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News
24.05.2019, 16:22 Uhr - 24.05.2019, 16:22 Uhr

NY: Künstler entwerfen Ausstellung

Sechs Künstler, sechs verschiedene Blicke auf das 20. Jahrhundert: Im New Yorker Guggenheim-Museum hat die erste von Künstlern kuratierte Schau des Ausstellungshauses begonnen. Bis am 12. Januar ist «Artistic License: Six Takes on the Guggenheim Collection» von Cai Guo-Qiang, Paul Chan, Jenny Holzer, Julie Mehretu, Richard Prince und Carrie Mae Weems zu sehen. Jeder der Künstler erhielt für seine Interpretation der Jahre zwischen 1900 und 1980 ein Stockwerk des als Rotunde gebauten Museums. Die Schau enthält beispielsweise auch 88 bislang nicht gezeigte Werke. Und die US-Konzeptkünstlerin Holzer stellt ausnahmslos Stücke von Frauen aus. Ausklappen
23.05.2019, 13:43 Uhr - 23.05.2019, 13:43 Uhr

Werke von Roman Signer im Kunsthaus Zug

Im Kunsthaus Zug öffnet am Samstag eine Einzelausstellung des Ostschweizer Aktions- und Konzeptkünstlers Roman Signer. Im Zentrum stehen die stilleren Aspekte seines Schaffens. Bis am 15. September werden Arbeiten des 81-jährigen Signer gezeigt, die in der Schweiz noch nie präsentiert wurden. Es handelt sich um Skulpturen und Installationen sowie um zwei Videos. Das Kunsthaus Zug pflegt mit Roman Signer eine langjährige Zusammenarbeit. Eine Einzelausstellung fand bereits 2009 statt. Das Kunsthaus verfügt auch über eine umfassende Signer-Sammlung. Am Zuger Seebecken ist zudem Signers grosse Skulptur «Seesicht» zu sehen. Ausklappen
23.05.2019, 12:27 Uhr - 23.05.2019, 12:27 Uhr

Kinderbuchautorin Judith Kerr gestorben

Die deutsch-britische Kinderbuchautorin Judith Kerr ist tot. Sie sei im Alter von 95 Jahren gestorben, teilte ihr Verlag Harper Collins in London mit. Ihr im deutschsprachigen Raum wohl berühmtestes Buch ist «Als Hitler das rosa Kaninchen stahl», in dem sie die Geschichte ihrer Flucht 1933 mit ihrer jüdischen Familie aus Nazi-Deutschland über die Schweiz und Frankreich nach England erzählt. 1968 schaffte Kerr den Durchbruch in Grossbritannien mit ihrem Erstlingswerk «Der Tiger kommt zum Tee». Danach folgte eine Kinderbuchserie um den exzentrischen Kater «Mog». Weltweit verkaufte sie 9 Millionen Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt wurden. Ausklappen
23.05.2019, 06:01 Uhr - 23.05.2019, 06:01 Uhr

Briefe von Cohen werden versteigert

Zweieinhalb Jahre nach dem Tod von Leonard Cohen werden mehr als 50 Briefe des kanadischen Sängers an seine Muse Marianne Ihlen in New York versteigert, teilte das Auktionshaus Christie's am Mittwoch mit. «Sie dokumentieren eine der mitreissendsten Liebesabenteuer dieser Zeit und die Verwandlung eines jungen Mannes in einen grossartigen Künstler», hiess es weiter. Die Norwegerin Ihlen und Cohen hatten sich in den 1960er-Jahren auf Hydra kennengelernt und stürmisch ineinander verliebt. Sie inspirierte ihn unter anderem zu dem Song «So Long Marianne». Dann trennten sich ihre Wege. Ihlen starb wenige Monate vor Cohen. Ausklappen
22.05.2019, 15:07 Uhr - 22.05.2019, 15:07 Uhr

Literaturpreis für Siri Hustvedt

Der Prinzessin-von-Asturien-Preis, der spanische Literaturpreis, geht dieses Jahr an die US-amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt. Die Arbeit der 64-Jährigen mit norwegischer Herkunft sei eine der ehrgeizigsten im aktuellen Literaturpanomrama, teilte die Stiftung in Oviedo mit. Hustvedt thematisiere aus feministischer Sicht grundlegende Fragen der zeitgenössischen Ethik. Hustvedt, die sich intensiv mit Neurowissenschaften befasst hat, ist seit 1982 mit Paul Auster verheiratet, der 2006 den spanischen Literaturpreis erhielt. Die Auszeichnung ist mit 50'000 Euro dotiert. Sie wird Ende Oktober vom spanischen König Felipe überreicht. Ausklappen
22.05.2019, 13:13 Uhr - 22.05.2019, 13:13 Uhr

Jokha Alharti gewinnt Literaturpreis

Der renommierte Literaturpreis Man Booker International geht in diesem Jahr an die osmanische Autorin Jokha Alharthi. Erstmals gewann eine Schriftstellerin, die auf Arabisch schreibt. Alharthi erhielt den Preis für ihren Roman «Celestial Bodies» über die Lebensgeschichte von drei Schwestern im Oman, die in der Liebe verschiedene Wege gegangen sind. Das Preisgeld von 50 000 Pfund teilt sie sich mit ihrer Übersetzerin Marilyn Booth. Der Man-Booker-Preis International zählt zu den bedeutenden Literaturpreisen Grossbritanniens. Er wird für ins Englische übersetzte Werke vergeben. Im vergangenen Jahr hatte ihn die polnische Autorin Olga Tokarczuk gewonnen. Ausklappen
22.05.2019, 11:57 Uhr - 22.05.2019, 11:57 Uhr

Chico Buarque erhält Camões-Preis

Chico Buarque gewinnt den diesjährigen Camões-Preis, die höchste literarische Auszeichnung der portugiesisch-sprachigen Welt. Buarque wurde in Brasilien berühmt mit seinen politischen Liedern gegen die Militärdiktatur. Internationale Bekanntheit erlangte er mit dem Lied «A Banda». Zudem schrieb er Theaterstücke und Romane. Zuletzt erschien auf Deutsch 2016 «Mein deutscher Bruder». Der Camões-Preis ist mit 100'000 Euro dotiert und nach dem portugiesischen Dichter Luís de Camões benannt. Seit 1089 wird der Preis alljährlich abwechselnd in einem der beiden Länder für das Gesamtwerk eines portugiesischsprachigen Autors vergeben. Ausklappen
22.05.2019, 06:32 Uhr - 22.05.2019, 06:32 Uhr

300 Künstler kämpfen um U-Bahn-Auftritt

Mehr als 300 Musiker und Bands haben sich in diesem Jahr um eine Auftrittsgenehmigung für die U-Bahn in New York beworben. Rund 70 durften im Hauptbahnhof vor Jury und Publikum auftreten. Von den 70 Finalisten werden in diesem Jahr rund 20 in das Programm aufgenommen, welches insgesamt rund 350 Bands umfasst. Für jeweils fünf Minuten präsentierten sich unter anderem ein Panflötenspieler, eine Band aus Brasilien und ein Gitarren-Trio. Die Jury bewertet die Kandidaten bezüglich ihres musikalischen Talents, aber auch danach, ob sich die Auftritte für die Bahnstationen eignen. Die Entscheidung wird im Juni bekanntgegeben. Ausklappen
21.05.2019, 20:22 Uhr - 21.05.2019, 20:22 Uhr

«GoT»: Stars ärgern sich über Petition

Weit mehr als eine Million Zuschauer der Fantasy-Saga «Game of Thrones» haben sich für eine Neufassung der letzten Staffel ausgesprochen. HBO hat bislang nicht auf die Petition reagiert, die StarsWeit mehr als eine Million Zuschauer der Fantasy-Saga «Game of Thrones» haben sich für eine Neufassung der letzten Staffel ausgesprochen. HBO hat bislang nicht auf die Petition reagiert, die Stars der Serie hingegen schon. «Ich halte das für respektlos gegenüber der Crew, den Schreibern und den Machern, die über zehn Jahre unermüdlich gearbeitet haben, allein elf Monate Dreh für die letzte Staffel», sagte Sophie Turner am Montag der «New York Times». Isaac Hempstead-Wright nannte die Fan-Petition im «Hollywood Reporter» absurd. «Es ist lächerlich, dass Leute glauben, sie können ein anderes Ende einfordern, weil sie es nicht mögen.» Ausklappen
21.05.2019, 19:23 Uhr - 21.05.2019, 19:23 Uhr

Petition fordert Ausschluss von Island

Nach der politisch motivierten Aktion der isländischen Gruppe Hatari beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv fordern Tausende im Netz den Ausschluss Islands von dem Wettbewerb 2020. Die antikapitalistische Performancegruppe hatte bei der Punktevergabe Palästinenserfahnen in die Kamera gehalten. Eine entsprechende Petition zum Ausschluss von Island im nächsten Jahr hatten bis zum Dienstagnachmittag mehr als 33'000 Menschen unterzeichnet. Die Europäische Rundfunkunion als Veranstalterin EBU prüft nach eigenen Angaben Schritte gegen Island. Die EBU hat immer wieder betont, dass der Gesangswettbewerb unpolitisch sein solle. Ausklappen
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