Jetzt Community-Mitglied werden und profitieren!
News

Zuger Taxi-Urgestein hat sich zurückgezogen Kein Keiser mehr bei Taxi Keiser

1 min Lesezeit 15.01.2017, 09:16 Uhr

Seit 1928 fahren die Taxis von Taxi Keiser durch Zug. Nun sitzt definitiv kein Keiser mehr im Betrieb: Conrad Keiser hat seine Anteile verkauft.

Der grösste Zuger Taxi-Betrieb hat Ende letzten Jahres die Hand gewechselt. Wie die «Zuger Zeitung» berichtet, hat sich Conrad Keiser aus dem Betrieb zurückgezogen und die Aktienmehrheit an den langjährigen Geschäftsleiter Sven Sattler verkauft. Wieviel sich Sattler die Firma hat kosten lassen, ist nicht bekannt, darüber wurde offenbar Stillschweigen vereinbahrt.

Conrad Keiser ist 78 Jahre alt und lebt laut der Zeitung in Paris. Sein Vater hatte das Geschäft 1928 gegründet. Taxi Keiser ist in Zug das grösste Geschäft seiner Art, und es blickt auf eine lange Geschichte zurück. Und offenbar auch auf viel Familiengeschichte – neben den Keisers spielte auch Sven Sattlers Vater schon eine Rolle im Betrieb: Zeno Sattler übernahm 1964 die Geschäftsleitung des Betriebs, 1991 trat sein Sohn Sven ins Unternehmen ein.

Sven Sattler sagt zur «Zuger Zeitung»: «Wir sind der einzige Betrieb in unserem Kanton, der über eine Zentrale verfügt, die während 24 Stunden das ganze Jahr über bedient wird.» Taxi Keiser fahre mit rund 20 Fahrzeugen.

Conrad Keiser hat seine wirtschaftlichen Beziehungen in die Schweiz offenbar ganz gekappt: Auch seine Mazda- und Hondavertretung in Cham verkaufte Keiser an den Geschäftsführer der Firma, Beat Grepper.

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF