Kinobesuch wird für Luzerner teurer
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Erhöhen die Ticketpreise: Die ehemaligen Kitag-Kinos, die neu unter dem Namen «Blue Cinema» heissen. (Bild: jl)

Kitag Cinemas werden zu «Blue Cinema» Kinobesuch wird für Luzerner teurer

2 min Lesezeit 22.09.2020, 16:45 Uhr

Swisscom lanciert ein breites Unterhaltungsangebot. Darin eingeschlossen ist auch die Kitag-Cinemas-Gruppe. Im Zuge eines Redesigns werden auch die Ticketpreise erhöht.

Ein kurzer Blick ins Foyer des Kinos Maxx in Emmenbrücke deutete schon darauf hin. Das dunkle Grau und das knallige Hellgrün – die bisherigen Farben der Kitag Cinemas wichen mancherorts bereits dem Swisscom-Blau.

Eine Medienmitteilung der Swisscom klärte nun auf. Der Telecomanbieter lanciert ein übergreifendes Unterhaltungsangebot – darin inbegriffen sind auch die Kinos der Kitag-Cinemas-Gruppe, die der Swisscom gehört. Die Kinokette mit Sitz in Zürich betreiben im Kanton Luzern drei Standorte.

Ticketpreise schlagen 40 bis 90 Rappen auf

Somit dürften die Kinos Capitol und Moderne in der Stadt Luzern und Maxx in Emmenbrücke bald unter dem neuen blauen Banner mit dem Namen «Blue Cinema» erscheinen. Die Farbe ist aber nicht das einzige, was sich ändert. Auch die Preise werden erhöht. 40 bis 90 Rappen mehr werden nun pro Ticket veranschlagt. Damit kostet ein regulärer Eintritt im Kino Capitol und Modern ab Mittwoch 17.90 Franken – bis jetzt waren es 17 Franken. Im Kino Maxx 19.90 Franken.

Die ehemals als Carte Bleue bekannte Kundenkarte heisst neu blue Cinema Club. Ein Ticket mit der Karte kostet neu 15 Franken statt 14 wie vorher, «wobei aber keine Zuschläge für 3-D-Filme anfallen», wie die Pressestelle schreibt. Andere Vergünstigungen wie Rabatt auf das Kiosksortiment und Treuegutscheine werden übernommen.

Neuer Look für die Mitarbeiter

Eine Veränderung wird es auch im Auftritt der Mitarbeiter geben: Da mit dem neuen Brand die Farben der bisherigen Kitag auf das neue «Blue Cinema» angepasst werden, verändern sich auch die Uniformen der Mitarbeitenden von schwarz/grün zu blau/weiss.

Nicht von der Preiserhöhung betroffen ist das Kiosksortiment. Diese Preise hat man 2017 bereits «wegen gestiegenen Einstandspreisen» angepasst, wie Kitag-CEO Philippe Täschler damals erklärte.

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