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News
03.12.2019, 19:13 Uhr - 03.12.2019, 19:13 Uhr

Generalstreik in Frankreich

Der für diesen Donnerstag geplante Generalstreik wird in Frankreich zu Störungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr führen. Das Aussenministerium warnte auf Twitter, vor allem Paris werde beeinträchtigt sein, viele Metro-Linien bleiben dort geschlossen. Rund 90% der Zugsverbindungen dürften ausfallen, warnte die Staatsbahn SNCF. Auch 20% der Inlandflüge von Air France werden annulliert. Am Streik beteiligen wollen sich neben Angestellten von Schulen, Spitälern und der Feuerwehr auch Mitarbeitende der Polizei. Zu dem Streik gegen die geplante Rentenreform haben verschiedene Gewerkschaften aufgerufen. Ausklappen
03.12.2019, 17:24 Uhr - 03.12.2019, 17:24 Uhr

NL: Frauenquote in Verwaltungsräten

Das niederländische Repräsentantenhaus verlangt eine verbindliche Frauenquote für Verwaltungsräte. Es hat einem entsprechenden Vorstoss zugestimmt. Demnach sollen Firmen, die an der Amsterdamer Börse gelistet sind, zu einem Frauenanteil von mindestensDas niederländische Repräsentantenhaus verlangt eine verbindliche Frauenquote für Verwaltungsräte. Es hat einem entsprechenden Vorstoss zugestimmt. Demnach sollen Firmen, die an der Amsterdamer Börse gelistet sind, zu einem Frauenanteil von mindestens 30% in den Verwaltungsräten verpflichtet werden. Firmen, welche diese Vorgabe nicht erfüllen, müssten frei werdende Sitze im Verwaltungsrat zwingend mit Frauen besetzen oder leer lassen. Eine 30%-Frauenquote gibt es in den Niederlanden bereits seit 2013, allerdings hatte die Nicht-Einhaltung bislang keine Konsequenzen. Ausklappen
03.12.2019, 11:05 Uhr - 03.12.2019, 11:05 Uhr

Zug und Basel bei Expats beliebt

Bei ausländischen Fachkräften, die in die Schweiz kommen, sind vor allem die Städte Zug und Basel beliebt. Schlechtere Noten erhalten Bern, Zürich, Lausanne, Lugano oder Genf. Das ist das Resultat einer Umfrage des Expatnetzwerks Internations. Befragt wurden weltweit 20'000 Personen, die im Ausland leben und arbeiten. Ins Ranking aufgenommen wurden 82 Städte. Alle sieben klassierten Schweizer Städte haben laut den Fachkräften eine hohe Lebensqualität. Schwieriger sei es, sich einzugewöhnen und neue Freunde zu finden, besonders in Zürich oder Bern. Weltweit vorn liegen Taiwans Hauptstadt Taipeh und Kuala Lumpur, die Hauptstadt von Malaysia. Ausklappen
03.12.2019, 11:01 Uhr - 03.12.2019, 11:01 Uhr

Weniger Bücher werden importiert

Die Zeit der gedruckten Bücher scheine langsam, aber sicher vorbei zu sein, teilt der Bund mit. Die neusten Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung zeigen: In den vergangenen zehn Jahren ist die Menge der in die Schweiz importierten Bücher um rund 30 Prozent gesunken, jene der Zeitschriften sogar um mehr als 40 Prozent. Gründe dafür könnten laut der Mitteilung die veränderten Lesegewohnheiten der Bevölkerung sein oder das Aufkommen von E-Books und Online-Publikationen. Nur noch zu zwei, drei Ereignissen im Jahr würden viele Bücher importiert, schreibt die Zollverwaltung: zum Beispiel zum Schulbeginn oder wenn die Festtage näher rücken würden. Ausklappen
03.12.2019, 09:14 Uhr - 03.12.2019, 09:14 Uhr

Unicredit streicht 8000 Stellen

Die italienische Grossbank Unicredit will bis zum Jahr 2023 rund 8000 Stellen streichen. Das ist fast jede zehnte Stelle. Zudem sollen weitere 500 Filialen geschlossen werden, wie die Bank in Mailand mitteilte. Ziel sei es, die Kosten in dieser Zeitspanne um eine Milliarde Euro zu senken und den Gewinn zu steigern, teilte die Bank mit. Den Aktionären sollen zudem höhere Dividenden ausgezahlt werden. Der seit Mitte 2016 amtierende Konzernchef Jean Pierre Mustier hatte in den vergangenen Jahren bereits massiv Stellen gestrichen, Risiken abgebaut, das Kapital über die Ausgabe neuer Aktien gestärkt und auch Sparten verkauft. Ausklappen
03.12.2019, 03:49 Uhr - 03.12.2019, 03:49 Uhr

Chile: Milliarden-Massnahmenpaket

Nach wochenlangen Protesten hat Chiles Regierung Massnahmen in Milliardenhöhe angekündigt. Insgesamt werde man zusätzlich 5,5 Milliarden US-Dollar investieren, kündigte der Finanzminister des südamerikanischen Landes an. So sollen die Staatsausgaben erhöht und Finanzhilfe für kleine und mittlere Unternehmen bereitgestellt werden. Das Massnahmenpaket werde im kommenden Jahr 100'000 neue Arbeitsplätze schaffen, versprach der Finanzminister. Seit Oktober gehen Chileninnen und Chilenen auf die Strasse. Dabei kam es teils zu Gewalt. Die Demonstrierenden kritisierten tiefe Löhne, zu hohe Kosten für Gesundheit und Bildung sowie die wachsende soziale Ungleichheit. Ausklappen
03.12.2019, 02:16 Uhr - 03.12.2019, 02:16 Uhr

US-Zölle auf französische Güter?

Weil Frankreich Internetkonzerne wie Google oder Facebook stärker besteuern will, prüfen die USA die Einführung zusätzlicher Zölle auf französische Güter. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer bezeichnet Frankreichs Digitalsteuer in einem Bericht als diskriminierend. Sie sei klar gegen US-Unternehmen wie Apple, Amazon oder Google gerichtet. Möglich wären demnach Importzölle von 100 Prozent auf Waren im Umfang von 2,4 Milliarden Dollar. Betroffen wären etwa Champagner, Käse oder Handtaschen. Ob die Zölle tatsächlich verhängt werden, soll nach Anhörungen im Januar entschieden werden. Ausklappen
02.12.2019, 20:56 Uhr - 02.12.2019, 20:56 Uhr

Tirol: Gemischte Gefühle zu Tourismus

Fast jeder fünfte Tiroler und jede fünfte Tirolerin wünscht sich weniger Touristen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die eine Hochschule in Innsbruck durchführte. Der Anteil jener Personen in Tirol, die weniger Touristen möchten, habe sich damit in den letzten rund 20 Jahren mehr als verdoppelt. Drei Viertel der Befragten sagten, das aktuelle Niveau sei in Ordnung. 8 Prozent der Tirolerinnen und Tiroler wünschten sich mehr Touristen. Laut einer Tiroler Tourismusorganisation besuchen jedes Jahr rund 12 Millionen Gäste das österreichische Bundesland. Bei rund 750'000 Einwohnern gibt es in Tirol rund 340'000 Gästebetten. Ausklappen
02.12.2019, 17:18 Uhr - 02.12.2019, 17:18 Uhr

Grossaktionäre von S+B einigen sich

Beim finanziell angeschlagenen Schweizer Stahlkonzern Schmolz und Bickenbach haben sich die Grossaktionäre geeinigt. Die Beteiligungsgesellschaft Livet des russischen Industriellen Viktor Vekselberg stimmte einer Kapitalerhöhung von 325 Mio. Franken durch den anderen Grossaktionär, AMAG-Besitzer Martin Haefner, zu. Vekselbergs Gesellschaft wurde im Gegenzug zugesichert, nicht an Einfluss zu verlieren. Die Kapitalerhöhung muss noch von der Generalversammlung von Montag abgesegnet werden. Nötig ist zudem die Zustimmung der Finanzmarktaufsicht Finma. Der Konzern hat seinen Sitz in Luzern und beschäftigt weltweit über 10'000 Personen. Ausklappen
02.12.2019, 14:26 Uhr - 02.12.2019, 14:26 Uhr

Russland nimmt Gasleitung in Betrieb

Die neue Gasleitung von Sibirien nach China ist von Russland in Betrieb genommen worden. Sie heisst «Kraft Sibiriens» («Sila Sibiri»). Die Gaslieferungen sollen die Beziehungen zwischen den zwei Ländern auf eine neue Ebene bringen, sagte der russische Präsident Wladimir Putin bei der Einweihung. In Betrieb genommen wird vorerst ein Teilstück von rund 2200 Kilometern Länge. Am Ende soll die Leitung 3000 Kilometer lang sein. Der russische Gaskonzern Gazprom hatte die Kosten für die Gasleitung mit 55 Milliarden US-Dollar angegeben. Das ist rund fünfmal so viel, wie die umstrittene neue Ostsee-Pipeline «Nord Stream 2» kosten soll. Ausklappen
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