News weltweit
19.10.2020, 18:35 Uhr - 19.10.2020, 18:35 Uhr

Swissmedic prüft neues Impfstoffgesuch

Die Schweizer Arzneimittelbehörde hat ein zweites Zulassungsgesuch für einen Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten. Dieses habe der US-Pharmakonzern Pfizer gestellt, teilte Swissmedic mit. Es werde nun in einem beschleunigten Verfahren geprüft. Laut Swissmedic täuscht der Impfstoff dem Körper eine Infektion mit dem Coronavirus vor. Dieser reagiere mit der Bildung von Antikörpern, die auch gegen das echte Coronavirus schützten. Bereits im Oktober hatte die britische Astra Zeneca ein Zulassungsgesuch für einen Corona-Impfstoff gestellt. Für diesen hat das Bundesamt für Gesundheit einen Vertrag über 5,3 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Ausklappen
19.10.2020, 18:16 Uhr - 19.10.2020, 18:16 Uhr

Kanton Aargau verschärft Massnahmen

Der Kanton Aargau führt zusätzliche Corona-Massnahmen ein. Die Anzahl gleichzeitig anwesender Personen in Bar- und Clubbetrieben wird auf 50 Personen beschränkt, zudem wird die Maskenpflicht auf sitzende Personen ausgeweitet, wie das kantonale Departement Gesundheit und Soziales mitteilte. Diese Regeln gelten ab Dienstagabend, 18 Uhr. Weiter müssen die Veranstalter von privaten Anlässen auch bei weniger als 15 Personen die Kontaktdaten der Anwesenden erheben. An den Volksschulen und sämtlichen Bildungseinrichtungen der Sekundarstufe II gilt ab Mittwoch eine erweiterte Maskentragpflicht für Erwachsene in Schulgebäuden. Ausklappen
19.10.2020, 17:21 Uhr - 19.10.2020, 17:21 Uhr

CZ: Armee baut Notspital in Prag

In Tschechien baut die Armee wegen der steigenden Corona-Zahlen ein provisorisches Spital in zwei Prager Messehallen. Das Notspital mit einer Kapazität von 500 Betten soll als Reserve dienen, falls das Gesundheitssystem mit Covid-19-Patienten überlastet wird. Das Notspital verfügt unter anderem über einen Operationssaal, eine Intensivstation, eine Apotheke, ein Labor und Röntgengeräte. Auch in Polen wird ein Notspital in der Hauptstadt Warschau gebaut. Im Nationalstadium werden rund 500 Betten in die Mehrzweckräume unter den Tribünen gestellt, 50 davon sollen mit Geräten für die Intensivpflege ausgestattet sein. Ausklappen
19.10.2020, 16:51 Uhr - 19.10.2020, 16:51 Uhr

CH: Maskenpflicht bei Unternehmen

Seit Montag gilt in allen öffentlich zugänglichen Räumen der Schweiz die Maskenpflicht. Auch viele private Arbeitgeber schreiben ihren Angestellten vor, in der Firma eine Maske zu tragen. So etwa die Grossbanken UBS und Credit Suisse sowie die Pharmafirmen Novartis und Roche. Viele Unternehmen setzen auch schon längere Zeit auf die Arbeit zu Hause. Bei der UBS etwa begeben sich nur noch 20 Prozent der Mitarbeitenden ins Büro, der Rest arbeitet im Home Office. Ausklappen
19.10.2020, 14:50 Uhr - 19.10.2020, 14:50 Uhr

Biodiversitäts-Initiative vor Stimmvolk

Das Schweizer Stimmvolk wird über die Volksinitiative «Für die Zukunft unserer Natur und Landschaft» befinden. Die Bundeskanzlei hat die Biodiversitäts-Initiative mit über 107'885 Stimmen für gültig erklärt. Die Initiative fordert mehr Geld und mehr Fläche für die Natur. Verschiedene Umwelt- und Schutzorganisationen haben sie lanciert und Anfang September eingereicht. Die Initiantinnen und Initianten wollen mit der Initiative den Schutz der Natur, der Landschaft und des baukulturellen Erbes der Schweiz stärken. Diese sollen eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Kantonen werden. Zudem will die Initiative gegen das Bauen ausserhalb von Bauzonen vorgehen. Ausklappen
19.10.2020, 14:33 Uhr - 19.10.2020, 14:33 Uhr

Zweiwöchiger Lockdown in Wales

Ab Freitag gilt in Wales ein gut zweiwöchiger Lockdown. Für Menschen in Wales heisst es dann zu Hause bleiben. Sie dürfen nur noch in Ausnahmefällen nach draussen, so etwa zum Einkaufen oder Joggen. Das hat die walisische Regierung bekannt gegeben. Auch die meisten Läden müssen zu machen. Die Ausgangssperre gilt vorerst für zwei Wochen. Man wolle mit dieser harten Massnahme die steigenden Infektionszahlen in den Griff bekommen, erklärte der walisische Regierungschef Mark Drakeford. Wales geht bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie weiter als die anderen Landesteile Grossbritanniens. Ausklappen
19.10.2020, 12:23 Uhr - 19.10.2020, 12:23 Uhr

BAG: 8737 bestätigte Corona-Infektionen

Das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet für die Schweiz und Liechtenstein 8737 neue und bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus. Es handelt sich um die Zahlen für das Wochenende, also von Freitag bis Sonntag. Am vergangenen Montag waren für das Wochenende 4068 neue Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet worden und vor zwei Wochen 1548. Das BAG meldet zudem 14 neue Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 und 171 neue Spitaleinweisungen. Bisher wurden 1'632'288 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19. Gegenüber Freitag wurden dem BAG 54'185 neue Tests gemeldet. Ausklappen
19.10.2020, 12:04 Uhr - 19.10.2020, 12:04 Uhr

AUT dezimiert Menschenansammlungen

Österreich verschärft die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Feiern in Lokalen oder Vereinen werden auf sechs Personen begrenzt, im Freien gilt eine Obergrenze von zwölf Personen. Das gab derÖsterreich verschärft die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus. Feiern in Lokalen oder Vereinen werden auf sechs Personen begrenzt, im Freien gilt eine Obergrenze von zwölf Personen. Das gab der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montag bekannt. Damit will er einen zweiten Lockdown verhindern. Von den neuen Auflagen sind auch Yoga-Studios, Hochzeiten, Tanzkurse und Vereinstreffen betroffen. Grossveranstaltungen sind noch möglich. Man muss dabei stets eine Maske tragen. Wie in vielen europäischen Ländern steigt zurzeit in Österreich die Zahl der Corona-Infizierten an. Ausklappen
19.10.2020, 11:50 Uhr - 19.10.2020, 11:50 Uhr

OECD: Pandemie bremst die Zuwanderung

Wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einreisebeschränkungen wandern deutlich weniger Menschen in Industrieländer ein. Im ersten Halbjahr seien nur noch halb so viele Visa und Aufenthaltsgenehmigungen in die MitgliedsländerWegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einreisebeschränkungen wandern deutlich weniger Menschen in Industrieländer ein. Im ersten Halbjahr seien nur noch halb so viele Visa und Aufenthaltsgenehmigungen in die Mitgliedsländer ausgestellt worden wie in der Vorjahresperiode, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit OECD mit. Im zweiten Quartal seien es sogar rund 70 Prozent weniger Einwanderungen gewesen; in der Schweiz waren es rund 30 Prozent weniger. Insgesamt sei das ein historischer Rückgang, so die OECD. Sie rechnet damit, dass die Menschen noch längere Zeit weniger mobil sein werden. Ausklappen
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