News weltweit
17.09.2020, 11:40 Uhr - 17.09.2020, 11:40 Uhr

Multimediakünstlerin ausgezeichnet

Die Künstlerin Martina Morger hat den Manor Kunstpreis St. Gallen erhalten. Die in Balzers und Zürich lebende Morger sei eine Performance- und Multimediakünstlerin, die «unbeirrt und kompromisslos arbeitet», urteilte die Jury gemäss Medienmitteilung vom Donnerstag. Die 1989 geborene Preisträgerin beschäftigt sich mit der Stellung der Frau und im Besonderen mit der Stellung der Künstlerin in einer modernen, kapitalistischen Gesellschaft. Sie erforscht und reflektiert weibliche und queere Stimmen, behandelt Themen wie Cyberfeminismus, Queerness und Biopolitik. Ausklappen
17.09.2020, 06:48 Uhr - 17.09.2020, 06:48 Uhr

New York: Halloween-Brauch trotz Corona

Trotz der Corona-Pandemie dürfen Halloween-Fans in diesem Jahr in New York von Haus zu Haus ziehen und Süssigkeiten einsammeln. «Ich würde "Süsses oder Saures" nicht verbieten, das wäre nicht angebracht»,Trotz der Corona-Pandemie dürfen Halloween-Fans in diesem Jahr in New York von Haus zu Haus ziehen und Süssigkeiten einsammeln. «Ich würde "Süsses oder Saures" nicht verbieten, das wäre nicht angebracht», sagte Gouverneur Andrew Cuomo dem Lokalsender News 12. «Wenn du Nachbarn hast und an deren Tür klopfen willst, Gott segne dich.» Zuvor hatten zahlreiche Städte in den USA wegen der Coronavirus-Pandemie an der Einhaltung der Halloween-Tradition gezweifelt. Die Gesundheitsbehörden in Los Angeles raten beispielsweise davon ab, in Miami soll das sogenannte «Trick-or-Treating» teilweise aus dem Auto heraus stattfinden. Ausklappen
16.09.2020, 15:40 Uhr - 16.09.2020, 15:40 Uhr

Basel befreit sich aus Corona-Paralyse

Gemeinsam wollen sich 49 Kunstinstitutionen in Basel aus der pandemiebedingten Paralyse befreien. Kunsttage Basel heisst das branchenübergreifende Projekt, das von Donnerstag bis Sonntag die Stadt künstlerisch beleben soll. Die Covid-19-Pandemie habe die selbsternannte Kunststadt Basel quasi lahmgelegt, sagten die Initianten der Kunsttage Basel am Dienstag. Sinnbildlich dafür sei das Vakuum, das mit der Absage der Kunstmesse Art Basel entstanden sei, verdeutlichte der Basler Galerist Carlo Knöll, der das Ganze vor knapp neun Wochen ins Rollen gebracht hatte. Er schaffte es, 49 Museen, Galerien und Ausstellungsräume mit an Bord zu holen. Die Art Basel gab technischen Support. Ausklappen
16.09.2020, 15:35 Uhr - 16.09.2020, 15:35 Uhr

Konzert mit Morricones Originalnoten

Antonio Pappano, britischer Dirigent italienischer Abstammung, dirigiert am Donnerstag ein Konzert mit Musik des im Juli verstorbenen Filmmusikkomponisten Ennio Morricone im Auditorium in Rom. Pappano, der Chor und Orchester der römischen Akademie Santa Cecilia leitet, wird mithilfe von Morricones handgeschriebenen Noten dirigieren, die ihm die Familie des Komponisten zur Verfügung stellte. Bisher hatte noch kein Dirigent Morricones Noten sehen können. Der Römer Morricone war am 6. Juli mit 91 Jahren in seiner Heimatstadt gestorben. Seit den 1960ern hat Morricone über 450 Filmkompositionen geschaffen, darunter für Filme wie "Once Upon a Time in the West" und "The Mission". Ausklappen
16.09.2020, 15:31 Uhr - 16.09.2020, 15:31 Uhr

Sorrentino dreht „Die Hand Gottes“

Der italienische Regisseur und Oscar-Preisträger Paolo Sorrentino ("La Grande Bellezza") dreht einen Film über die argentinischen Fussball-Legende Diego Maradona. Die Dreharbeiten haben auf der Vulkaninsel Stromboli begonnen. Der Film über die Jahre Maradonas als Fussballer in Neapel heisst "Die Hand Gottes" und wird Anfang nächstes Jahres von Netflix gesendet. "Die Hand Gottes" ist im Fussballkontext ein Begriff, den Maradona selbst nach einem regelwidrigen Handtor im Viertelfinalspiel gegen England bei der WM 1986 prägte. Die Hauptrolle spielt der Neapolitaner Toni Servillo. Sorrentino stammt auch aus Neapel, wo Maradona in den 1980er-Jahren der Star des SSC Neapel war. Ausklappen
16.09.2020, 14:26 Uhr - 16.09.2020, 14:26 Uhr

BGE: Primaten-Initiative kann vors Volk

Grundrechte auch für Menschenaffen fordert eine Volksinitiative im Kanton Basel-Stadt. Primaten müssten ebenfalls ein Recht auf Leben und auf geistige und körperliche Unversehrtheit haben, verlangen die Initianten. Das Kantonsparlament hatGrundrechte auch für Menschenaffen fordert eine Volksinitiative im Kanton Basel-Stadt. Primaten müssten ebenfalls ein Recht auf Leben und auf geistige und körperliche Unversehrtheit haben, verlangen die Initianten. Das Kantonsparlament hat diese Initiative für ungültig erklärt, doch das Bundesgericht entscheidet jetzt anders: Die Volksinitiative ist gültig, es darf darüber abgestimmt werden. Selbst wenn das Basler Stimmvolk die Initiative annehmen sollte, wären aber nur Organe auf Kantons- und Gemeindeebene gebunden, also etwa die Universität. Private wie der Basler Zolli wären davon nicht betroffen. Ausklappen
16.09.2020, 14:03 Uhr - 16.09.2020, 14:03 Uhr

SR: Ja zu Hilfe auch bei Einschränkung

Selbstständigerwerbende sollen auch dann für einen Erwerbsausfall entschädigt werden, wenn sie ihre Tätigkeit wegen Corona nur einschränken müssen. Der Ständerat ändert seine Haltung beim Covid-19-Gesetz und pocht nicht mehr auf einen Unterbruch der Tätigkeit. Zuvor hatte sich der Nationalrat stillschweigend für eine Unterstützung für eingeschränkte Selbstständige ausgesprochen. Details bleiben offen. Laut Nationalrat sollen eingeschränkte Selbstständigerwerbende mit bis zu 150'000 Franken Einkommen anspruchsberechtigt sein und täglich maximal 196 Franken erhalten. Der Ständerat will auf Einkommensgrenze und Maximalbetrag verzichten. Ausklappen
16.09.2020, 13:19 Uhr - 16.09.2020, 13:19 Uhr

NR: Zusätzliche 53 Mio. für Bildung

Rund 27,9 Milliarden Franken will der Bundesrat in den nächsten vier Jahren für Bildung und Forschung mit elf Finanzbeschlüssen bereitstellen. Nachdem bereits der Ständerat den Beitrag um 200 Millionen FrankenRund 27,9 Milliarden Franken will der Bundesrat in den nächsten vier Jahren für Bildung und Forschung mit elf Finanzbeschlüssen bereitstellen. Nachdem bereits der Ständerat den Beitrag um 200 Millionen Franken erhöhte, hat die grosse Kammer am Mittwoch um weitere 53 Millionen aufgestockt. Davon sollen 26 Millionen Franken zusätzlich für die Berufs- und Weiterbildung zur Verfügung stehen. Der Grossteil, 20,4 Millionen, ist für die berufsorientierte Weiterbildung gedacht. Der Nationalrat übernahm alle Erhöhungen der kleinen Kammer. Minderheitsanträge für Kürzungen oder weitere Aufstockungen kamen nicht durch. Die Vorlage geht nun wieder an den Ständerat. Ausklappen
16.09.2020, 12:37 Uhr - 16.09.2020, 12:37 Uhr

BAG: 514 neue Corona-Infektionen

Das Bundesamt für Gesundheit hat am Mittwoch 514 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf Corona getestet wurden. Damit steigt der 7-Tage-Schnitt auf 406. Das sind 16 Prozent mehr als in der Vorwoche. Sieben weitere Personen sind gestorben. Der Trend ist damit auf mittlerem Niveau steigend. Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 3.6 Prozent. Von 100 Tests waren also rund vier positiv. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt lag bei 13'056 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 4 Prozent gestiegen. Die Spitaleintritte liegen im 7-Tage-Schnitt bei neun Personen, 45 Prozent mehr als in der Vorwoche. Ausklappen
16.09.2020, 11:12 Uhr - 16.09.2020, 11:12 Uhr

EU-Kommission will höhere Klimaziele

Die EU-Kommission will die Klimaziele für die EU für 2030 auf mindestens "55 Prozent" CO2-Einsparung anheben. Das sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor dem Europaparlament in Straßburg. "Um diesDie EU-Kommission will die Klimaziele für die EU für 2030 auf mindestens "55 Prozent" CO2-Einsparung anheben. Das sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor dem Europaparlament in Straßburg. "Um dies zu erreichen, müssen wir unmittelbar beginnen", so von der Leyen. So sollten bis zum Sommer 2021 Vorschläge zur Förderung erneuerbarer Energien, zur Überarbeitung des Emissionshandels und zu mehr Energieeffizienz unterbreitet werden. Bislang hatte die EU-Kommission angepeilt, das Klimaziel für 2030 auf eine CO2-Einsparung von 50 bis 55 Prozent gegenüber 1990 zu erhöhen. Derzeit liegt dieses Ziel bei 40 Prozent. Ausklappen
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