News weltweit
22.01.2020, 13:43 Uhr - 22.01.2020, 13:43 Uhr

Trump will Verhandlungen mit der EU

US-Präsident Donald Trump möchte sich nun nach eigenen Angaben auf Verhandlungen mit der EU konzentrieren. Er habe erst das Teilabkommen mit China abschliessen wollen, bevor er sich um Europa kümmere, sagte Trump am Rand des Weltwirtschaftsforums in Davos. Ohne neues Abkommen mit der US-Regierung würden den Europäern sehr hohe Zölle auf Importen von Autos und anderen Waren drohen. Ohne ein Abkommen müssten die USA handeln, sagte Trump am Mittwoch. Die EU-Staaten würden deutlich mehr in die USA exportieren als umgekehrt. Die USA hätten 150 Milliarden US-Dollar im Handel mit der EU verloren, so Trump weiter. Ausklappen
22.01.2020, 12:01 Uhr - 22.01.2020, 12:01 Uhr

Jugendliche lieben traditionelle Berufe

Die Berufswünsche von Jugendlichen haben sich in den letzten Jahren trotz Digitalisierung nicht markant verändert. Das zeigt eine Befragung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD. Viele der befragten 15-Jährigen sehen ihre Zukunft nach wie vor in eher traditionellen Berufen wie Ärztin, Lehrer, Polizist oder Unternehmensmanagerin. Die Jugendlichen würden auch im Zeitalter von sozialen Medien oder künstlicher Intelligenz kaum Berufe anstreben, die mit der Digitalisierung entstanden seien, so die OECD-Studie. Zudem würden sich die Berufsvorstellungen zwischen den Geschlechtern weiterhin stark unterscheiden. Ausklappen
22.01.2020, 11:04 Uhr - 22.01.2020, 11:04 Uhr

Dieselaffäre: Zusatzkosten für Daimler

Der Skandal um unzulässige Abgastechnik kostet den deutschen Autohersteller Daimler noch mehr Geld. Für 2019 rechne man mit weiteren Kosten von bis zu 1,5 Milliarden Euro, teilt das Unternehmen mit. Es gehe um zusätzliche Aufwendungen für laufende behördliche und gerichtliche Verfahren und Massnahmen betreffend Mercedes-Benz-Dieselfahrzeugen in verschiedenen Regionen der Welt. Wegen der Dieselaffäre hatte der Konzern bereits rund 3 Milliarden Euro zurückgelegt. Nach vorläufigen Zahlen rechnet Daimler für letztes Jahr mit deutlich weniger Gewinn. Der Autokonzern hat bereits zuvor ein Sparprogramm beschlossen. Ausklappen
22.01.2020, 11:02 Uhr - 22.01.2020, 11:02 Uhr

Bern will temporäres Wohnen regeln

Die Stadt Bern will die Kurzzeit-Vermietung von Wohnungen in der Altstadt einschränken. Damit möchte die Stadtregierung sicherstellen, dass Wohnraum für die Bevölkerung erhalten bleibt, wie sie mitteilt. In der Arbeitswelt und im Tourismus würden temporäre Wohnformen zunehmend nachgefragt. Ein Vermittler solcher Wohnungen ist etwa Airbnb. Konkret sollen Zweitwohnungen in der Altstadt noch maximal 90 Logiernächte pro Jahr gewerbsmässig vermietet werden können. Zur vorgeschlagenen Teilrevision der Bauordnung können sich Interessierte bis zum 22. Februar äussern. Das letzte Wort hat das Stimmvolk voraussichtlich im März 2021. Ausklappen
22.01.2020, 01:35 Uhr - 22.01.2020, 01:35 Uhr

Rückrufe bei Toyota und Honda

Bei über drei Millionen Fahrzeugen von Toyota kann das ordnungsgemässe Funktionieren der Airbags offenbar nicht garantiert werden. Deshalb ruft der japanische Autohersteller jetzt weltweit 3,4 Millionen Fahrzeuge zurück. Die meistenBei über drei Millionen Fahrzeugen von Toyota kann das ordnungsgemässe Funktionieren der Airbags offenbar nicht garantiert werden. Deshalb ruft der japanische Autohersteller jetzt weltweit 3,4 Millionen Fahrzeuge zurück. Die meisten der betroffenen Autos seien in den USA zugelassen. Einen Rückruf von Fahrzeugen hat auch Honda bekannt gegeben. Hier sind aber ausschliesslich ältere Modelle betroffen, die alle in den USA und in Kanada zugelassen sind. Betroffen seien insgesamt 2,7 Millionen Autos. Auch bei diesen gibt es Probleme mit dem Airbag. Ausklappen
21.01.2020, 22:26 Uhr - 21.01.2020, 22:26 Uhr

Anklage nach Dammbruch in Brasilien

Fast ein Jahr nach dem Bruch eines Dammes in einer Eisenerzmine in Brasilien hat die dortige Staatsanwaltschaft Klage eingereicht. Die Umweltklage richtet sich laut dem Newsportal Folha gegen die BetreiberfirmaFast ein Jahr nach dem Bruch eines Dammes in einer Eisenerzmine in Brasilien hat die dortige Staatsanwaltschaft Klage eingereicht. Die Umweltklage richtet sich laut dem Newsportal Folha gegen die Betreiberfirma Vale und die deutsche Prüfgesellschaft TÜV Süd. Zudem wurde gegen den Ex-Präsidenten von Vale und 15 weitere Personen Mordanklage eingereicht. Beim Bruch des Dammes im Bundesstaat Minas Gerais waren letzten Januar 270 Menschen ums Leben gekommen, 11 gelten weiterhin als vermisst. Hinterbliebene der Opfer befinden sich derzeit auf einem 300 Kilometer langen Protestmarsch. Sie werfen der Justiz vor, den Fall zu verschleppen. Ausklappen
21.01.2020, 16:03 Uhr - 21.01.2020, 16:03 Uhr

Razzia bei Mitsubishi in Deutschland

Ein weiterer Autohersteller wird in Deutschland verdächtigt, bei Abgastests manipuliert zu haben. An mehreren Standorten von Mitsubishi in Deutschland hat es Durchsuchungen gegeben. Es bestehe der Verdacht, dass der japanischeEin weiterer Autohersteller wird in Deutschland verdächtigt, bei Abgastests manipuliert zu haben. An mehreren Standorten von Mitsubishi in Deutschland hat es Durchsuchungen gegeben. Es bestehe der Verdacht, dass der japanische Autohersteller Dieselmotoren mit sogenannten Abschalteinrichtungen ausgestattet habe, teilte die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit. Es werde gegen Verantwortliche bei Mitsubishi und bei weiteren Firmen ermittelt. In Deutschland hatte es bereits mehrere Durchsuchungen bei Autoherstellern gegeben, unter anderen bei Audi, BMW und Opel. Ausklappen
21.01.2020, 15:05 Uhr - 21.01.2020, 15:05 Uhr

Notenbanken prüfen eigene Cyberwährung

Verschiedene Notenbanken wollen gemeinsam die Einsatzmöglichkeiten von digitalem Zentralbankgeld prüfen. An dem Projekt sind neben der Schweizerischen Nationalbank, die Europäische Zentralbank EZB und zahlreiche weitere Notenbanken beteiligt. Geprüft werde, was für die Einführung von digitalem Notenbankgeld sprechen könnte, heisst es in einer Mitteilung der EZB. Die Arbeitsgruppe soll auch prüfen, wie solches digitales Geld international ausgetauscht werden könnte. Facebook hatte im vergangenen Jahr die Schaffung der Währung Libra angekündigt. Verschiedene EU-Staaten haben danach beschlossen, die private digitale Währung vorerst nicht zuzulassen. Ausklappen
21.01.2020, 14:08 Uhr - 21.01.2020, 14:08 Uhr

Pensionskasse Publica mit 9% Rendite

Die Bundespensionskasse Publica hat letztes Jahr eine Rendite von geschätzt 9 Prozent auf ihrem Vermögen von rund 40,5 Milliarden Franken erzielt. Hauptsächlich seien die gestiegenen Aktienkurse für das Ergebnis verantwortlich, teilte die Publica mit. Auch Schweizer Immobilien hätten zur Rendite beigetragen. Detaillierte Zahlen will Publica im Frühjahr veröffentlichen. Die Publica gehört zu den grössten Pensionskassen der Schweiz. Rund 104'000 Personen sind bei der Pensionskasse versichert oder beziehen Renten von ihr. Ausklappen
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