News weltweit
13.08.2020, 02:20 Uhr - 13.08.2020, 02:20 Uhr

Grundlage ist ein WTO-Entscheid

Grundlage der US-Strafzölle gegen die Europäische Union ist ein Urteil der Welt-Handelsorganisation WTO wegen jahrelanger rechtswidriger Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus. Demnach hat die US-Regierung das Recht, Strafzölle von bisGrundlage der US-Strafzölle gegen die Europäische Union ist ein Urteil der Welt-Handelsorganisation WTO wegen jahrelanger rechtswidriger Subventionen für den Flugzeugbauer Airbus. Demnach hat die US-Regierung das Recht, Strafzölle von bis zu 100 Prozent auf Waren im Wert von 7,5 Milliarden Dollar zu erlauben. Bereits im vergangenen Oktober waren von den USA deswegen Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf zahlreiche Produkte aus Europa erlassen worden. Betroffen davon waren zum Beispiel Wein aus Deutschland und Frankreich, Parmesan aus Italien und Olivenöl aus Spanien. Zudem gilt auf Flugzeugimporte eine Sonderabgabe von 15 Prozent. Ausklappen
13.08.2020, 02:18 Uhr - 13.08.2020, 02:18 Uhr

USA: Strafzoll-Liste gegen EU verändert

Die US-Regierung hat nach einer Überprüfung ihre Strafzoll-Liste für Importe aus der EU überarbeitet. An die Stelle einiger Produkte aus Griechenland und Grossbritannien sollen Waren aus Deutschland und Frankreich rücken,Die US-Regierung hat nach einer Überprüfung ihre Strafzoll-Liste für Importe aus der EU überarbeitet. An die Stelle einiger Produkte aus Griechenland und Grossbritannien sollen Waren aus Deutschland und Frankreich rücken, erklärte der US-Handelsbeauftragte am Mittwoch. Es bleibe bei Strafzöllen auf Waren im Wert von 7,5 Mrd. Dollar, auch die Zollsätze blieben unverändert. Die Änderungen seien massvoll, hiess es. Vom 1. September an sollen etwa Fruchtmarmeladen aus Deutschland und Frankreich von den Massnahmen betroffen sein; dafür entfielen Strafzölle auf griechischen Käse und britische Kekse. Ausklappen
13.08.2020, 01:31 Uhr - 13.08.2020, 01:31 Uhr

Spannungen in Bulgarien eskalieren

Nach mehr als einem Monat regierungskritischer Proteste in Bulgarien haben Demonstranten Premier Boiko Borissow ultimativ aufgefordert, zurückzutreten. Sie drohten, das Parlament in Sofia während einer Sondersitzung an diesem Donnerstag zuNach mehr als einem Monat regierungskritischer Proteste in Bulgarien haben Demonstranten Premier Boiko Borissow ultimativ aufgefordert, zurückzutreten. Sie drohten, das Parlament in Sofia während einer Sondersitzung an diesem Donnerstag zu blockieren, um seinen Rückzug durchzusetzen. Demonstranten, die der Regierung in Sofia korrupte Praktiken vorhalten, protestierten auch vor der deutschen Botschaft. Mit blauen Binden vor ihren Augen beschuldigten sie Deutschland, das aktuell den EU-Ratsvorsitz innehat, die Augen vor Bulgariens Problemen zu verschliessen. Im EU-Parlament gehört Borissows Partei GERB zur Europäischen Volkspartei, so wie die deutschen Christdemokraten. Ausklappen
12.08.2020, 21:30 Uhr - 12.08.2020, 21:30 Uhr

ALV mit Milliardenbeträgen unterstützen

Die Arbeitslosenversicherung ALV soll Milliarden erhalten, damit wegen der Corona-Krise die Lohnbeiträge nicht erhöht werden müssen. Der Bundesrat will eine gesetzliche Grundlage legen für die Stützung mit bis zu 14,2Die Arbeitslosenversicherung ALV soll Milliarden erhalten, damit wegen der Corona-Krise die Lohnbeiträge nicht erhöht werden müssen. Der Bundesrat will eine gesetzliche Grundlage legen für die Stützung mit bis zu 14,2 Milliarden im Jahr 2020 und auch für eine allfällige Finanzspritze im nächsten Jahr. In der verkürzten Vernehmlassung sei der Vorschlag auf offene Ohren gestossen, schrieb der Bundesrat am Mittwoch. Alle 41 Teilnehmenden hätten die Anpassung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes unterstützt. Der Bundesrat will angesichts der noch nicht absehbaren Kosten für die ALV wegen Covid-19 vorsorgen. Ausklappen
12.08.2020, 18:48 Uhr - 12.08.2020, 18:48 Uhr

Wenig Flugverkehr in Zürich

Der Betrieb am Flughafen Zürich hat sich auch im Monat Juli weiter deutlich unter dem Vorjahresniveau bewegt. Der Start der Sommerferien hat jedoch das Geschäft belebt. Gegenüber dem Vormonat verdreifachteDer Betrieb am Flughafen Zürich hat sich auch im Monat Juli weiter deutlich unter dem Vorjahresniveau bewegt. Der Start der Sommerferien hat jedoch das Geschäft belebt. Gegenüber dem Vormonat verdreifachte sich die Zahl der Fluggäste. Insgesamt flogen im Juli 688'584 Passagiere über den Flughafen Zürich, das sind 78 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Im Vergleich zum Zeitraum April bis Juni deutet das jedoch auf eine Entspannung hin. In den Vormonaten war der Flugbetrieb wegen der Corona-Pandemie praktisch zum Erliegen gekommen. Ausklappen
12.08.2020, 15:51 Uhr - 12.08.2020, 15:51 Uhr

BR beantragt weitere Nachtragskredite

Der Bundesrat beantragt dem Parlament 13 weitere Nachtragskredite in der Höhe von rund 770 Millionen Franken zur Milderung der Folgen der Corona-Pandemie. Aufgrund der ausserordentlichen Lage werden im laufenden JahrDer Bundesrat beantragt dem Parlament 13 weitere Nachtragskredite in der Höhe von rund 770 Millionen Franken zur Milderung der Folgen der Corona-Pandemie. Aufgrund der ausserordentlichen Lage werden im laufenden Jahr voraussichtlich insgesamt vier Nachträge nötig sein. Es habe sich gezeigt, dass in verschiedenen Bereichen zu den bereits beschlossenen weitere Massnahmen nötig sind, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Bisher hat der Bund schon Ausgaben von 31 Milliarden sowie Bürgschaften und Garantien von 42 Milliarden Franken beschlossen. Ausklappen
12.08.2020, 15:38 Uhr - 12.08.2020, 15:38 Uhr

Skyguide erhält Bundeshilfen

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide erhält für das laufende und das nächste Jahr insgesamt bis zu 400 Millionen Franken Bundeshilfe. Der Bundesrat hat am Mittwoch eine entsprechende Unterstützung für das vonDie Schweizer Flugsicherung Skyguide erhält für das laufende und das nächste Jahr insgesamt bis zu 400 Millionen Franken Bundeshilfe. Der Bundesrat hat am Mittwoch eine entsprechende Unterstützung für das von einem Liquiditätsengpass bedrohten Unternehmen beschlossen. Aufgrund der Covid-19-Pandemie seien die Flugbewegungen eingebrochen, weshalb die Gebührenerträge von Skyguide stark rückläufig seien, begründete der Bundesrat den Beschluss in einer Mitteilung. Ohne eine Flugsicherung funktioniere der Luftverkehr nicht. Ausklappen
12.08.2020, 15:19 Uhr - 12.08.2020, 15:19 Uhr

700 Millionen Franken für öV beantragt

Mit 700 Millionen Franken will der Bundesrat die Einnahmeausfälle abfedern, die der öffentliche Verkehr und der Bahn-Güterverkehr wegen Covid-19 verkraften müssen. Er hat die Botschaft am Mittwoch dem Parlament zugestellt.Mit 700 Millionen Franken will der Bundesrat die Einnahmeausfälle abfedern, die der öffentliche Verkehr und der Bahn-Güterverkehr wegen Covid-19 verkraften müssen. Er hat die Botschaft am Mittwoch dem Parlament zugestellt. Weil der Bundesrat empfohlen hatte, im Frühling möglichst zu Hause zu bleiben, sank die Nachfrage im öffentlichen Verkehr um bis zu 80 Prozent. Da viele Betriebe schliessen mussten, verzeichneten die Bahnen auch im Güterverkehr einen starken Rückgang, wie der Bundesrat festhält. Die Vorlage zur Unterstützung des öffentlichen Verkehrs hatte das Parlament bestellt. Ausklappen
12.08.2020, 12:09 Uhr - 12.08.2020, 12:09 Uhr

Bucherer baut 370 Stellen ab

Der Uhren- und Schmuckverkäufer Bucherer hat angekündigt, schweizweit rund 220 Arbeitsplätze abzubauen, 170 davon am Hauptsitz in Luzern. Bucherer reagiert so auf die eingebrochenen Verkäufe wegen der Corona-Krise. So sei etwa der Umsatz in Luzern wegen des Ausbleibens ausländischer Touristen um 90 Prozent zurückgegangen. Bucherer baut auch in seinen Geschäften im Ausland rund 150 Stellen ab. Alles in allem gehen damit 370 der weltweit 2400 Bucherer-Arbeitsplätze verloren. Mit den Vertretern der Arbeitnehmer werde nun eine Sozialplan ausgearbeitet, schreibt Bucherer. Das Konsultationsverfahren dazu sei eingeleitet worden. Ausklappen
12.08.2020, 11:20 Uhr - 12.08.2020, 11:20 Uhr

GB: Wirtschaft schrumpft um 20 Prozent

Die britische Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 20,4 Prozent geschrumpft. Dies zeigen die Zahlen des nationalen Statistikamtes. Der Einbruch zwischen April und Juni ist eine Folge der Corona-Massnahmen, die Grossbritannien Ende März verhängt hatte. Damit ist Grossbritannien offiziell in eine Rezession gerutscht. Bereits im ersten Quartal des Jahres ging die Wirtschaftsleistung um gut 2 Prozent zurück. Die Zahlen zeigen auch, dass sich die britische Wirtschaft mit der Lockerung der Corona-Massnahmen wieder leicht erholt hat. Im Juni nahm die Wirtschaftsleistung wieder um 8,7 Prozent zu. Ausklappen
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