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News
13.12.2019, 09:40 Uhr - 13.12.2019, 09:40 Uhr

Migros verkauft Ladenkette Depot

Die Migros trennt sich von der Dekorations-Ladenkette Depot. Sie verkauft ihren 90-Prozent-Anteil nach Deutschland. Die Ladenkette hat gemäss eigenen Angaben rund 500 Filialen in der Schweiz, in Deutschland und Österreich. Sie werden vom neuen Eigentümer weitergeführt. Es handelt sich dabei um einen deutschen Unternehmer aus der Gründerfamilie von Depot. Wie viel Geld die Migros für Depot erhält, ist nicht bekannt. Klar ist aber: Das Unternehmen verzichtet auf rund 400 Millionen Franken. Denn die Migros wird ihre Darlehen an Depot nicht zurückfordern, die sie seit zehn Jahren gewährt hat. Ausklappen
13.12.2019, 04:31 Uhr - 13.12.2019, 04:31 Uhr

Trübe Stimmung in Japans Konzernen

Die Stimmung in Japans grossen Industriekonzernen ist so schlecht wie seit fast sieben Jahren nicht mehr. Wie aus der vierteljährlichen Tankan-Studie der japanischen Notenbank hervorgeht, fiel der entsprechende Index imDie Stimmung in Japans grossen Industriekonzernen ist so schlecht wie seit fast sieben Jahren nicht mehr. Wie aus der vierteljährlichen Tankan-Studie der japanischen Notenbank hervorgeht, fiel der entsprechende Index im Dezember auf 0 Punkte nach fünf Punkten im September. Experten hatten mit einem Rückgang auf zwei Punkte gerechnet. Hintergrund sei der Handelskonflikt zwischen USA und China sowie die weltweit schwächelnde Nachfrage. Die Firmen rechneten in den nächsten drei Monaten nicht mit einer Verbesserung der Lage, eher mit einer Verschlechterung. Der Index fiel bereits das vierte Mal in Folge. So schlecht war die Stimmung zuletzt im März 2013. Ausklappen
13.12.2019, 04:11 Uhr - 13.12.2019, 04:11 Uhr

EU-Sanktionen gegen Moskau verlängert

Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise um ein weiteres halbes Jahr verlängert. Die Strafmassnahmen würden bis Ende Juli 2020 fortgesetzt, teilte ein EU-Sprecher in Brüssel mit.Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise um ein weiteres halbes Jahr verlängert. Die Strafmassnahmen würden bis Ende Juli 2020 fortgesetzt, teilte ein EU-Sprecher in Brüssel mit. Auf den Schritt einigten sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union bei ihrem Gipfel in Brüssel. Grund für die Entscheidung ist, dass es bislang unklar ist, ob es im Zuge der Wiederbelebung des Friedensprozesses wirklich zu Fortschritten kommt. Die EU hatte die Handels- und Investitionsbeschränkungen trotz Milliardenverlusten für heimische Unternehmen zuletzt im Juni bis zum 31. Januar 2020 verlängert. Ausklappen
13.12.2019, 01:32 Uhr - 13.12.2019, 01:32 Uhr

Klima-Entscheid mit Haken und Ösen

Ungarn, Tschechien und Polen bestanden vor dem Gipfel auf Zusagen für finanzielle Hilfen, weil der Umbau der Energieversorgung für sie sehr teuer ist. Polen zum Beispiel bezieht 77 Prozent seinerUngarn, Tschechien und Polen bestanden vor dem Gipfel auf Zusagen für finanzielle Hilfen, weil der Umbau der Energieversorgung für sie sehr teuer ist. Polen zum Beispiel bezieht 77 Prozent seiner Elektrizität aus Kohle. Premier Mateusz Morawiecki sagte, beim Erreichen der Klimaneutralität sollte ein unterschiedliches Tempo gewährt werden. Tschechien forderte, Kernkraft als grünen Strom anzuerkennen. Das traf auf Widerstand. Für ein "klimaneutrales" Europa hatte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen Pläne für einen "Green Deal" vorgestellt. Dafür müssen Energieversorgung, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft komplett umgebaut werden. Ausklappen
13.12.2019, 01:24 Uhr - 13.12.2019, 01:24 Uhr

EU-Gipfel: Einigung auf Klimaziel 2050

Die EU-Staaten einigten sich in der Nacht auf einen Kompromiss beim Klimaschutzziel für 2050. Dies teilte EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mit. «Einigung auf Klimaneutralität bis 2050», schrieb er. Der Gipfel habe einen Deal bei diesem wichtigen Ziel erreicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte jedoch, Polen habe sich noch nicht auf die Umsetzung des Ziels verpflichten können. Die Entscheidung falle erst im Sommer 2020. Tschechien, Ungarn und Polen hatten Bedenken gegen das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 geäussert. Dieses bedeutet, dass bis dahin alle Treibhausgase vermieden oder gespeichert werden müssen. Ausklappen
13.12.2019, 00:40 Uhr - 13.12.2019, 00:40 Uhr

Wegen 737-Max: US-behörde mahnt Boeing

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat Boeing mit deutlichen Worten zu verstehen gegeben, dass der Konzern nicht auf eine rasche Wiederzulassung des Unglücksfliegers 737 Max setzen kann. In einer am Donnerstag veröffentlichtenDie US-Luftfahrtaufsicht FAA hat Boeing mit deutlichen Worten zu verstehen gegeben, dass der Konzern nicht auf eine rasche Wiederzulassung des Unglücksfliegers 737 Max setzen kann. In einer am Donnerstag veröffentlichten E-Mail mahnte die Behörde den Flugzeugbauer zudem, sich mit öffentlichen Äusserungen zum Zertifizierungsprozess zurückzuhalten. Dickson und Boeing-Chef Dennis Muilenburg seien im Laufe des Tages noch zu Gesprächen verabredet, teilte die Aufsicht mit. Die US-Fluggesellschaft American Airlines strich angesichts der Ungewissheit um den Problem-Jet unterdessen weitere 737-Max-Flüge. An der Börse gerieten Boeings Aktien spürbar unter Druck. Ausklappen
12.12.2019, 17:26 Uhr - 12.12.2019, 17:26 Uhr

Transatlantischer Streit wegen Pipeline

Die USA wollen die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf den letzten Metern noch verhindern . Das US-Repräsentantenhaus brachte Sanktionen gegen Firmen auf den Weg, welche bei dem Projekt mitarbeiten. Die USA argumentieren, dass sich Deutschland mit Nord Stream 2 von russischen Gaslieferungen abhängig mache. Das gelte es zu verhindern. Doch die USA verfolgen ein weiteres Ziel: Sie möchten ihr mit Fracking gewonnenes Flüssiggas nach Europa verkaufen. In Westeuropa kommen die US-Sanktionspläne schlecht an. Der deutsche Aussenminister Heiko Maas sprach von einem «feindlichen Akt der USA gegen seine Verbündeten und ganz Europa». Ausklappen
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