News weltweit
20.10.2020, 08:22 Uhr - 20.10.2020, 08:22 Uhr

Weko: UPC Eishockeyrechte missbraucht

Der Kommunikationskonzern UPC hat die Fernsehrechte an der Schweizer Eishockeymeisterschaft missbraucht. Zu diesem Schluss kommt die Wettbewerbskommission Weko. UPC hatte sich die exklusiven Fernsehrechte für Spiele der Schweizer Eishockeymeisterschaft für die Jahre 2017 bis 2022 gesichert. Sie habe ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht, indem sie der Swisscom bis Sommer 2020 jegliches Angebot für die Ausstrahlung von Live-Eishockey verweigert habe, so die Weko. Sie hat UPC nun mit 30 Millionen Franken gebüsst. Der Entscheid kann an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden. Ausklappen
20.10.2020, 06:07 Uhr - 20.10.2020, 06:07 Uhr

Twint hat an Bekanntheit gewonnen

Bezahlen mit dem Smartphone wird immer beliebter. Davon profitiert die Bezahl-App Twint. Rund drei Millionen Menschen in der Schweiz haben sie nun auf ihrem Smartphone installiert. Das sind etwa doppelt so viele wie vor einem Jahr. Das Schweizer Zahlungsgeschäft dominiert das Unternehmen deshalb aber noch lange nicht. Im September wurde lediglich 6,6 Millionen Mal mit der App Geld überwiesen. Mit Debit- und Kreditkarte wird ein vielfaches öfter bezahlt. Aufgeholt mit dem mobilen Bezahlen haben laut einem Bericht von Radio SRF die Tech-Giganten Apple und Google. An Bekanntheit gewonnen hat in der Corona-Krise aber vor allem Twint. Ausklappen
20.10.2020, 03:53 Uhr - 20.10.2020, 03:53 Uhr

London Heathrow setzt auf Schnelltests

Ab Dienstag kann direkt am Londoner Flughafen Heathrow vor der Reise ein Corona-Schnelltest gemacht werden. Dies probehalber und vorerst nur bei Flügen nach Hongkong oder Italien. Das berichten britische Medien,Ab Dienstag kann direkt am Londoner Flughafen Heathrow vor der Reise ein Corona-Schnelltest gemacht werden. Dies probehalber und vorerst nur bei Flügen nach Hongkong oder Italien. Das berichten britische Medien, die sich auf die Verantwortlichen des grössten europäischen Flughafens berufen. Die Schnelltests kurz vor Abflug sollen Reisen in Länder vereinfachen, in denen ein negativer Corona-Test vorgewiesen werden muss. Die Kosten für den Test betragen umgerechnet knapp 100 Franken und müssen von den Passagieren selber bezahlt werden. Das Ergebnis soll bereits nach rund einer Stunde vorliegen. Ausklappen
19.10.2020, 21:06 Uhr - 19.10.2020, 21:06 Uhr

Nokia baut Mobilfunknetz auf dem Mond

Der Technologiekonzern Nokia hat laut eigenen Angaben von der Nasa den Zuschlag zum Aufbau eines Mobilfunknetzes auf dem Mond bekommen. Die USA wollen im Jahr 2024 wieder mit Astronauten auf den Mond zurückkehren. Ziel ist es, auf dem gut 380'000 Kilometer entfernten Himmelskörper eine Siedlung aufzubauen, in der Menschen leben können. Nokia hat versprochen, dass Ende 2022 die Verbindung auf dem Mond aufgebaut wird. Dabei arbeite man mit dem US-Raumfahrtunternehmen Intuitive Machines zusammen. Mit Nokias Netzwerk sollen Mondfahrzeuge besser gesteuert, Videos schneller gestreamt und verlässlicher kommuniziert werden können, so die Nasa. Ausklappen
19.10.2020, 18:35 Uhr - 19.10.2020, 18:35 Uhr

Swissmedic prüft neues Impfstoffgesuch

Die Schweizer Arzneimittelbehörde hat ein zweites Zulassungsgesuch für einen Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten. Dieses habe der US-Pharmakonzern Pfizer gestellt, teilte Swissmedic mit. Es werde nun in einem beschleunigten Verfahren geprüft. Laut Swissmedic täuscht der Impfstoff dem Körper eine Infektion mit dem Coronavirus vor. Dieser reagiere mit der Bildung von Antikörpern, die auch gegen das echte Coronavirus schützten. Bereits im Oktober hatte die britische Astra Zeneca ein Zulassungsgesuch für einen Corona-Impfstoff gestellt. Für diesen hat das Bundesamt für Gesundheit einen Vertrag über 5,3 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Ausklappen
19.10.2020, 16:51 Uhr - 19.10.2020, 16:51 Uhr

CH: Maskenpflicht bei Unternehmen

Seit Montag gilt in allen öffentlich zugänglichen Räumen der Schweiz die Maskenpflicht. Auch viele private Arbeitgeber schreiben ihren Angestellten vor, in der Firma eine Maske zu tragen. So etwa die Grossbanken UBS und Credit Suisse sowie die Pharmafirmen Novartis und Roche. Viele Unternehmen setzen auch schon längere Zeit auf die Arbeit zu Hause. Bei der UBS etwa begeben sich nur noch 20 Prozent der Mitarbeitenden ins Büro, der Rest arbeitet im Home Office. Ausklappen
18.10.2020, 02:28 Uhr - 18.10.2020, 02:28 Uhr

Pandemie: Berner Epidemiologe warnt

Mit Blick auf steigende Corona-Infektionszahlen warnt Christian Althaus, Mitglied der Taskforce des Bundes. „Wenn wir den derzeitigen Trend nicht brechen, dann wird es schnell prekär“, sagte der Epidemiologe von der Uni Bern der "SonntagsZeitung". Man sei bei der Zahl täglicher Spitaleinweisungen etwa in der Lage, „die wir im Frühjahr eine Woche vor dem Lockdown hatten.“ Der liesse sich diesmal abwenden, weil man nun unter anderem über Masken verfüge. Widerstände aus der Wirtschaft gegen neue Massnahmen versteht er nicht. Denn „Länder, welche das Virus effektiv kontrollieren können", hätten eher "geringe wirtschaftliche und gesellschaftliche Kosten", betont Althaus. Ausklappen
18.10.2020, 00:56 Uhr - 18.10.2020, 00:56 Uhr

China beschränkt sensible Exporte

Aus Gründen der nationalen Sicherheit hat China am Samstag ein Gesetz zur Beschränkung sensibler Exporte verabschiedet. Das Gesetz gelte ausnahmslos für alle Unternehmen, die in China ansässig sind. Auch ausländische Firmen zählen dazu, berichtete das staatliche Fernsehen CCTV am Samstag. Nach Einschätzung von Beobachtern ist das neue Gesetz vor allem auch eine Reaktion auf US-Sanktionen gegen chinesische Firmen wie Huawei und Tiktok. Peking könne sein neu geschaffenes Regelwerk künftig als Grundlage für Gegenaktionen nutzen und gegen ausländische Konzerne im Land vorgehen. Ausklappen
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