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News
21.05.2019, 14:01 Uhr - 21.05.2019, 14:01 Uhr

Amsterdam: Platte Tulpen wegen Selfies

Selfie-Touristen sind für die Blumenschau Keukenhof südlich von Amsterdam ein wachsendes Problem. Für ein schönes Motiv drängten sich viele Besucher an die Blumenbeete und trampelten den Rasen platt, sagte der Keukenhof-Direktor der Zeitung «De Telegraaf». Niedrige Absperrungen funktionierten nicht. Man könne die Menschen nur noch mit Absperrkordeln und Ständern aus den Blumen heraushalten. Bald müsse man die Blumenbeete wohl mit Wassergräben schützen. In dieser Saison besuchten 1,5 Millionen Menschen den Park, wie der Keukenhof mitteilte. Rund 800 verschiedene Tulpensorten gibt es an der Blumenschau jedes Jahr zu bewundern. Ausklappen
21.05.2019, 13:53 Uhr - 21.05.2019, 13:53 Uhr

Gute Noten für Regionalen Schweizer ÖV

Die Qualität im öffentlichen regionalen Personenverkehr in der Schweiz ist gut. Dieses Fazit zieht der Jahresbericht des Bundesamtes für Verkehr BAV. Es ist der dritte, den das Amt erstellt hat. Züge, Busse und Haltestellen seien in der Regel in gutem Zustand und die Billettautomaten funktionierten. Obwohl im Vergleich zum Vorjahr Fortschritte festgestellt wurden, gebe es immer noch Verbesserungspotenzial, etwa bei der Information der Fahrgäste und bei der Sauberkeit, hält der Bericht fest. Der öffentliche regionale Personenverkehr wird von Bund und Kantonen subventioniert. Das BAV hat deshalb Mindeststandards festgelegt, deren Einhaltung es überprüft. Ausklappen
21.05.2019, 13:37 Uhr - 21.05.2019, 13:37 Uhr

Ukrainer bleibt auf schwarzer Liste

Die Gelder des Ukrainers Juri Iwanjuschtschenko in der Schweiz bleiben blockiert. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde des früheren ukrainischen Parlamentariers abgewiesen. Dass die EU und Kanada Iwanjuschtschenko von der ListeDie Gelder des Ukrainers Juri Iwanjuschtschenko in der Schweiz bleiben blockiert. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde des früheren ukrainischen Parlamentariers abgewiesen. Dass die EU und Kanada Iwanjuschtschenko von der Liste der gesperrten Vermögen gestrichen hätten, habe für die Schweiz keine Folgen, so die Richter. Es reiche der Verdacht, dass die blockierten Gelder aus kriminellen Quellen stammten. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Iwanjuschtschenko. Seine Vermögen in der Schweiz sind seit fünf Jahren blockiert. Er gilt als enger Vertrauter des ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch. Ausklappen
21.05.2019, 12:48 Uhr - 21.05.2019, 12:48 Uhr

Monsanto: Kritiker-Listen in 7 Ländern

Der US-Saatgutkonzern Monsanto hat nicht nur in Frankreich umstrittene Listen von Kritikern geführt. Das teilt der Mutterkonzern Bayer mit. Demnach seien in sieben Ländern solche Listen erstellt worden, darunter in Deutschland, Italien und Grossbritannien. Unklar ist laut Bayer, wie viele Politiker, Journalisten und Wissenschaftler auf den Listen standen. Es werde nun nach weiteren möglichen Listen gesucht. Die französische Justiz nahm Anfang Monat Vorermittlungen auf, wegen des Verdachts, dass Monsanto illegale Listen mit privaten Daten von Kritikern und Befürwortern erstellt hatte. Ausklappen
21.05.2019, 12:03 Uhr - 21.05.2019, 12:03 Uhr

OECD: CH-Wirtschaft schwächt sich ab

Nach einem guten Jahr 2018 dürfte die Schweizer Wirtschaft etwas weniger stark wachsen. Davon geht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD in ihrem neusten Wirtschaftsausblick aus. Das Schweizer Bruttoinlandprodukt BIP dürfte demnach dieses Jahr noch um 1 Prozent zulegen, im nächsten Jahr um 1,5 Prozent. Zum Vergleich: 2018 legte das BIP hierzulande um 2,5 Prozent zu. Der Grund für die Abschwächung liege in der Exportbranche, die den internationalen Handelsstreit zu spüren bekomme. Der Welthandel dürfte sich laut OECD 2020 wieder erholen. Ausklappen
21.05.2019, 10:41 Uhr - 21.05.2019, 10:41 Uhr

Berner Regierung kritisiert BKW-Löhne

Die Regierung des Kantons Bern kritisiert die Löhne der Manager beim Energiekonzern BKW. Er beobachte die auffällige Steigerung der Topsaläre «mit Sorge» und befürchte ein Reputationsrisiko für den Berner Energieversorger,Die Regierung des Kantons Bern kritisiert die Löhne der Manager beim Energiekonzern BKW. Er beobachte die auffällige Steigerung der Topsaläre «mit Sorge» und befürchte ein Reputationsrisiko für den Berner Energieversorger, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung. Der Kanton Bern ist Mehrheitsaktionär bei der BKW. Er sei sich zwar bewusst, dass die Zunahme der Managerlöhne 2018 wesentlich durch Sondereffekte verursacht wurde. Der Verwaltungsrat solle aber das Vergütungsmodell anpassen, um künftig eine solche Entwicklung zu vermeiden, so der Regierungsrat. Ausklappen
20.05.2019, 20:12 Uhr - 20.05.2019, 20:12 Uhr

Sanktionen belasten Technologiebranche

Die US-Sanktionen gegen den chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphoneriesen Huawei drückten am Montag auf die Stimmung der Kurse in der Technologiebranche. So büsste der technologielastige Nasdaq 100 1,42 Prozent auf 7397,11 Punkte ein. «Händler sehen, dass die USA bei Huawei eine harte Haltung an den Tag legen und das stimmt sie nicht gerade hoffnungsvoll, dass der Handelskonflikt rasch beendet wird», so Analyst David Madden. Mit den Sanktionen verliert Huawei auch den Zugang zu Chips aus dem Westen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg mitteilt. Ausklappen
20.05.2019, 19:46 Uhr - 20.05.2019, 19:46 Uhr

Umweltschützer warnen vor AKW-Unfall

Käme es in einem Schweizer AKW zu einem grossen Unfall, würden die Notfallpläne des Bundes die Bevölkerung zu wenig schützen. Dies ist das Fazit einer Studie von Umweltschützern. Die ErgebnisseKäme es in einem Schweizer AKW zu einem grossen Unfall, würden die Notfallpläne des Bundes die Bevölkerung zu wenig schützen. Dies ist das Fazit einer Studie von Umweltschützern. Die Ergebnisse des Instituts Biosphère basieren auf Unfallsimulationen an den vier Schweizer AKW, realen Wetterdaten und neuen medizinischen Erkenntnissen. Die bei einem schlimmen Störfall freigesetzte Radioaktivität wird gemäss Studie auf das Dreissigfache des Wertes geschätzt, welcher der Planung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz zugrunde liegt. «Die Schweiz ist auf einen grossen Kernkraftwerksunfall unzureichend vorbereitet», heisst es weiter. Ausklappen
20.05.2019, 18:00 Uhr - 20.05.2019, 18:00 Uhr

ITA: Streiks bei Alitalia angekündigt

Wegen eines Streiks von Piloten und Flugbegleitern hat die italienische Fluggesellschaft Alitalia für Dienstag die Hälfte aller nationalen und internationalen Flüge gestrichen, auch die Billigairlines Blue Air und Blue Panorama sind betroffen. Die Gewerkschaften protestieren mit dem Streik gegen Niedriglöhne in der Branche, wollen aber auch auf die prekäre Lage von Alitalia hinweisen. Die verlustreiche Fluggesellschaft war im Mai 2017 unter kommissarische Aufsicht gestellt worden und soll nun von der staatlichen Eisenbahngesellschaft übernommen werden. Diese hat bisher allerdings noch keinen Partner gefunden. Ausklappen
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