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News
20.01.2020, 13:19 Uhr - 20.01.2020, 13:19 Uhr

Tanzchefin verlässt Luzerner Theater

Kathleen McNurney, Leiterin der Tanz-Sparte am Luzerner Theater, verlässt das Haus an der Reuss auf Ende der Spielzeit 2020/21. Nach zwölf Jahren sei es an der Zeit, die Sparte in die Hände Jüngerer zu übergeben, begründete die 66-Jährige ihren Abgang. McNurney wird also nicht mehr dem Team der neuen Intendantin Ina Karr angehören, die das Theater ab 2021/22 führen wird. Sie wird bis zum Ende der Spielzeit 2020/21 54 Uraufführungen und neun Repertoirestücke in Luzern produziert haben, wie das Theater mitteilte. McNurney stammt aus Oregon/USA und bildete sich in New York zur Tänzerin aus. Ausklappen
20.01.2020, 13:10 Uhr - 20.01.2020, 13:10 Uhr

Selbstbildnis van Goghs ist echt

Nach Jahrzehnten von Zweifeln an der Echtheit eines Porträts von Vincent van Gogh gibt es nun Gewissheit: Das Selbstbildnis im Besitz des norwegischen Nationalmuseums in Oslo sei echt, teilte das Van Gogh Museum am Montag in Amsterdam mit. Eingehende "technische und stilistische Untersuchungen" hätten zweifelsfrei ergeben, dass es von der Hand des niederländischen Malers (1853-1890) stammte. Van Gogh hatte sich selbst Ende August 1889 in der psychiatrischen Klinik im südfranzösischen Saint-Rémy gemalt. Das Museum in Oslo hatte das Bild 1910 gekauft. Seit 1970 aber kamen Zweifel an der Authentizität auf, und das Museum gab eine Untersuchung in Auftrag. Ausklappen
20.01.2020, 11:09 Uhr - 20.01.2020, 11:09 Uhr

Schauspieler Joseph Hannesschläger tot

Joseph Hannesschläger, der «Rosenheim-Cop», ist tot. Mit ihm verliert eine der beliebtesten deutschen Fernsehserien ihr prominentestes Gesicht. Hannesschläger verlor den Kampf gegen den Krebs am Montag im Alter von 57 Jahren, wie die PR-Agentur Presse-Partner unter Berufung auf Hannesschlägers Ehefrau bestätigte. Hannesschläger starb in München. Seine Frau sei bei ihm gewesen, teilte die PR-Agentur mit. Seit 2002 war Hannesschläger als Kommissar Korbinian Hofer in der ZDF-Kultserie «Die Rosenheim-Cops» zu sehen. Im Herbst 2019 hatte er seine unheilbare Krankheit öffentlich gemacht und bekanntgegeben, dass er nicht mehr in der Serie mitspielen könne. Ausklappen
20.01.2020, 06:37 Uhr - 20.01.2020, 06:37 Uhr

Haute-Couture-Woche in Paris

Diese Woche finden in Paris die Haute-Couture-Schauen statt. Ab Montag wird auf den Laufstegen der französischen Hauptstadt ausschliesslich massangefertigte und handgenähte Mode zu sehen sein. Einer der Höhepunkte der Woche wird die Show von Jean Paul Gaultier am Mittwochabend sein. Der französische Modeschöpfer kündigte an, seine allerletzte Haute-Couture-Show zu zeigen. Einige Modehäuser hatten diese Saison mit den immer noch anhaltenden Streiks um die Rentenreform in Frankreich zu kämpfen, einzelne Shows mussten gar abgesagt werden. Die Haute-Couture-Woche geht bis Donnerstag. Ausklappen
19.01.2020, 20:28 Uhr - 19.01.2020, 20:28 Uhr

Bologna: Grosskundgebung der «Sardinen»

Eine Woche vor den Regionalwahl in der norditalienischen Region Emilia Romagna haben sich am Sonntagnachmittag über 35'000 Anhänger der Anti-Populismus-Bewegung «Sardinen» in Bologna versammelt. Vor einem Konzert auf einem zentralenEine Woche vor den Regionalwahl in der norditalienischen Region Emilia Romagna haben sich am Sonntagnachmittag über 35'000 Anhänger der Anti-Populismus-Bewegung «Sardinen» in Bologna versammelt. Vor einem Konzert auf einem zentralen Platz der Regionalhauptstadt skandierten die Demonstranten Slogans gegen die rechte Lega-Partei und gegen Rassismus: «Schluss mit den Hasstiraden der Lega.» Die Bewegung «Le Sardine» war im vergangenen November als Reaktion auf die Kampagne von Lega-Chef Matteo Salvini für die Regionalwahl entstanden. Bei dieser will er am 26. Januar mit seiner Kandidatin Lucia Borgonzoni die Führung der Emilia Romagna erobern. Ausklappen
19.01.2020, 20:06 Uhr - 19.01.2020, 20:06 Uhr

Merkel: Absage an militärische Lösung

Die Teilnehmer der Berliner Libyen-Konferenz haben sich laut Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf umfassende Schritte für eine politische Lösung geeinigt. Dieses Ziel sei erreicht worden. «Wir können feststellen, dass alle einig sind, dass wir das Waffenembargo respektieren wollen», sagte Merkel am Sonntagabend. Auf die Konferenz soll nun bald ein erstes Treffen folgen, das die Grundlage für einen gefestigten Waffenstillstand schaffen solle, sagte Merkel. Alle Teilnehmer hätten zugesagt, zunächst keine weiteren Unterstützungsleistungen für die libyschen Konfliktparteien mehr zu leisten, sagte Merkel. Ausklappen
19.01.2020, 18:53 Uhr - 19.01.2020, 18:53 Uhr

F: Demo gegen neues Reproduktionsgesetz

Tausende haben am Sonntag in Paris gegen die geplante Reform des Gesetzes zur künstlichen Befruchtung demonstriert. Dies ist ein Wahlversprechen von Präsident Emmanuel Macron. Das Kollektiv «Marchons Enfants!» mobilisierte gegenTausende haben am Sonntag in Paris gegen die geplante Reform des Gesetzes zur künstlichen Befruchtung demonstriert. Dies ist ein Wahlversprechen von Präsident Emmanuel Macron. Das Kollektiv «Marchons Enfants!» mobilisierte gegen eine Gesetzesnovelle, mit der auch lesbischen Paaren und unverheirateten Frauen eine künstliche Befruchtung erlaubt wäre. Laut den Gegnern würde eine solche Regelung die Kinder des Vaters berauben. «Kinder sind kein Recht», wurde auf dem Platz vor dem Louvre skandiert. Hunderte Befürworter der Reform versammelten sich zu einer Gegendemonstration und unterstützten die künstliche Befruchtung für alle. Ausklappen
19.01.2020, 16:28 Uhr - 19.01.2020, 16:28 Uhr

Fotos von Demjanjuk in Sobibor gefunden

Im Nachlass eines stellvertretenden Kommandanten des Vernichtungslagers Sobibor sind laut dem Berliner NS-Dokumentationszentrum «Topographie des Terrors» Fotos des NS-Täters John Demjanjuk aufgetaucht. Es sei das erste Mal, dass der verurteilteIm Nachlass eines stellvertretenden Kommandanten des Vernichtungslagers Sobibor sind laut dem Berliner NS-Dokumentationszentrum «Topographie des Terrors» Fotos des NS-Täters John Demjanjuk aufgetaucht. Es sei das erste Mal, dass der verurteilte Nazi-Helfer auf dem Lagergelände in Polen zu sehen ist. Demjanjuk hatte bis zu seinem Tod bestritten, Aufseher in Sobibor gewesen zu sein. Er war 2011 in München in einem Indizienprozess wegen Beihilfe zum Mord an 28'060 Juden zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der gebürtige Ukrainer starb 2012 im Alter von 91 Jahren, bevor das Urteil rechtskräftig wurde. Ausklappen
19.01.2020, 16:06 Uhr - 19.01.2020, 16:06 Uhr

Bern: Empfang für Holocaust-Überlebende

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat am Sonntag in Bern Holocaust-Überlebende zu einem persönlichen Austausch empfangen. Die Zusammenkunft fand im Rahmen des Gedenkens an die Befreiung von Auschwitz statt, die sich am 27. Januar zum 75. Mal jährt. Im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau starben unter der Nazi-Herrschaft über eine Million Frauen, Männer und Kinder. Wer dem Tod entrinnen konnte, war von Hunger und Gewalt gezeichnet. Zum Gedenken an Opfer und Überlebende findet am kommenden Sonntag in Auschwitz eine Zeremonie statt. Ausklappen
19.01.2020, 15:48 Uhr - 19.01.2020, 15:48 Uhr

Guterres: Militärische Lösung unmöglich

UNO-Generalsekretär António Guterres hat die Wichtigkeit eines politischen Prozesses für das Bürgerkriegsland Libyen hervorgehoben. Eine militärische Lösung gebe es nicht, sagte er zum Auftakt der Libyen-Konferenz in Berlin. Eine weitereUNO-Generalsekretär António Guterres hat die Wichtigkeit eines politischen Prozesses für das Bürgerkriegsland Libyen hervorgehoben. Eine militärische Lösung gebe es nicht, sagte er zum Auftakt der Libyen-Konferenz in Berlin. Eine weitere Verschärfung des Konflikts würde laut Guterres in einem «humanitären Albtraum» enden und das Land dauerhaft spalten. So müssten auch die Verstösse gegen das UNO-Waffenembargo aufhören, sagte Guterres. «Für die unmittelbaren Nachbarn Libyens – insbesondere für den südlichen Mittelmeerraum und die Sahelzone – sind die Folgen gravierend und spürbar: Mehr Terrorismus, mehr Menschenhandel, mehr Drogen- und Waffenschmuggel.» Ausklappen
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