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Keine durchgehende Busspur in der Hirschmattstrasse

2 min Lesezeit 17.10.2014, 16:04 Uhr

Der Luzerner Stadtrat will den Busverkehr auf der chronisch verstopften Hirschmattstrasse beschleunigen, lehnt aber eine durchgehende Busspur ab.

 

Die SP/JUSO-Fraktion und die Fraktion der Grünen/Jungen Grünen fordert in einem Postulat die Busbevorzugung an der Hirschmattstrasse. Die Linken wollen das mit einer durchgehende oder teilweise Busspur, einem Überholverbot bei der Haltestelle am Bundesplatz und einem Rechtsabbiegeverbot an der Kreuzung zur Pilatusstrasse erreichen.

Der Stadtrat teilt die Meinung der Postulanten, dass die Hirschmattstrasse ein neuralgischer Ort ist. An den Abendspitzenzeiten sinke die Fahrgeschwindigkeit in der Hirschmattstrasse auf unter 10 Kilometer pro Stunde. Eine durchgehende Busspur sei aber nicht realisierbar, heisst es in der Antwort des Stadtrats. Einerseits werde die Hirschmattstrasse seit der Einführung der durchgehenden Busspur auf der Pilatusstrasse deutlich weniger als Umfahrungsachse zur Zentralstrasse genutzt.

Die Strasse sei zudem 2008 so umgestaltet worden, dass zwei Busse kreuzen könnten und gleichzeitig die Anlieferung im Strassenraum stattfinden kann. Die durchgehende Busspur sei aus diesem Grund schon damals verworfen worden. Ausserdem sprächen die Sicherheitsanforderungen an Fussgängerstreifen dagegen.

Im Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern (GVK), das die Stadt mit dem  Kanton, dem Verkehrsverbund und LuzernPlus erarbeitet hat, sind andere Massnahmen vorgesehen. Im Rahmen der GVK werde eine Buspriorisierung geprüft, schreibt die Stadt. Erreicht werden soll das mit einer Busspur stadteinwärts zwischen Murbacher- und Pilatusstrasse. Aber auch eine Fahrbahnhaltestelle Bundesplatz in Richtung Bahnhof sind ein Diskussionsthema und die von SP und Grünen geforderte Aufhebung des Rechtsabbiegers für den Individualverkehr an der Kreuzung Pilatusstrasse. «Damit sollen die Verlustzeiten der Busse auf der Hirschmattstrasse deutlich reduziert werden», teilt der Stadtrat mit. Er nimmt das Postulat teilweise entgegen.

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