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News
08.01.2020, 14:45 Uhr - 08.01.2020, 14:45 Uhr

Putin und Erdogan weihen Pipeline ein

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben eine neue Erdgas-Pipeline eröffnet. Turkstream sei ein Symbol für die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, sagte PutinRusslands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben eine neue Erdgas-Pipeline eröffnet. Turkstream sei ein Symbol für die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, sagte Putin bei der Feier in Istanbul. Auch Erdogan bezeichnete die Pipeline als «historischen Anlass für die türkisch-russischen Beziehungen». Die Leitung führt durch das Schwarze Meer nach Istanbul. Eine zweite Röhre geht bis an die Grenze Bulgariens. Von dort wird später russisches Gas bis nach Serbien, in die Slowakei und nach Österreich geleitet. Damit hat Russland eine weitere Erdgasleitung Richtung Europa, unter Umgehung der Ukraine. Ausklappen
08.01.2020, 14:28 Uhr - 08.01.2020, 14:28 Uhr

Geflüchteter Ghosn kritisiert Japan

Der frühere Automanager Carlos Ghosn hat sich erstmals nach seiner Flucht aus Japan geäussert. Er sagte an einer Medienkonferenz, er sei Opfer einer Verschwörung geworden. Daran beteiligt seien unter anderen Personen des Autokonzerns Nissan und der japanischen Staatsanwaltschaft. Ghosn ist in Japan wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und finanziellen Fehlverhaltens beim Renault-Partner Nissan angeklagt. Er war auf Kaution frei und floh an Silvester nach Libanon. Wie ihm dies gelang, sagte er nicht. Er betonte hingegen, die Vorwürfe gegen ihn seien falsch. Und er übte Kritik an Japans Justiz. Unter anderem sei er stundenlang ohne Anwalt verhört worden. Ausklappen
08.01.2020, 11:51 Uhr - 08.01.2020, 11:51 Uhr

Ringier zurück im Verlegerverband

Das Medienunternehmen Ringier ist dem Verlegerverband VSM wieder beigetreten. Dies kündigte VSM-Präsident Pietro Supino an einer Tagung in Zürich an. Als Grund hiess es, Ringier wolle im schwierigen Umfeld wieder mit den anderen Verlegern zusammenspannen. So bündle man Kräfte, um im Werbemarkt insbesondere gegenüber grossen internationalen Technologieunternehmen wie Google und Facebook anzukommen. Im August 2015 hatte Ringier den Verlegerverband nach Unstimmigkeiten verlassen. Der VSM hatte eine Werbeallianz aus Swisscom, der SRG und Ringier kritisiert und faktisch ein Werbeverbot für die SRG gefordert. Die SRG zog sich später aus der Werbeallianz zurück. Ausklappen
08.01.2020, 11:44 Uhr - 08.01.2020, 11:44 Uhr

Grossunternehmen: Kaum Frauen an Spitze

International gesehen, ist bei grossen Unternehmen jeder 20. CEO eine Frau. In der Schweiz wird nur eines der 50 grössten Unternehmen von einer Frau geführt. Das zeigt eine Untersuchung des Personaldienstleisters «Heidrick Struggles» in 16 Ländern. Am höchsten ist die Frauenvertretung demnach in Norwegen mit 16 Prozent. Am tiefsten ist sie in China, der Schweiz und Deutschland. Derweil wird in der Schweiz jedes zweite grössere Unternehmen von einem ausländischen Chef geleitet. In keinem der 16 untersuchten Länder liegt der Anteil höher. Ausklappen
07.01.2020, 14:41 Uhr - 07.01.2020, 14:41 Uhr

Ruag: CEO Urs Breitmeier geht

Der Rüstungskonzern Ruag verliert seinen CEO: Urs Breitmeier verlässt das Unternehmen per sofort, wie Ruag in einer Mitteilung schreibt. Der Verwaltungsrat und Breitmeier hätten sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt. Bis eine Nachfolge feststehe, übernehme Urs Kiener, der Finanzchef von Ruag International, die Leitung des Konzerns. Dieser war Anfang Jahr in zwei Unternehmen aufgespaltet worden: die MRO Schweiz, die für Unterhalt und Reparatur der Armeesysteme zuständig ist, und Ruag International, die zu einem internationalen Luft- und Raumfahrtkonzern umgebaut wird. Der Wechsel an der Spitze des Konzerns habe keinen Einfluss auf die neue Ausrichtung, betont Ruag. Ausklappen
07.01.2020, 13:27 Uhr - 07.01.2020, 13:27 Uhr

Puerto Rico: Stromausfall nach Erdbeben

Puerto Rico ist durch eine Serie von Erdbeben erschüttert worden. Am frühen Dienstagmorgen riss ein Beben der Stärke 6,4 die Menschen aus dem Schlaf, drei Stunden später folgte ein Beben der Stärke 6,0. Das Zentrum des Bebens habe in etwa zehn Kilometern Tiefe in der Nähe der Stadt Indios im Südwesten der Insel gelegen, berichtete die US-Erdbebenwarte USGS. Acht Menschen wurden verletzt. Wegen eines möglichen Tsunamis wurden einige Küstengebiete vorsorglich evakuiert. Auf der gesamten Insel fiel laut Zeitungsberichten der Strom aus, weil sich die Kraftwerke automatisch abschalteten. Eines der wichtigsten Kraftwerke wurde beschädigt. Ausklappen
07.01.2020, 11:58 Uhr - 07.01.2020, 11:58 Uhr

F: Regierung ist gesprächsbereit

Kurz vor angekündigten neuen Massenprotesten in Frankreich hat sich die Regierung im Rentenstreit grundsätzlich gesprächsbereit gezeigt. Ministerpräsident Edouard Philippe sagte dem Radiosender RTL, er sei beispielsweise offen für jede Diskussion über Änderungen, was das durchschnittliche Rentenalter angehe. Die französische Regierung will die mehr als 40 Rentensysteme in Frankreich vereinheitlichen und zahlreiche Sonderrechte abschaffen. Ausserdem sollen die Franzosen dazu angehalten werden, länger zu arbeiten. Gewerkschaften streiken deswegen seit Wochen und haben für Donnerstag erneut Massenproteste angekündigt. Ausklappen
07.01.2020, 11:01 Uhr - 07.01.2020, 11:01 Uhr

UBS baut Vermögensverwaltung um

Die Grossbank UBS baut ihr Geschäft bei der Vermögensverwaltung um. Bei der Reorganisation werden bis zu drei Management-Ebenen abgebaut, wie die Bank bekannt gegeben hat. Maximal 500 Stellen würden so gestrichen, vor allem durch natürliche Abgänge. Die Vermögensverwaltung in den Regionen Europa, Afrika und Naher Osten, die bisher unter einem Dach stattfand, wird neu in drei Regionen aufgeteilt. Ziel sei mehr Effizienz bei der Vermögensverwaltung der UBS. Das Schweizer Geschäft ist von der Reorganisation nicht betroffen, wie die Grossbank mitteilt. Ausklappen
07.01.2020, 10:03 Uhr - 07.01.2020, 10:03 Uhr

Japan: Haftbefehl gegen Frau von Ghosn

Nach der Flucht des früheren Automanagers Carlos Ghosn nach Libanon wird seine in Japan hinterlegte Kaution von umgerechnet gut 13 Millionen Franken dem japanischen Staat überschrieben. Das hat ein Gericht in Tokio entschieden. Ghosn war Ende Dezember an Bord eines Privatjets aus Japan nach Libanon gelangt. Die Flucht gelang ihm offenbar versteckt in einer Kiste. Ghosn ist in Japan wegen Untreue und finanziellen Fehlverhaltens beim Renault-Partner Nissan angeklagt. Inzwischen erliessen die Behörden Japans Haftbefehl gegen seine Frau. Ihr werde Meineid vorgeworfen, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Ausklappen
07.01.2020, 09:32 Uhr - 07.01.2020, 09:32 Uhr

Konsumentenpreise im Dezember stabil

Günstigere Gesichtspflegeprodukte sowie Frucht- und Gemüsesäfte einerseits, teurere Hotelzimmer und Handytelefonie andererseits: Vereinfacht lassen sich so die Konsumentenpreise im Dezember zusammenfassen. Das Bundesamt für Statistik meldet, das Preisniveau sei im Dezember, im Vergleich zum Vormonat, stabil geblieben. Der Blick auf das gesamte 2019 zeigt, dass die Teuerung für das ganze Jahr im Mittel 0,4 Prozent betrug. Das liege insbesondere an den höheren Wohnungsmieten sowie an den höheren Preisen für neue Autos, schreibt das Bundesamt für Statistik. Demgegenüber seien die Preise für Erdölprodukte und Medikamente gesunken. Ausklappen
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