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News
18.09.2019, 21:28 Uhr - 18.09.2019, 21:28 Uhr

BS: Schlechte Luft wegen Schummeldiesel

Würden alle Dieselmotoren die Abgasvorschriften einhalten, würden die Schadstoffe um fast ein Drittel tiefer liegen. Das haben amtliche Messungen in der Stadt Basel ergeben. Der Schadstoffausstoss wurde im Sommer 2018Würden alle Dieselmotoren die Abgasvorschriften einhalten, würden die Schadstoffe um fast ein Drittel tiefer liegen. Das haben amtliche Messungen in der Stadt Basel ergeben. Der Schadstoffausstoss wurde im Sommer 2018 gemessen. Aufgrund der Fahrzeugtypen und der geltenden Zulassungsvorschriften wurde anschliessend der zu erwartende Stickoxid-Ausstoss berechnet. Dieser liege deutlich tiefer als der tatsächlich gemessene Wert. In den Jahren vor dem Diesel-Skandal waren die Abgasnormen verschärft worden, die Schadstoffwerte sanken aber trotzdem nicht. Laut den Basler Behörden stammt ein Grossteil der gemessenen Fahrzeuge aus dieser Zeit. Ausklappen
18.09.2019, 20:51 Uhr - 18.09.2019, 20:51 Uhr

Fed will US-Wirtschaft ankurbeln

Mit der Senkung des Leitzinses will die US-Notenbank Fed erreichen, dass Firmen wieder mehr investieren und Private mehr konsumieren. Zwar läuft die US-Wirtschaft weiterhin rund, doch Anleger und Wirtschaftsexperten weisen seit Wochen auf Zeichen hin, wonach die US-Konjunktur nachlassen oder sich gar rückläufig entwickeln könnte, etwa wegen Präsident Trumps Handelsstreit mit China oder der unsicheren Lage im Nahen Osten, inklusive der damit verbundenen Ölförderung. Präsident Trump hatte den von ihm eingesetzten Notenbank-Chef Jerome Powell zuletzt mehrfach kritisiert, weil die Fed den Leitzins nicht schon früher und deutlicher gesenkt hat. Ausklappen
18.09.2019, 18:31 Uhr - 18.09.2019, 18:31 Uhr

Mehr Hochwasser wegen Klimaerwärmung

Für einige Küstenregionen Nordeuropas könnte als Folge der Klimaerwärmung die Gefahr durch bestimmte Hochwasserereignisse steigen. Das schreibt ein internationales Forscherteam im Fachblatt «Science Advances». Die Forscher hatten mit Computersimulationen untersucht, wie sich durch den Klimawandel in Europa die Hochwassergefahr durch kombinierte Wetterereignisse («Compound events») verändern könnte, etwa bei Sturmfluten bei gleichzeitigen Starkniederschlägen. Dabei verglichen die Forscher die Zeitspanne von 1970 bis 2004 mit dem Zeitraum von 2070 bis 2099. Ausklappen
18.09.2019, 15:41 Uhr - 18.09.2019, 15:41 Uhr

Indien sagt E-Zigaretten den Kampf an

In Indien wird der Verkauf, die Produktion, die Einfuhr und die Bewerbung von E-Zigaretten verboten. Vor allem für die Gesundheit von jungen Menschen stellten die E-Zigaretten ein Risiko dar, begründete die zuständige Ministerin das Verbot. Wer dagegen verstösst, muss mit einer Busse von umgerechnet rund 1400 Franken oder einer einjährigen Haftstrafe rechnen. Wer mehrfach gegen das Verbot verstösst, muss mit einer Geldstrafe von umgerechnet rund 7000 Franken und bis zu drei Jahren Gefängnis rechnen. Für das Verbot von E-Zigaretten setzten sich auch Tabak-Bauern ein. Indien ist einer der weltweit grössten Tabakproduzenten. Ausklappen
18.09.2019, 15:34 Uhr - 18.09.2019, 15:34 Uhr

D: Waffen-Embargo gegen Saudis bleibt

Deutschland wird weiterhin keine Waffen nach Saudi-Arabien liefern. Ein Sprecher der deutschen Regierung sagte, dass der Rüstungsexport-Stopp um ein halbes Jahr verlängert werde. Dies hatte am Dienstag bereits Kanzlerin Angela Merkel angesprochen. Sie sagte, sie sehe keine Voraussetzung für eine veränderte Haltung der deutschen Bundesregierung. Massgebend für die Entscheidung ist laut dem Sprecher der Jemen-Konflikt. Saudi-Arabien führt in Jemen eine Militärkoalition gegen die Huthi-Rebellen an. Verhängt wurde der Export-Stopp im November 2018, nach dem Mord am saudischen Journalisten Jamal Kashoggi. Ausklappen
18.09.2019, 15:04 Uhr - 18.09.2019, 15:04 Uhr

Razzien gegen illegales TV-Streaming

Ermittler in mehreren europäischen Ländern sind in einer grossangelegten Aktion gegen das illegale Streamen von Sendungen aus dem Pay-TV vorgegangen. Rund 200 Server wurden bei den Razzien in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden vom Netz genommen. Über die Server konnten Inhalte aus dem Bezahlfernsehen unerlaubterweise und für einen sehr niedrigen Preis über das Internet angeschaut werden. Zudem wurden über 150 Paypal-Konten von Fernsehpiraten gesperrt. Die Europäische Justizbehörde sagt, durch die Razzien sei nun bei Millionen von Nutzern solcher Angebote das illegale Fernsehsignal unterbrochen. Ausklappen
18.09.2019, 14:04 Uhr - 18.09.2019, 14:04 Uhr

Schweizer nicht mehr die Reichsten

Die Einwohner der Schweiz sind nicht mehr die Reichsten weltweit. Im Global Wealth Report 2018 des Versicherers Allianz liegt die Schweiz beim durchschnittlichen Nettovermögen auf Platz 2, neu hinter den USA. Im Schnitt besitzt demnach jede Person in der Schweiz ein Vermögen von rund 190'000 Franken. Das sind 1,5% weniger als im Vorjahr. Auch weltweit schrumpften die Privatvermögen. Laut Allianz nahmen sie um 0,1% ab. Es ist der erste Rückgang seit elf Jahren. Grund dafür seien die Unsicherheiten auf den Aktienmärkten, ausgelöst durch den Handelsstreit zwischen den USA und China oder auch durch die Brexit-Streitigkeiten. Ausklappen
18.09.2019, 09:30 Uhr - 18.09.2019, 09:30 Uhr

Japan exportiert weniger nach China

Japan hat im August den neunten Monat in Folge weniger exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat betrug der Rückgang 8,2%. Vor allem die Nachfrage nach Autos, Autoteilen und Maschinen zur Chip-Produktion liess nach. Die Ausfuhren in die Volksrepublik China sanken mit 12% besonders stark. Experten führen dies auf den Handelsstreit mit den USA zurück. Dadurch verlangsame sich die chinesische Konjuktur, sagte der Chefökonom des japanischen Instituts Itochu Economic Research. Auch die japanischen Importe gingen im August um 12% zurück und damit so stark wie seit knapp drei Jahren nicht mehr. Ausklappen
18.09.2019, 05:59 Uhr - 18.09.2019, 05:59 Uhr

Südkorea: Kontrolle für Japan-Exporte

Südkorea führt strengere Kontrollen für den Export «strategischer Güter» nach Japan ein. Japan fällt damit gemäss südkoreanischem Handelsministerium aus der Gruppe bevorzugter Handelspartner. Für solche Länder gilt normalerweise ein beschleunigtes Exportverfahren. Südkorea reagiert mit dem zuvor angekündigten Schritt auf eine ähnliche Massnahme Japans. Im Juli hatte Tokio striktere Kontrollen für den Export von Materialien zur Chip- und Display-Produktion nach Südkorea verhängt. Hintergrund ist ein Streit der Nachbarländer über die Entschädigung koreanischer Zwangsarbeiter während Japans Kolonialherrschaft 1910 bis 1945. Ausklappen
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