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News
15.12.2019, 12:09 Uhr - 15.12.2019, 12:09 Uhr

Brexit-Gesetz noch vor Weihnachten?

Die britische Regierung will noch vor Weihnachten das Gesetz zum EU-Austritt wieder dem Parlament vorlegen. Der wichtigste Wählerauftrag laute, den Brexit zu vollziehen, sagte Vizefinanzminister Rishi Sunak gegenüber der BBC. Kurz nach dem Brexit-Gesetz werde die Regierung von Premierminister Boris Johnson ihren neuen Haushalt präsentieren. Die im Wahlkampf versprochene Erhöhung der Ausgaben im Gesundheitswesen solle dabei gesetzlich verankert werden, sagte er. Dies habe Priorität. Johnson hat wiederholt angekündigt, das Land am 31. Januar aus der EU führen zu wollen. Bislang war die Verabschiedung der dafür notwendigen Gesetze am Widerstand im Parlament gescheitert. Ausklappen
15.12.2019, 11:12 Uhr - 15.12.2019, 11:12 Uhr

Verletzter bei Explosion in Wolhusen

Ein 16-Jähriger ist am Samstagnachmittag bei einer Explosion in einer Wohnung in Wolhusen schwer verletzt worden. Er musste ins Spital geflogen werden. Wieso es zur Explosion kam, ist noch unklar. Spezialisten bargen selbstgebastelte Sprengmittel. Zur Explosion kam es um 13.45 Uhr in der Wohnung eines Zweifamilienhauses, wie die Kantonspolizei Luzern am Sonntag mitteilte. Durch ein offenes Fenster entwich eine Feuerflamme, zu einem offenen Feuer kams nicht. Die Staatsanwaltschaft Sursee führt zusammen mit der Jugendanwaltschaft Luzern die Ermittlungen. Im Einsatz war auch die Bundeskriminalpolizei. Ausklappen
15.12.2019, 11:08 Uhr - 15.12.2019, 11:08 Uhr

Brindisi wegen Weltkriegsbombe geräumt

Im süditalienischen Brindisi sind fast 54'000 Menschen evakuiert worden, das sind mehr als die Hälfte der Einwohner der Stadt. Die Menschen mussten ihre Häuser verlassen, damit eine britische Bombe von 1941 entschärft werden kann. Auch 217 Insassen des örtlichen Gefängnisses wurden vorübergehend verlegt. Die Entschärfung ist zurzeit im Gang. Laut Medienberichten ist es die grösste Operation dieser Art in Italien seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Die ein Meter lange und mehr als 200 Kilogramm schwere Bombe wurde bei Sanierungsarbeiten an einem Kino gefunden, berichtet die Tageszeitung «La Repubblica». Auch der Flugverkehr und die Eisenbahnlinien in dem Gebiet sind unterbrochen. Ausklappen
15.12.2019, 10:57 Uhr - 15.12.2019, 10:57 Uhr

Jeremy Corbyn übernimmt Verantwortung

Drei Tage nach dem schlechtesten Wahlergebnis von Labour seit über 80 Jahren hat Parteichef Jeremy Corbyn öffentlich die Verantwortung dafür übernommen. Er beharrte aber in einem «Observer»-Beitrag darauf, dass die Partei auf die meisten drängenden Fragen die richtigen Antworten habe. Darauf sei er stolz. «Wir haben eine schwere Niederlage erlitten und ich übernehme meinen Teil der Verantwortung dafür», so Corbyn. Anderen Parteigrössen ging das nicht weit genug. «Das zeigt, dass er nicht gewillt ist zu verstehen, warum wir so eine katastrophale Niederlage erlitten haben», twitterte Labour-Politikerin Harriet Harman. Er solle zurücktreten. Corbyn will bis Anfang 2020 bleiben. Ausklappen
15.12.2019, 10:35 Uhr - 15.12.2019, 10:35 Uhr

Passagierzahl in Hongkong sinkt massiv

Der internationale Flughafen von Hongkong bekommt die Folgen der anhaltenden Massenproteste in der chinesischen Sonderverwaltungszone zu spüren: Im November gab es den grössten Rückgang der Passagierzahl seit über zehn Jahren. Das teilte die Flughafenbehörde am Sonntag mit. Sie seien um 16,2 Prozent auf gut fünf Millionen gesunken. Bereits in den drei vorangegangenen Monaten waren die Passagierzahlen um mehr als zwölf Prozent eingebrochen. Seit Juni kommt es in Hongkong immer wieder zu teils gewaltsamen Protesten der Demokratiebewegung gegen die Regierung. Dabei hatten Demonstranten im August auch den Flughafenbetrieb für mehrere Tage lahmgelegt. Ausklappen
15.12.2019, 10:28 Uhr - 15.12.2019, 10:28 Uhr

Madrid: Einigung auf Abschlusspapier

Die Weltklimakonferenz in Madrid hat sich am Sonntag nach einer 40-stündigen Verlängerung auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Nach zweiwöchigen Verhandlungen erinnerte das Plenum darin die rund 200 Staaten an die Zusage, nächstes Jahr ihre Klimaschutzziele für 2030 möglichst zu verschärfen. Vier Jahre nach der Einigung auf das Klimaabkommen von Paris sollten zudem Regeln für die internationale Zusammenarbeit beschlossen werden, insbesondere für den Handel mit Klimaschutz-Gutschriften. Ob das gelingen würde, war zunächst aber offen. Konferenzpräsidentin Carolina Schmidt besiegelte die Einigung auf das Abschlusspapier mit einem Hammerschlag. Ausklappen
15.12.2019, 09:41 Uhr - 15.12.2019, 09:41 Uhr

Sally Field bei Demonstration abgeführt

Bei einer Protestaktion gegen den Klimawandel in Washington hat die Polizei die US-amerikanische Schauspielerin Sally Field festgenommen. Die 73-Jährige wurde vor dem Parlamentsgebäude in der US-Hauptstadt abgeführt. Die Protestaktion war von Fields 81-jähriger Schauspielkollegin Jane Fonda zusammen mit einer Gruppe Klima-Aktivistinnen und Aktivisten organisiert worden. Fonda selbst war in den letzten Wochen mehrmals bei Protestaktionen gegen den Klimawandel festgenommen worden. Sie hatte erklärt, sie sei von der 16-jährigen schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg zu ihrem Engagement inspiriert worden. Ausklappen
15.12.2019, 09:22 Uhr - 15.12.2019, 09:22 Uhr

Längste UNO-Klimakonferenz aller Zeiten

Noch nie hat eine Weltklimakonferenz ihre Beratungen so lange überzogen wie in diesem Jahr. Sonntagfrüh wurde in Madrid weiter verhandelt, über 36 Stunden nach dem eigentlich geplanten Ende. Nach wieNoch nie hat eine Weltklimakonferenz ihre Beratungen so lange überzogen wie in diesem Jahr. Sonntagfrüh wurde in Madrid weiter verhandelt, über 36 Stunden nach dem eigentlich geplanten Ende. Nach wie vor lägen die Positionen einzelner Delegationen weit auseinander, heisst es von Teilnehmenden. Es sei ein harter Kampf, wenigstens keine Rückschritte gegenüber der Konferenz von Paris vor vier Jahren zu erleiden. An der Weltklimakonferenz sind knapp 200 Staaten vertreten. Bisheriger Rekordhalter als längste Klimakonferenz war gemäss erfahrenen Reportern das Treffen 2011 im südafrikanischen Durban, das um 6.30 Uhr geendet hatte. Ausklappen
15.12.2019, 09:06 Uhr - 15.12.2019, 09:06 Uhr

Beben erschüttern philippinische Insel

Mehrere Erdbeben haben die Insel Mindanao auf den Philippinen erschüttert. Das heftigste Beben hatte nach Messung der US-Erdbebenwarte die Stärke 6,8 und ereignete sich um 14.11 Uhr Ortszeit (7.11 Uhr MEZ) in der Davao-Region. Danach gab es laut den Angaben drei weitere Beben in der Nähe mit den Stärken 5,0 sowie 4,9 und 5,7. Über Verletzte oder grössere Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Örtlichen Medien zufolge eilten Menschen aus Einkaufszentren. Auf einem Markt in der Stadt Davao sei ein Stand eingestürzt. Erdbeben sind auf den Philippinen keine Seltenheit. Der südostasiatische Inselstaat liegt am Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Ausklappen
15.12.2019, 08:20 Uhr - 15.12.2019, 08:20 Uhr

Jamaikanerin gewinnt Miss-World-Wahl

Die Jamaikanerin Toni-Ann Singh ist am Samstag zur Miss World 2019 gekürt worden. Die 23-jährige Psychologie-Studentin setzte sich in London vor Vertreterinnen aus Frankreich und Indien durch. "An dieses kleineDie Jamaikanerin Toni-Ann Singh ist am Samstag zur Miss World 2019 gekürt worden. Die 23-jährige Psychologie-Studentin setzte sich in London vor Vertreterinnen aus Frankreich und Indien durch. "An dieses kleine Mädchen aus St. Thomas, Jamaika, und an alle Mädchen auf der ganzen Welt: Glaub an dich selbst. (...) Diese Krone gehört nicht mir, sondern dir", schrieb die Gewinnerin euphorisch im auf Twitter. Singh nahm die Krone von Vorgängerin Vanessa Ponce de León aus Mexiko entgegen. Es ist der vierte Titel, der nach Jamaika geht. Der Miss-World-Wettbewerb wurde 1951 ins Leben gerufen. Mit seither jeweils sechs Titeln stehen Indien und Venezuela an der Spitze der Rangliste. Ausklappen
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