News weltweit
22.09.2020, 03:45 Uhr - 22.09.2020, 03:45 Uhr

GE: Kein Kohlekraftwerk-Bau mehr

Der US-Konzern General Electric will aus dem Bau von Kohlekraftwerken aussteigen. Man werde sich mehr auf erneuerbare Energiequellen konzentrieren, teilte das Unternehmen mit. Bestehende Anlagen würden geschlossen oder verkauft. EinenDer US-Konzern General Electric will aus dem Bau von Kohlekraftwerken aussteigen. Man werde sich mehr auf erneuerbare Energiequellen konzentrieren, teilte das Unternehmen mit. Bestehende Anlagen würden geschlossen oder verkauft. Einen Zeitpunkt für den Ausstieg nannte General Electric nicht. Bestehende Verpflichtungen würden aber erfüllt. Für den Marktführer bei Kohlekraftwerken kommt der Schritt einer Umkehr gleich. Noch vor fünf Jahren hatte das Unternehmen rund 10 Milliarden Dollar für die Energiesparte von Alstom bezahlt, die unter anderem Turbinen für Kohlekraftwerke herstellt. Ausklappen
21.09.2020, 16:28 Uhr - 21.09.2020, 16:28 Uhr

Corona bremst die Swiss weiter

Die Fluggesellschaft Swiss wollte eigentlich bis im Dezember wieder jeden zweiten Flug durchführen. Daraus wird aber wohl nichts. Derzeit rechnet die Swiss damit, dass bis dann lediglich 30 bis 40 Prozent der Flüge durchgeführt werden können. Das sagte Netzwerkchef Michael Trestl an einem Mediengespräch. Wegen der zahlreichen Reise-Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie werde der Winterflugplan von November bis März wohl deutlich unter den Erwartungen bleiben. Die Swiss-Muttergesellschaft Lufthansa gab derweil weitere Abbaupläne bekannt. Mindestens 150 Flugzeuge würden demnach dauerhaft am Boden bleiben. Ausklappen
21.09.2020, 14:11 Uhr - 21.09.2020, 14:11 Uhr

Preise für Aebersold und Viazovska

Der Schweizerische Nationalfonds hat zwei Wissenschaftspreise vergeben. Der mit 250'000 Franken dotierte Preis der Marcel Benoist Stiftung geht an den Systembiologen Rudolf Aebersold von der ETH Zürich. Aebersold erforscht den gesamten Proteinsatz von Zellen und wie die Proteine zusammenspielen. Dies kann etwa bei der Früherkennung von Krebserkrankungen helfen und gilt als Grundstein der personalisierten Medizin. Damit sollen Patienten aufgrund der individuellen Gegebenheiten behandelt werden können. Der Latsis-Preis für Forschende unter 40 geht an die Mathematikerin Maryna Viazovska von der ETH Lausanne. Der Preis ist mit 100'000 Franken dotiert. Ausklappen
20.09.2020, 20:43 Uhr - 20.09.2020, 20:43 Uhr

«FinCEN Files»: Grossbanken beteiligt

An den Machenschaften beteiligt seien einige der weltweit grössten Banken, darunter die Deutsche Bank, JP Morgan und die HSBC, berichtet der NDR. Sie haben gemäss Berichten auch noch Profite mit zweifelhaften Kunden gemacht, als sie in den USA bereits wegen Geldwäsche-Verstössen sanktioniert worden waren. Tagesanzeiger.ch berichtet, wie eine Unternehmerfamilie aus Venezuela gegen 150 Millionen Dollar an staatlichen Geldern erhalten habe, eigentlich für den Bau von Häusern vorgesehen. Davon seien knapp 30 Millionen Dollar auf Bankkonten in der Schweiz überwiesen worden. Die Unternehmerfamilie wollte keine Stellung nehmen. Ausklappen
20.09.2020, 20:31 Uhr - 20.09.2020, 20:31 Uhr

«FinCEN Files»: Leak zu Geldwäscherei

Banken aus aller Welt sollen über Jahre hinweg Geschäfte mit hochriskanten Kunden abgewickelt, Anti-Geldwäscherei-Vorkehrungen umgangen und damit Korruption und Kriminalität ermöglicht haben. Trotz strenger Anti-Geldwäscherei Gesetze akzeptierten sie mutmassliche Mafiosi, Millionenbetrüger und sanktionierte Oligarchen als Kunden und führten für diese Überweisungen in Milliardenhöhe aus. Gemeldet haben sie diese Vorgänge nur sehr zögerlich, in einigen Fällen mit jahrelanger Verspätung. Das haben in Deutschland der NDR, WDR, die Süddeutsche Zeitung und Buzzfeed News berichtet, die an Recherchen des internationalen Netzwerks ICIJ beteiligt waren. Ausklappen
20.09.2020, 17:52 Uhr - 20.09.2020, 17:52 Uhr

WeChat und TikTok: Gericht stoppt Trump

Eigentlich sollte der chinesische Chat-Dienst «WeChat» in den USA ab morgen aus den App-Stores verschwinden. Nun hat ein Gericht in Kalifornien die geplanten Sanktionen der US-Regierung mit einer einstweiligen Verfügung gestoppt. Auch die Kurzvideo-App Tiktok bleibt weiter verfügbar. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass das chinesische Unternehmen seinen globalen Sitz in die USA verlegen werde. Damit würden die US-Forderungen erfüllt. Allerdings muss die chinesische Regierung dem Geschäft noch zustimmen. WeChat wird in den USA von einigen Millionen Menschen genutzt, auch um Verwandten in China zu schreiben. Ausklappen
20.09.2020, 17:00 Uhr - 20.09.2020, 17:00 Uhr

Grossbritannien droht zweiter Lockdown

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hat vor einem zweiten landesweiten Lockdown gewarnt, denn die Zahl der Coronafälle ist in den letzten Tagen angestiegen. Er wolle keinen weiteren Lockdown und wennDer britische Gesundheitsminister Matt Hancock hat vor einem zweiten landesweiten Lockdown gewarnt, denn die Zahl der Coronafälle ist in den letzten Tagen angestiegen. Er wolle keinen weiteren Lockdown und wenn sich alle an die Regeln hielten, liesse sich dieser vermeiden, sagte Hancock der BBC. Sein Land stehe an einem "Wendepunkt". Premierminister Boris Johnson kündigte derweil verschärfte Corona-Massnahmen an: Ab Ende September müssen Menschen, die wiederholt gegen Auflagen zur Selbstisolierung verstossen, eine Geldstrafe von umgerechnet bis zu 12'000 Franken zahlen. Ausklappen
20.09.2020, 14:44 Uhr - 20.09.2020, 14:44 Uhr

Streiks in Deutschland angekündigt

Auf die Menschen in Deutschland kommen neue Streiks im öffentlichen Dienst zu. Bereits ab Dienstag soll in einzelnen Regionen gestreikt werden, teilten die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) sowie der deutsche BeamtenbundAuf die Menschen in Deutschland kommen neue Streiks im öffentlichen Dienst zu. Bereits ab Dienstag soll in einzelnen Regionen gestreikt werden, teilten die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) sowie der deutsche Beamtenbund mit. Dies, nachdem am Samstag die zweite Tarifverhandlung für über zwei Millionen Beschäftigte ergebnislos geblieben ist. Als skandalös bezeichnet Verdi in der Mitteilung, dass bei der Arbeitszeit zwischen Ost- und West-Deutschland erst im Jahr 2025 Gleichheit herrschen soll. Unter anderem fordert Verdi für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine Lohnerhöhung um 4.8 Prozent, mindestens aber 150 Euro. Ausklappen
20.09.2020, 00:59 Uhr - 20.09.2020, 00:59 Uhr

Trump stimmt Tiktok-Deal zu

Die chinesische Videoapp Tiktok könnte in den USA nun doch weiter betrieben werden. Laut US-Präsident Donald Trump liegt ein Vertragsentwurf auf dem Tisch: Demnach soll das US-Geschäft von Tiktok an die Firmen Oracle und Walmart übergehen, sagte Trump vor Journalisten im Weissen Haus. Ob der Vertrag tatsächlich zustande kommt ist noch unklar. Ebenso, ob es dafür die Einwilligung der chinesischen Behörden braucht. Trump hatte gedroht, die App in den USA zu sperren, sollte sie in chinesischen Händen bleiben. Er befürchtet, die chinesische Regierung könnte über Tiktok an Daten von rund 100 Millionen Nutzerinnen und Nutzern in den USA gelangen. Ausklappen
19.09.2020, 14:29 Uhr - 19.09.2020, 14:29 Uhr

EVP gegen umstrittene Waffenexporte

Die EVP Schweiz unterstützt die Volksinitiative gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer. Das entschieden die Delegierten an ihrer ausserordentlichen Versammlung in Basel einstimmig. Aus Sicht der EVP sei es ein unauflöslicher Widerspruch, wenn die Schweiz mit der einen Hand durch die Finanzierung der Kriegsmaterialproduktion weltweit Konflikte anheize, die sie mit der anderen Hand diplomatisch lösen wolle. Dies beschädige ihre Glaubwürdigkeit als neutral vermittelnde Partnerin, heisst es in der Mitteilung. Über die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» wird am 29. November abgestimmt. Ausklappen
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