News weltweit
21.10.2020, 22:48 Uhr - 21.10.2020, 22:48 Uhr

Purdue erreicht Milliardenvergleich

Der insolvente US-Pharmakonzern Purdue hat sich mit der US-Regierung auf einen Vergleich geeinigt. Dies im Zusammenhang mit Tausenden Klagen wegen süchtig machenden Schmerzmitteln mit dem Opioid Oyxycontin. Wie das JustizministeriumDer insolvente US-Pharmakonzern Purdue hat sich mit der US-Regierung auf einen Vergleich geeinigt. Dies im Zusammenhang mit Tausenden Klagen wegen süchtig machenden Schmerzmitteln mit dem Opioid Oyxycontin. Wie das Justizministerium mitteilt, wird das Unternehmen unter anderem acht Milliarden Dollar zahlen. Weitere 225 Millionen Dollar sollen von der Eigentümerfamilie Sackler kommen. Purdue Pharma und den Sacklers wird vorgeworfen, die Schmerzmittel mit aggressiven Methoden vermarktet zu haben. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde starben seit dem Jahr 2000 über 450'000 Menschen durch Überdosierungen des Opioids. Ausklappen
21.10.2020, 22:32 Uhr - 21.10.2020, 22:32 Uhr

Papst verteidigt Rechte Homosexueller

Papst Franziskus hat sich für einen gesetzlichen Schutz der Lebensgemeinschaft von gleichgeschlechtlichen Paaren ausgesprochen. Das sagte der 83-Jährige in einem Dokumentarfilm des russischen Regisseurs Jewgeni Afinejewski. Der Film "Francesco" hatte auf dem Filmfestival in Rom Premiere. "Homosexuelle haben das Recht, in einer Familie zu sein. Sie sind Kinder Gottes, sie haben das Recht auf eine Familie", wurde der Papst von mehreren Medien zitiert. Und weiter: "Wir müssen ein Gesetz für zivile Partnerschaften schaffen. Sie haben das Recht, rechtlich abgesichert zu sein." Er unterstütze diese Forderungen, so der Papst. Ausklappen
21.10.2020, 22:20 Uhr - 21.10.2020, 22:20 Uhr

Lombardei mit nächtlichem Ausgehverbot

Die italienische Region Lombardei hat wegen der stark steigenden Corona-Zahlen nächtliche Ausgehverbote für die rund zehn Millionen Bürger erlassen. Die Neuinfektionen stiegen innert Tagesfrist auf 4000 am Mittwoch an. Die verschärften Regeln in der norditalienischen Region, zu der auch Mailand und Bergamo gehören, gelten nach dem Erlass ab Donnerstagabend. Die Menschen dürfen dann zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ihr Haus nur noch aus wichtigem Grund wie Arbeit oder Krankheit verlassen. Nach Angaben der Zeitung «Corriere della Sera» können die Behörden bei Verstössen Strafen zwischen 400 und 3000 Euro verhängen. Ausklappen
21.10.2020, 21:23 Uhr - 21.10.2020, 21:23 Uhr

Kriegsgeschäfte-Initiative knapp im Ja

Mitte Oktober hätten 54 Prozent «bestimmt» oder «eher» für die Kriegsgeschäfte-Initiative gestimmt. 41 Prozent hätten die Vorlage abgelehnt, welche die Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten mit öffentlichen Geldern verbieten will. Das zeigte die 1. GFS-Umfrage in Auftrag der SRG. Frauen wollen zurzeit mit aussergewöhnlichen 63 Prozent Ja stimmen, Männer nur mit 44 Prozent. Dezidiert dafür sind GPS (91%) und SP-Anhängerschaft (87%). Entgegen der Parteiparole will auch eine Mehrheit der GLP-Anhänger Ja stimmen (65%). Bei den Bürgerlichen hat die CVP noch am meisten Sympathien (38%) für die Vorlage, gefolgt von SVP (29%) und FPD (20%). Ausklappen
21.10.2020, 20:46 Uhr - 21.10.2020, 20:46 Uhr

1. Umfrage: 63 Prozent sind für KVI

Wäre Mitte Oktober über die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) abgestimmt worden, hätten sie 63 Prozent bestimmt oder eher angenommen. 33 Prozent hätten bestimmt oder eher abgelehnt. Das zeigt die 1. GFS-Umfrage im Auftrag der SRG. Aktuell liege eine Annahme durchaus im Bereich des Möglichen, so die GFS-Autoren. Das Pro-Argument für mehr Fairplay in der Geschäftswelt und gegen Konkurrenzvorteile durch verantwortungsloses Handeln werde bis ins bürgerliche Lager hinein unterstützt. Ebenso denkbar sei auch eine Ablehnung, denn die Angst vor Wirtschaftsschäden und die Coronakrise formten den Stimmentscheid mit. Damit habe die Gegnerschaft ein hochwirksames Argument. Ausklappen
21.10.2020, 19:24 Uhr - 21.10.2020, 19:24 Uhr

Die Eckdaten zur 1. SRG-Umfrage

Die Umfrage zu den beiden Volksabstimmungen vom 29. November 2020 wurde zwischen dem 5. und 19. Oktober 2020 vom Forschungsinstitut GFS Bern im Auftrag der SRG durchgeführt. 15'267 Stimmberechtigte wurdenDie Umfrage zu den beiden Volksabstimmungen vom 29. November 2020 wurde zwischen dem 5. und 19. Oktober 2020 vom Forschungsinstitut GFS Bern im Auftrag der SRG durchgeführt. 15'267 Stimmberechtigte wurden telefonisch und online befragt. Der Fehlerbereich liegt bei +/- 2,9 Prozentpunkten. Laut GFS handelt es um eine Bestandesaufnahme rund sieben Wochen vor dem Abstimmungstag. Dies sei keine Prognose, sondern die Ausgangslage zu Beginn der Hauptkampagnen im Abstimmungskampf. Erst der Trend der zweiten Befragung werde Auskunft über die Typologie der Meinungsbildung geben können. Ausklappen
21.10.2020, 18:17 Uhr - 21.10.2020, 18:17 Uhr

Brexit. London wieder gesprächsbereit

Grossbritannien will die gestoppten Gespräche über einen Brexit-Handelsvertrag mit der Europäischen Union nun doch fortsetzen. Dies teilte ein britischer Regierungssprecher am Mittwochnachmittag mit. EU-Unterhändler Michel Barnier hatte am Morgen imGrossbritannien will die gestoppten Gespräche über einen Brexit-Handelsvertrag mit der Europäischen Union nun doch fortsetzen. Dies teilte ein britischer Regierungssprecher am Mittwochnachmittag mit. EU-Unterhändler Michel Barnier hatte am Morgen im Europaparlament erklärt, ein harter Bruch mit Grossbritannien zum Jahresende könne vermieden werden, wenn bei Seiten im Geiste eines Kompromisses arbeiteten. Barnier habe wichtige Punkte anerkannt, unter anderem den Respekt für die Souveränität Grossbritanniens, begründete die Regierung die Rückkehr zu Verhandlungen. Barnier hatte zuvor mit Unterhändler David Frost gesprochen. Ausklappen
21.10.2020, 18:05 Uhr - 21.10.2020, 18:05 Uhr

THA: Dialogversuch nach Protestwelle

Thailands Regierung sucht nach monatelangen Protesten den Dialog mit der Demokratiebewegung. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hob am Mittwoch die letzte Woche für die Hauptstadt Bangkok verhängte Dringlichkeitsverordnung auf. Diese sah unter anderem ein Versammlungsverbot von mehr als fünf Personen vor. Chan-o-cha sagte im Fernsehen, er werde den ersten Schritt tun, "um die Situation zu deeskalieren". Seit Monaten fordern vor allem junge Demonstranten den Rücktritt des Ministerpräsidenten, eine Neuwahl und umfassende Reformen. Erstmals stellen sie auch die Rolle der Monarchie in Frage. Auch am Mittwoch gab es eine Kundgebung am Siegesdenkmal in Bangkok. Ausklappen
21.10.2020, 17:51 Uhr - 21.10.2020, 17:51 Uhr

BR: Alternative zu Korrekturinitiative

Der Bundesrat will die Ausfuhr von Kriegsmaterial in Länder verbieten, die Menschenrechte systematisch und schwerwiegend verletzen. Ein indirekter Gegenvorschlag soll der Korrekturinitiative den Wind aus den Segeln nehmen. Im GegensatzDer Bundesrat will die Ausfuhr von Kriegsmaterial in Länder verbieten, die Menschenrechte systematisch und schwerwiegend verletzen. Ein indirekter Gegenvorschlag soll der Korrekturinitiative den Wind aus den Segeln nehmen. Im Gegensatz zur Initiative sieht der Bundesrat Ausnahmen vor. So will er von den gesetzlichen Bewilligungskriterien in einem klar abgesteckten Rahmen abweichen können. Und zwar "im Falle ausserordentlicher Umstände zur Wahrung der aussen- oder sicherheitspolitischen Interessen des Landes". Das Wirtschaftsdepartement (WBF) soll nun bis nächsten März einen Botschaftsentwurf zuhanden des Parlaments ausarbeiten. Ausklappen
21.10.2020, 16:43 Uhr - 21.10.2020, 16:43 Uhr

„Suisse Caravan Salon“ vor Eröffnung

Auf dem Bern-expo-Gelände öffnet am Donnerstag der "Suisse Caravan Salon" seine Tore. Die Veranstalter erwarten bis Sonntag Tausende Besucher und sprechen von der wohl "grössten Messe seit Beginn der Corona-Pandemie" in der Schweiz. Die Caravan-Ausstellung ist nicht vom kantonal-bernischen Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern betroffen. Denn der Bundesrat hatte im Juni entschieden, dass Messen nicht mehr generell zu den Grossveranstaltungen zählen. Ende Oktober soll auf dem Bern-expo-Gelände eine grosse Berufs- und Ausbildungsmesse starten, bei der die Veranstalter über 500 Schulklassen erwarten. Ausklappen
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