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News
05.06.2019, 14:18 Uhr - 05.06.2019, 14:18 Uhr

SBB muss 1000 Lokführer ersetzen

1000 Lokführer muss die SBB in den nächsten fünf Jahren ersetzen, weil viele Mitarbeiter aus einstellungsreichen Jahren in Pension gehen. Der Präsident der Lokführergesellschaft bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Meldung der Zeitung «Blick». Er kritisierte die SBB, diese Entwicklung verschlafen zu haben. Die Bahn habe sich zu lange auf das Image «Traumberuf Lokführer» verlassen und zu wenig Lokführer ausgebildet. Ein SBB-Sprecher widerspricht und sagt, man bilde seit Jahren deutlich mehr Lokführer aus. Er räumte aber ein, es sei schwieriger geworden, die jüngere Generation für den Beruf zu motivieren. Ausklappen
05.06.2019, 12:33 Uhr - 05.06.2019, 12:33 Uhr

Schulden: Italien droht Strafverfahren

Die EU-Kommission empfiehlt wegen der hohen Staatsverschuldung Italiens ein Strafverfahren gegen das Land. Angesichts der Finanzlage Italiens sei ein Verfahren gerechtfertigt, so die Kommission. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen nun zu dem Bericht Stellung nehmen. Italiens Schuldenquote – also das Verhältnis der Staatsverschuldung zur Wirtschaftskraft – betrug letztes Jahr mehr als 132 Prozent. Damit liegt sie deutlich über der EU-Obergrenze. Bei einem EU-Strafverfahren droht Italien eine Milliardenstrafe. Es sind Sanktionen von bis zu 0,2% der italienischen Wirtschaftsleistung möglich. Aktuell wären dies über 3 Mia. Euro. Ausklappen
05.06.2019, 11:44 Uhr - 05.06.2019, 11:44 Uhr

Frankreich mit Anzeige gegen Ghosn

Frankreich hat angekündigt, gegen Carlos Ghosn, den früheren Chef der Autohersteller Renault und Nissan, Anzeige zu erstatten, nachdem neue Vorwürfe in den Niederlanden bekannt wurden. Es geht um zweifelhafte Ausgaben von rund 11 Millionen Euro bei Renault, etwa für Flugreisen von Ghosn. Der französische Staat als Aktionär von Renault müsse sicherstellen, dass die Führung gut funktioniere, begründet der Wirtschaftsminister den Schritt. Frankreich hält 15 Prozent an Renault. Gegen Carlos Ghosn läuft in Japan ein Verfahren. Er sass dort mehrere Monate in Untersuchungshaft und darf das Land derzeit nicht verlassen. Er bestreitet die Vorwürfe. Ausklappen
05.06.2019, 09:47 Uhr - 05.06.2019, 09:47 Uhr

Gute Wintersaison für Schweizer Hotels

Die Schweizer Hotels haben im vergangenen Winter so viele Logiernächte verzeichnet wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Von November bis April waren es 16,7 Millionen Logiernächte, 0,7 Prozent mehr als im Winter zuvor, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Die Zunahme ist sowohl Gästen aus dem In- als auch aus dem Ausland zu verdanken. Das grösste Plus gab es bei Gästen aus den USA und Asien. Vom Wachstum profitierten im letzten Winter acht der dreizehn Tourismusregionen. Graubünden weist mit einem Plus von 51'000 Logiernächten (+1,8%) den grössten absoluten Anstieg auf. Darauf folgen die Region Bern (+37'000/+1,9%) und das Tessin (+25'000/+4,1%). Ausklappen
05.06.2019, 08:40 Uhr - 05.06.2019, 08:40 Uhr

Millionenstrafe für Ford in China

Der US-amerikanische Autobauer Ford muss in China eine Strafe in Millionenhöhe bezahlen. Ford habe seit 2013 in der chinesischen Stadt Chongqing Mindestverkaufspreise für seine Autos festgelegt, so die Begründung derDer US-amerikanische Autobauer Ford muss in China eine Strafe in Millionenhöhe bezahlen. Ford habe seit 2013 in der chinesischen Stadt Chongqing Mindestverkaufspreise für seine Autos festgelegt, so die Begründung der chinesischen Behörden. Dies verstosse gegen das Wettbewerbsrecht. Die Strafe beträgt umgerechnet rund 23 Millionen Schweizer Franken. Ford hat sich noch nicht zu dem Fall geäussert. Ford steht in China ohnehin unter Druck, da sein Absatz 2018 mit der Schwäche des weltgrössten Automarktes um 54 Prozent einbrach. Ausklappen
05.06.2019, 04:00 Uhr - 05.06.2019, 04:00 Uhr

Mexiko will Konflikt mit USA abwenden

Der mexikanische Aussenminister Marcelo Ebrard trifft am Mittwoch in Washington seinen Amtskollegen Mike Pompeo, um einen Handelskonflikt mit den USA möglichst abzuwenden. Die beiden Aussenminister wollen über die Drohung von US-Präsident Donald Trump sprechen, Zölle auf sämtliche Einfuhren aus Mexiko zu erheben. Aussenminister Ebrard sagte, Mexiko könnte durch diese Zölle so sehr destabilisiert werden, dass es sich allenfalls nicht mehr in der Lage sehe, die Migrationsproblematik angemessen anzugehen. Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador betonte, er wolle ein Freund der USA bleiben und hoffe auf eine Lösung des Konfliktes. Ausklappen
05.06.2019, 03:05 Uhr - 05.06.2019, 03:05 Uhr

Trump schlingert bei Handelsdeal mit GB

Das britische Gesundheitssystem wird nicht Bestandteil eines möglichen Handelsabkommens zwischen Grossbritannien und den USA. Das sagte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit dem Fernsehsender ITV. «Das ist kein Handel», betonte Trump. Zuvor hatte der US-Präsident gegenüber Reportern gesagt, bei einem Handelsvertrag müsse alles auf den Tisch, also auch der Nationale Gesundheitsdienst NHS. Diese Bemerkung führte zu teils heftigen Reaktionen in Grossbritannien, wo der NHS als eine grosse soziale Errungenschaft gilt. Ausklappen
05.06.2019, 00:54 Uhr - 05.06.2019, 00:54 Uhr

USA: Förderung von seltenen Erden

Das US-Handelsministerium empfiehlt, die heimische Förderung von wichtigen Erzen zu intensivieren, wozu auch die seltenen Erden gehören. Falls China oder Russland einen Exportstopp für diese seltenen Erden erliessen, könne das zu «massiven Erschütterungen» in den USA führen, schreibt das Ministerium in einem Bericht. Der Bericht enthält eine Reihe von Empfehlungen, wie die Förderung der seltenen Erden in den USA erhöht werden könnte. Das Ministerium fordert auch eine engere Kooperation mit wichtigen Verbündeten wie Japan, Australien und der Europäischen Union. Seltene Erden sind wichtig zur Herstellung von elektronischen Geräten. Ausklappen
04.06.2019, 22:45 Uhr - 04.06.2019, 22:45 Uhr

Handelskonflikte: Weltbank skeptischer

Angesichts zunehmender Zölle und Handelshemmnisse hat die Weltbank ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Die multinationale Entwicklungsbank mit Sitz im US-amerikanischen Washington D.C. geht von einem Wachstum von 2,6 Prozent aus. Das ist der tiefste Wert seit 2016. Im Januar hatte die Weltbank noch mit einem Wachstum von 2,9 Prozent gerechnet. Herabgestuft wurden sämtliche Weltregionen. Einzige Ausnahme sind die USA. Neben den Handelskonflikten nannte Weltbank-Präsident David Malpass auch das hohe Schuldenniveau vieler Länder als Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung. Ausklappen
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