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News
28.03.2020, 11:05 Uhr - 28.03.2020, 11:05 Uhr

Öffentliche Hand erwarten hohe Kosten

Die Coronakrise wirkt sich weltweit drastisch auf die Wirtschaft aus. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD schätzt, dass die Volkswirtschaften vieler entwickelter Länder um ein Viertel eingebrochen sind, auch die der Schweiz. Ein Viertel der Wirtschaftsleistung der Schweiz entspräche etwa 15 Milliarden Franken pro Monat. Nun hat der Bundesrat entschieden, die Schweizer Wirtschaft mit Krediten und mit Kurzarbeitsentschädigungen zu unterstützen. Die NZZ rechnet dabei mit Kosten von 4 bis 6 Mrd. Franken im Monat für die öffentliche Hand. Es wird stark davon abhängen, wie lange die Krise dauert, um die Gesamtkosten abschätzen zu können. Ausklappen
28.03.2020, 06:04 Uhr - 28.03.2020, 06:04 Uhr

US-Zulassung für Corona-Schnelltest

In den USA ist ein Schnelltest zugelassen worden, der innerhalb weniger Minuten eine Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus nachweisen soll. Die Test-Kits würden von einem mobilen Labor ausgewertet, das nurIn den USA ist ein Schnelltest zugelassen worden, der innerhalb weniger Minuten eine Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus nachweisen soll. Die Test-Kits würden von einem mobilen Labor ausgewertet, das nur etwa so gross sei wie ein Toaster, erklärte der Hersteller Abbott. Der Test stelle innert von fünf Minuten fest, ob eine Probe mit Sars-CoV-2 infiziert sei. Ein gesichertes negatives Ergebnis dauere 13 Minuten, hiess es. Dank der geringen Abmessungen könne der Schnelltest ausserhalb von Spitälern in besonders betroffen Gebieten eingesetzt werden. Laut US-Arzneimittelbehörde ist der Test in einem Dringlichkeitsverfahrens bis auf Widerruf zugelassen worden. Ausklappen
28.03.2020, 05:06 Uhr - 28.03.2020, 05:06 Uhr

BRA: Einreisebestimmungen verschärft

Brasilien verschärft seine Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Krise. Ausländer ohne Wohnsitz in Brasilien dürften nicht mehr per Flugzeug einreisen, teilte das Justizministerium mit. Das Verbot gelte ab Montag für 30 Tage. Zudem hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ein Hilfspaket für die Wirtschaft im Umfang von umgerechnet knapp 7,5 Mrd. Fr. angekündigt. Bolsonaro war in den vergangenen Tagen landesweit in die Kritik geraten. Kritiker werfen ihm vor, die Corona-Krise zu verharmlosen. Er hatte sich unter anderem über die Grossstädte Rio de Janeiro und Sao Paolo ausgelassen, weil er die verhängten Ausgangsbeschränkungen für wirtschaftsfeindlich hält. Ausklappen
27.03.2020, 21:06 Uhr - 27.03.2020, 21:06 Uhr

Neue Plattform vermittelt Fachkräfte

Eine neue Plattform vermittelt medizinische Fachkräfte an Spitäler, um die Pandemie zu bekämpfen. Auf der nationalen Online-Plattform "Care Now" können sich medizinische Fachpersonen registrieren, indem sie unter anderem ihre Qualifikationen und Einsatzgebiete eintragen. Die schweizweite Vermittlung übernimmt dann ein Koordinationsteam der ETH. Dieses leitet die Personen an die Orte weiter, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Plattform wurde von medizinischen Verbänden ins Leben gerufen und arbeitet mit allen kantonalen und lokalen Einrichtungen zusammen. Ausklappen
27.03.2020, 20:25 Uhr - 27.03.2020, 20:25 Uhr

Kondome könnten knapp werden

Wegen der Corona-Krise könnten Kondome bald knapp werden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, musste in der weltgrössten Fabrik für Präservative in Malaysia die Produktion gestoppt werden. Seit einer Woche hättenWegen der Corona-Krise könnten Kondome bald knapp werden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, musste in der weltgrössten Fabrik für Präservative in Malaysia die Produktion gestoppt werden. Seit einer Woche hätten die Fabriken der Firma Karex kein einziges Kondom mehr produziert. Jedes fünfte weltweit verkaufte Kondom stammt von dort. Bereits jetzt fehlten rund 100 Millionen Stück. Laut dem Chef von Karex ist ein globaler Engpass sehr wahrscheinlich. Malaysia ist das am stärksten von Covid-19 betroffene Land Südostasiens. Ausklappen
27.03.2020, 19:03 Uhr - 27.03.2020, 19:03 Uhr

Weltwirtschaft bereits in Rezession

Die Weltwirtschaft befindet sich wegen des Coronavirus bereits in einer Rezession. So würden die Volkswirtschaften der USA und weiterer Länder schon jetzt schrumpfen, sagte Kristalina Georgiewa, die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds IWF. Der IWF könne bis zu einer Billion US-Dollar einsetzen, um Mitgliedstaaten zu unterstützen. Mehr als 80 Schwellen- und Entwicklungsländer hätten bereits Kredite beantragt. Ob die Weltwirtschaft sich im kommenden Jahr erhole, hänge von den Entscheidungen ab, die nun getroffen würden, sagte Georgiewa. Ausklappen
27.03.2020, 17:03 Uhr - 27.03.2020, 17:03 Uhr

DE lässt Schutzmaterial in die Schweiz

Die Schweiz kann wieder medizinisches Schutzmaterial aus Deutschland importieren. Es bestünden keine Einschränkungen mehr, die Lage habe sich entspannt, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco mit. Die Waren seien unterwegsDie Schweiz kann wieder medizinisches Schutzmaterial aus Deutschland importieren. Es bestünden keine Einschränkungen mehr, die Lage habe sich entspannt, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco mit. Die Waren seien unterwegs oder bereits in der Schweiz angekommen. Auch die Probleme mit den Lieferungen von Schutzmaterial aus Italien und Frankreich sind laut Seco teilweise gelöst. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte ursprünglich angeordnet, den Export von Schutzmaterial in Nicht-EU-Länder einzuschränken. Vor wenigen Tagen hat die EU-Kommission die Schweiz von dieser Regel ausgenommen. Ausklappen
27.03.2020, 12:11 Uhr - 27.03.2020, 12:11 Uhr

Verzicht auf Dividenden gefordert

Europäische Banken sollen in diesem Jahr auf Gewinnausschüttungen verzichten. Diese Forderung richtet der Europäische Bankenverband EBF an seine Mitglieder angesichts der Corona-Krise. In einem Brief des EBF heisst es, börsennotierte Banken sollten für das laufende Geschäftsjahr kein Geld für Dividenden ausschütten und auch keine Aktienrückkäufe durchführen. Gleiches hatten den Banken zuvor bereits zahlreiche Aufsichtsbehörden in Europa nahegelegt. Sie befanden, die Banken sollten das Geld besser nutzen, um den Kunden beizustehen und um die eigene Stabilität zu gewährleisten. Ausklappen
27.03.2020, 11:18 Uhr - 27.03.2020, 11:18 Uhr

Lafarge-Holcim will Kosten senken

Der Schweizer Zementkonzern Lafarge-Holcim will wegen der Corona-Krise die Kosten senken. Im Vergleich zum letzten Jahr werde man die Investitionen um mindestens 400 Mio. Franken zurückfahren, heisst es in einer Mitteilung. Zudem wolle man die laufende Kosten um mindestens 300 Mio. Franken senken. Wegen der Corona-Pandemie sei der Geschäftsablauf in einer Reihe von Ländern gestört. Fast überall gebe es im Bausektor Beeinträchtigungen. Wie Laforge-Holcim weiter mitteilt, ist im vergangen Jahr der Gewinn um 32% auf 2,07 Mrd. Franken gestiegen. Der Umsatz sei dank guter Geschäfte in Europa und Nordamerika sowie Preiserhöhungen um 3,1% auf 26,7 Mrd. Franken gewachsen. Ausklappen
27.03.2020, 09:54 Uhr - 27.03.2020, 09:54 Uhr

Gemeinsames Vorgehen in der EU

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu bewältigen, wollen die EU-Staaten innert zwei Wochen ein neues Modell für einen gemeinsamen Rettungsschirm ausarbeiten. Das ist das Ergebnis eines Videogipfels der EU-Staats- und Regierungschefs. Die EU-Staaten versicherten, die Probleme für den Warenverkehr an den teils geschlossenen Grenzen zu beheben. Gemeinsam soll die Beschaffung von Schutzausrüstung vorangetrieben und die Forschung an Impfstoffen gegen Covid-19 gefördert werden. Ausklappen
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