News weltweit
19.09.2020, 20:20 Uhr - 19.09.2020, 20:20 Uhr

Corona-Zahlen auf neuen Höhen in Europa

Die Corona-Fallzahlen in vielen europäischen Staaten steigen so stark wie seit dem Frühsommer nicht mehr. Das Robert-Koch-Institut meldet fast 2300 neue bestätigte Infektionen in Deutschland in 24 Stunden. Das sindDie Corona-Fallzahlen in vielen europäischen Staaten steigen so stark wie seit dem Frühsommer nicht mehr. Das Robert-Koch-Institut meldet fast 2300 neue bestätigte Infektionen in Deutschland in 24 Stunden. Das sind so viele, wie seit Ende April nicht mehr. Auch Grossbritannien hat mit 4400 neuen bestätigten Fällen vom stärksten Anstieg seit Monaten berichtet. Frankreichs Behörden melden fast 13'500 neue bestätigte Corona-Fälle. So viele gab es dort innerhalb eines Tages noch nie. Nach zuletzt vier Tagen mit rasantem Anstieg hat sich die Zahl der Neuinfektionen in Tschechien mit 3130 Fällen hingegen etwas abgeschwächt. Ausklappen
19.09.2020, 20:09 Uhr - 19.09.2020, 20:09 Uhr

Tote bei Angriff auf Taliban in Kundus

Die Luftwaffe Afghanistans hat in der Region Kundus mindestens zwei Luftschläge gegen eine mutmassliche Basis der radikal-islamischen Taliban ausgeführt. Dabei wurden gemäss Augenzeugen mindestens zehn Personen getötet. Das Verteidigungsministerium spricht sogar von bis zu 40 getöteten Taliban-Kämpfern. Die Taliban selbst geben an, bei den Luftangriffen seien mindestens 40 Zivilpersonen ums Leben gekommen. Augenzeugen berichten gegenüber Nachrichtenagenturen, dass Taliban-Kämpfer und Zivilisten getötet wurden. Der Angriff des Militärs kam zu einem Zeitpunkt, in dem in Doha Vertreter der Regierung und der Taliban über ein mögliches Friedensabkommen verhandeln. Ausklappen
19.09.2020, 16:36 Uhr - 19.09.2020, 16:36 Uhr

Frauen gehen in Minsk auf die Strasse

Trotz Gewaltandrohung durch die Polizei haben sich Frauen in Minsk zu einem neuen Protestmarsch gegen Staatschef Alexander Lukaschenko versammelt. «Lukaschenko, in den Gefangenentransporter», skandierten die Demonstrantinnen am Samstag am zentralen Komarowski-Markt. An mehreren Stellen standen Gefangenentransporter bereit. Autofahrer hupten den Frauen solidarisch zu. Es kam wieder zu zahlreichen Festnahmen. Die Demonstrantinnen fordern Neuwahlen ohne Lukaschenko, die Freilassung aller politischen Gefangenen und die strafrechtliche Verfolgung der Polizeigewalt. Schon beim Protest vor einer Woche kam es zu über 100 Festnahmen. Ausklappen
19.09.2020, 15:52 Uhr - 19.09.2020, 15:52 Uhr

Zürcher Polizei entfernt Demoteilnehmer

Die rund 500 Personen der Corona-Demo vom Samstagnachmittag in Zürich haben sich aus Prinzip geweigert, eine Maske zu tragen. Nach mehreren Ankündigungen kontrollierte die Polizei deshalb zahlreiche Teilnehmer und trug einzelne weg. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sie die Teilnehmenden mehrmals dazu aufgefordert, die Corona-Auflagen einzuhalten. Die Polizisten wurden jedoch ausgepfiffen und ausgebuht. Vor der Ankündigung des Eingreifens durch die Polizei hatte der Demo-Gast Andreas Thiel eine kurze Rede gehalten. Darin sagte er, dass ihn die aktuelle Situation an den Faschismus erinnere. Ausklappen
19.09.2020, 15:46 Uhr - 19.09.2020, 15:46 Uhr

Kane Tanaka: 117 Jahre und 261 Tage alt

Der laut Guinnessbuch älteste lebende Mensch der Welt, Kane Tanaka, hat einen weiteren Rekord in ihrem Heimatland Japan geknackt: Die Seniorin gilt dort seit Samstag mit 117 Jahren und 261 Tagen als ältester in Japan bekannter Mensch, wie lokale Medien berichteten. Tanaka, die in einem Seniorenheim in der südwestlichen Stadt Fukuoka lebt, übertraf mit 117 Jahren und 261 Tagen die bisherige Rekordhalterin Nabi Tajima. Diese starb Unterlagen des Gesundheitsministeriums zufolge 2018 im Alter von 117 Jahren und 260 Tagen. Bereits seit März 2019 wird Tanaka vom Guinnessbuch der Rekorde als ältester lebender Mensch der Welt geführt. Ausklappen
19.09.2020, 14:36 Uhr - 19.09.2020, 14:36 Uhr

Zürich: Demo gegen «Corona-Lüge»

Rund 500 Personen haben sich am Samstagnachmittag in Zürich versammelt, um gegen die «Corona-Lüge» und die Corona-Schutzmassnahmen zu protestieren. Die Stadtpolizei war mit einem grösseren Aufgebot und «Dialog-Teams» vor Ort.Rund 500 Personen haben sich am Samstagnachmittag in Zürich versammelt, um gegen die «Corona-Lüge» und die Corona-Schutzmassnahmen zu protestieren. Die Stadtpolizei war mit einem grösseren Aufgebot und «Dialog-Teams» vor Ort. Als ein Polizist die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf aufmerksam machte, Masken zu tragen oder Abstand zu halten, wurde er ausgepfiffen. Als «Stargäste» wurden Komiker Marco Rima und Satiriker Andreas Thiel eingeladen. Hinter dem Anlass steht das Bürgerforum Schweiz, das vom ehemaligen Zürcher SVP-Gemeinderat Daniel Regli gegründet wurde. Der gläubige Christ steht auch hinter der Anti-Abtreibungs-Demonstration «Marsch fürs Läbe». Ausklappen
19.09.2020, 14:29 Uhr - 19.09.2020, 14:29 Uhr

EVP gegen umstrittene Waffenexporte

Die EVP Schweiz unterstützt die Volksinitiative gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer. Das entschieden die Delegierten an ihrer ausserordentlichen Versammlung in Basel einstimmig. Aus Sicht der EVP sei es ein unauflöslicher Widerspruch, wenn die Schweiz mit der einen Hand durch die Finanzierung der Kriegsmaterialproduktion weltweit Konflikte anheize, die sie mit der anderen Hand diplomatisch lösen wolle. Dies beschädige ihre Glaubwürdigkeit als neutral vermittelnde Partnerin, heisst es in der Mitteilung. Über die Initiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» wird am 29. November abgestimmt. Ausklappen
19.09.2020, 14:24 Uhr - 19.09.2020, 14:24 Uhr

Nawalny meldet sich aus dem Spital

Der russische Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist wieder auf den Beinen, nachdem er vor rund einem Monat mutmasslich vergiftet worden ist. Auf Instagram veröffentlichte Nawalny ein Bild von sich, stehend auf einer Treppe im Berliner Universitäts-Spital Charité. Dabei dankte er seinen Ärzten, sie hätten ihm alle Chancen gegeben, wieder gesund zu werden. Nawalny wird seit dem 22. August in der Charité behandelt. Wochenlang lag er in einem künstlichen Koma. Nach Angaben von Speziallaboren wurde er mit einem international verbotenen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet. Russland bestreitet Vorwürfe, etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Ausklappen
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