News weltweit
24.10.2020, 16:30 Uhr - 24.10.2020, 16:30 Uhr

AFG: 13 Todesopfer nach Anschlag

Bei einem Selbstmordanschlag sind in der afghanischen Hauptstadt Kabul mehrere Schülerinnen und Schüler getötet worden. Das Innenministerium spricht von mindestens 13 Todesopfern. Der Attentäter habe sich Zugang zu einem Bildungszentrum verschafft. Auf der Flucht vor Sicherheitskräften habe er sich dann in der Nähe des Zentrums in die Luft gesprengt. Die radikal-islamischen Taliban haben umgehend dementiert, für den Anschlag verantwortlich zu sein. Sie verhandeln seit September an einem Friedensgipfel in Katar. Dennoch gab es in Afghanistan seither weitere Gewalttaten. Ausklappen
24.10.2020, 16:17 Uhr - 24.10.2020, 16:17 Uhr

Erdogan wettert gegen Deutschland

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kritisiert eine Polizeiaktion in Deutschland. 150 Polizisten hatten am Mittwoch zahlreiche Firmen und eine Moschee durchsucht. Der Vorwurf: Einzelpersonen, auch aus dem Umfeld derDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kritisiert eine Polizeiaktion in Deutschland. 150 Polizisten hatten am Mittwoch zahlreiche Firmen und eine Moschee durchsucht. Der Vorwurf: Einzelpersonen, auch aus dem Umfeld der Moschee, sollen Corona-Finanzhilfen abgezweigt und zweckentfremdet haben. Die Aktion sei rassistisch und islamfeindlich gewesen, sagte der türkische Präsident Erdogan. Weil die Operation zudem während des Morgengebets durchgeführt worden sei, habe sie die Glaubensfreiheit missachtet. Solche Verstösse führten Europa jeden Tag etwas näher in die Finsternis des Mittelalters zurück, so Erdogan. Ausklappen
24.10.2020, 16:07 Uhr - 24.10.2020, 16:07 Uhr

F: Verurteilungen nach Mord an Lehrer

Eine Woche nach dem Mord an einem Lehrer in Frankreich sind mehrere Personen verurteilt worden, weil sie die Tat öffentlich gutgeheissen haben. Das melden französische Medien. Eine 19-jährige Studentin wurde wegen «Verteidigung von Terrorismus» zu vier Monaten auf Bewährung verurteilt. Sie hatte auf Facebook kommentiert, dass der Lehrer es verdient gehabt habe, zu sterben. Sie muss zudem ein halbjähriges Praktikum absolvieren, um mehr über die Grundwerte in Frankreich zu lernen. Ebenfalls verurteilt wurde ein Mann, der bereits im Gefängnis sitzt. Weil er die Tat verteidigt hat, ist seine Freiheitsstrafe um acht Monate verlängert worden. Ausklappen
24.10.2020, 15:04 Uhr - 24.10.2020, 15:04 Uhr

Ueli Maurer zur Corona-Krise

Laut SVP-Bundesrat Ueli Maurer werden «uns die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise noch Jahre beschäftigen». Dies sei noch nicht allen bewusst, sagte Maurer an der digital durchgeführten Delegiertenversammlung der SVP. Er sprach via Videoübertragung zu den Parteimitgliedern. Gesundheit sei wichtig, sagte Maurer. «Wir dürfen aber auch die Kosten nicht aus dem Blick verlieren». Der SVP-Bundesrat sprach auch über Tendenzen, die ihn mit Sorge erfüllten: Er begegne immer mehr Menschen, die ihm erzählten, dass man seine Meinung nicht mehr laut sagen dürfe. Es gehe nicht an, dass die Meinungsfreiheit in einer Demokratie eingeschränkt werde. Ausklappen
24.10.2020, 14:34 Uhr - 24.10.2020, 14:34 Uhr

DE: Erneut Kunst in Berlin beschädigt

Auf der Berliner Museumsinsel ist es erneut zu einem Fall von Vandalismus gekommen. Dabei wurde eine grosse Granitschale im Lustgarten vor dem Alten Museum beschmiert, wie die Stiftung Preussischer Kulturbesitz mitteilte. Die Kultur werde angegriffen, sagte Stiftungspräsident Hartmut Parzinger der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Die markante und weltberühmte Granitschale vor dem Alten Museum ist auf fürchterliche Weise beschmiert worden.» Erst am Mittwoch war bekannt geworden, dass Unbekannte in drei Museen am 3. Oktober mehr als 60 Objekte mit einer Flüssigkeit beschädigt hatten. Betroffen waren das Neue Museum, das Pergamonmuseum und die Alte Nationalgalerie. Ausklappen
24.10.2020, 14:18 Uhr - 24.10.2020, 14:18 Uhr

Sommaruga kündigt weitere Massnahmen an

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat das Berner Inselspital besucht und weitere Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus angekündigt. Der Bundesrat werde weitere Massnahmen sehr bald beschliessen, sagte Sommaruga im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Im Spital sehe man, wie wichtig es sei, die Fallzahlen gemeinsam wieder runterzubringen. Wenn es in den Spitälern und den Intensivstationen keine Betten mehr gebe, werde es gefährlich für alle, so Sommaruga weiter. Der Bundesrat prüfe zudem, wo es von Seiten der Armee und des Zivilschutzes weitere Unterstützung braucht. Ausklappen
24.10.2020, 12:52 Uhr - 24.10.2020, 12:52 Uhr

SVP will Rahmenabkommen bekämpfen

Die SVP-Delegierten haben eine Resolution gegen das Institutionelle Rahmenabkommen InstA der Schweiz mit der EU mit 148 gegen 7 Stimmen verabschiedet. Parteipräsident Marco Chiesa sprach von einem «Unterwerfungsvertrag», der mit aller Macht bekämpft werden müsse. Das InstA sei das wichtigste Thema für die Schweiz, wichtiger als Corona, sagte der Zürcher Nationalrat Roger Köppel. Dieser Vertrag sei ein Frontalangriff auf die schweizerische Souveränität, die Demokratie und «auf alles, was die Schweiz erfolgreich gemacht» habe. Die EU wolle kein gleichberechtigtes Verhältnis mehr mit der Schweiz, sondern die Schweiz zu einem «Untertanengebiet der EU» machen, so Köppel. Ausklappen
24.10.2020, 12:41 Uhr - 24.10.2020, 12:41 Uhr

Grüne stellen Impulsprogramm vor

Die Grünen fordern eine soziale Abfederung der zweiten Covid-Welle. Dies erklärte Grünen-Präsident Balthasar Glättli am Samstag an der virtuellen Delegiertenversammlung. Angesichts der vielen Arbeitslosen wegen der Krise sei eine Weiterbildungs- und Umschulungs-Offensive des Bundes nötig. Dafür brauche es eine halbe Milliarde Franken. Zudem solle der Bund nun die Transformation hin zu einer grünen Wirtschaft beschleunigen. Weiter fordern die Grünen eine Care-Offensive in der Höhe von je einer Milliarde Franken für den Pflegebereich und für die familienergänzende Kinderbetreuung. Ausklappen
24.10.2020, 12:19 Uhr - 24.10.2020, 12:19 Uhr

SGB-Chefökonom fordert Schutzkonzepte

Die Corona-Fallzahlen in der Schweiz steigen, die Massnahmen zur weiteren Verbreitung des Virus werden kantonsweise verschärft. Während für den Bundesrat noch vor wenigen Wochen ein erneuter Shutdown keine Option war, steht nun ein landesweiter Mini-Shutdown drohend im Raum. Daniel Lampart, der Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB, ist alarmiert. Er kann sich ein erneutes Herunterfahren der Wirtschaft nicht vorstellen, wie er in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF sagte. Wichtiger seien aktuell Schutzkonzepte in allen Firmen, und dass die Kantone diese auch kontrollierten, so Lampart. Ausklappen
Zentralplus Freunde

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF