.

 

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