<p>Die Luzerner Fasnacht verlief laut der Polizei weitgehend friedlich.</p>
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Solche schönen Bilder muss man wohl auch 2022 im Archiv suchen – Luzerner Umzüge sind abgesagt (Bild: sah)

Gemäss aktueller Verordnung nicht zulässig Keine Stadt-Umzüge an der Luzerner Fasnacht 2022

2 min Lesezeit 4 Kommentare 26.11.2021, 17:53 Uhr

Diese Nachricht lässt viele Konfetti-Herzen bluten. Auch im kommenden Jahr gibt es keine grossen Umzüge in der Stadt Luzern. In der Nacht hat das «Lozärner Fasnachtskomitee (LFK)», die letzten Hoffnungen der Gruppen nehmen müssen.

Wie wird die 5. Jahreszeit in Luzern aussehen? Gibt es wieder eine einigermassen normale Fasnacht? Diese Frage stellt sich immer mehr. Die Hoffnung war noch vor wenigen Monaten gross. Seit dieser Woche schwindet diese immer mehr.

Das OK der Bahnhofguuggete musste in dieser Woche zuerst die Segel streichen (zentralplus berichtete). In der Nacht auf Freitag kommt nun der nächste Hammer – es wird in der Stadt Luzern voraussichtlich keine Umzüge 2022 geben.

Wie CH Media berichtet, hat das LFK diese Bombe nun platzen lassen. Die Enttäuschung der Gruppen ist gross. FK-Umzugschef Bruno Schmid kann den Frust gut verstehen. Gegenüber CH Media sagt er: «Die Leute krampfen, basteln, machen wunderbare Sachen und stecken viel Zeit und Geld in ihre Arbeit und ich sage ihnen jetzt, dass es nicht stattfindet.»

Gibt es noch eine Fasnacht 22? Die Hoffnung stirbt zuletzt

Unter den aktuellen Auflagen sei ein Umzug durch Luzern mit den unzähligen Menschen am Strassenrand nicht möglich, teilt der Kanton Luzern mit. Aktuell gelte für eine Grossveranstaltung mit mehr als tausend Personen die Zertifikatspflicht. Der Swiss City Marathon konnte nur durchgeführt werden, da in der entsprechenden Verordnung für Sportanlässe draussen explizit eine Ausnahme gelte.

Immerhin macht Bruno Schmid noch ein bisschen Hoffnung. Im Moment ist die Strassenfasnacht noch nicht von den Verordnungen gestrichen worden. Ein Quäntchen Hoffnung gibt es auch, weil es bis im Februar ja noch ein bisschen dauert. Das nächste Treffen zwischen den Fasnachstorganisationen, der Stadt und dem Kanton ist aber erst Ende Januar vorgesehen. In rund 89 Tagen ist der Urknall und die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler hoffen, dass da endlich wieder die Konfetti und nicht die Viren durch die Luft fliegen.

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4 Kommentare
  1. Fabrizio, 27.11.2021, 13:47 Uhr

    Wenn ich die Kommentare lese habe ich das Gefühl, dass die „sogenannten“ Schwurbler bald noch am schlechten Wetter schuld sind! Sucht nicht ständig einen Schuldigen, den gibt es in so einer Krise nicht! Bspw. in Portugal (dem Impfeuropameister!) tragen alle bereits wieder Masken und die Spitäler füllen sich wieder mit schweren Fällen. Bei uns in der Schweiz haben sich ungefähr 200‘000 Menschen in der Risikogruppe nicht impfen lassen und wenn überhaupt dann ist dies das eigentliche Hauptproblem. Jeder darf doch aber noch selber entscheiden oder was wollt ihr dagegen unternehmen?? Impfzwang damit die Fasnacht wieder stattfinden kann?! Irgendwann ist auch Mal fertig, es braucht ein wenig Ausgewogenheit in dem was man sagt!

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  2. Tobias Mueller, 26.11.2021, 16:40 Uhr

    2021 unumgänglich, 2022 selbstverschuldet. Alle haben es in der Hand gehabt, ihren kleinen Beitrag zu leisten. Freiheit ist keine Einbahnstrasse. Mein Mitleid geht an all die Engagierten, welche sich für Sujets, Proben etc. bereits ins Zeug gelegt haben.

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  3. Markus Winiker, 26.11.2021, 14:40 Uhr

    Vielen Dank an die verschwurbelten Impfgegner und Coronaleugner, diesen haben wir die Absage der Fasnachtsumzüge zu verdanken, diese Ignoranten haben uns Normalos in Geiselhaft genommen, wir lassen uns impfen und die lachen über uns. Ich frage mich wie lange wir dem Treiben dieser Ignoranten noch zusehen, mit Dialog ist bei denen nichts zu wollen, knallharte 2g Regeln wie in De und A sind die einzige Antwort, kompletter Ausschluss aus dem öffentlichen Leben ist vielleicht das einzige, was diese Typen zur Räson bringt.
    Die Geimpften sind bis jetzt die Leisen und werden im Getöse der Impfgegner nicht gehöhrt, die Medien und die Politik tragen das ihre dazu bei, sie berichten dauernd über das Geschwafel dieser Leute, und getrauen sich nicht denen Kante zu zeigen. Man kann nur hoffen, dass sich das jetzt ändert und die Leisen endlich aufstehen und diesen Brüdern und Schwestern den Tarif durchgeben, so gehts einfach nicht mehr.

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  4. Michel von der Schwand, 26.11.2021, 11:36 Uhr

    Und der Präsident der Vereinigten schwafelt noch immer Nonsens. Und am Donnerstagmorgen schwurbeln dann ein paar Möchtegerne-Fasnächtler auf dem Kornmarkt um die Wette. Und der Rimoldi trägt noch immer keine Maske. Oh du fröhlicher Kindergarten Schweiz.

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