News weltweit
19.09.2020, 17:26 Uhr - 19.09.2020, 17:26 Uhr

Luzern: Versteigerung von Lockdownkunst

135 Werke, die Zentralschweizer Kunstschaffende für die Aktion «Skizzen aus dem Lockdown» gestaltet haben, sind am Samstag in Luzern versteigert worden. Das brachte 36'300 Franken ein, die der Stiftung zur135 Werke, die Zentralschweizer Kunstschaffende für die Aktion «Skizzen aus dem Lockdown» gestaltet haben, sind am Samstag in Luzern versteigert worden. Das brachte 36'300 Franken ein, die der Stiftung zur Unterstützung von bildenden Künstlerinnen und Künstlern der Zentralschweiz zugutekommen. Vorab waren Online-Gebote für die einzelnen Werke möglich. So wurden bis Freitag bereits für rund 80 Werke insgesamt 25'000 Franken verbindlich zugesagt. Verkauft wurden insgesamt 115 Bilder, alle im Format 50 x 70 Zentimeter und auf Wachspapier, wie Stiftungsratspräsident Hans Stricker auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Ausklappen
19.09.2020, 17:01 Uhr - 19.09.2020, 17:01 Uhr

Brooklyn Museum muss Werke verkaufen

Das New Yorker Brooklyn Museum hat in der Corona-Krise zahlreiche Werke zur Auktion freigegeben, um die Instandhaltung der restlichen Sammlung gewährleisten zu können. «Das ist etwas, was für uns sehr schwer ist», sagte Direktorin Anne Pasternak «New York Times». «Aber es ist das Beste für die Langlebigkeit und Pflege unserer Sammlungen.» Zu den Werken, die im Oktober beim Auktionshaus Christie's versteigert werden sollen, gehören Stücke von Lucas Cranach dem Älteren und Gustave Courbet. Zuvor hatte der US-Verband der Museumsdirektoren aufgrund der Corona-Krise eine Regelung ausgesetzt, nach der Werke aus dem Bestand nur zum Ankauf neuer Werke verkauft werden dürfen. Ausklappen
18.09.2020, 13:18 Uhr - 18.09.2020, 13:18 Uhr

1644 gesunken: Schiffswrack entdeckt

Meeresarchäologen haben in Dänemark ein mehr als 370 Jahre altes Schiffswrack gefunden. Die Überreste des Kriegsschiffs wurden auf dem Meeresgrund bei Rodbyhavn entdeckt. Wie das dänische Wikingerschiffmuseum in Roskilde mitteilte,Meeresarchäologen haben in Dänemark ein mehr als 370 Jahre altes Schiffswrack gefunden. Die Überreste des Kriegsschiffs wurden auf dem Meeresgrund bei Rodbyhavn entdeckt. Wie das dänische Wikingerschiffmuseum in Roskilde mitteilte, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um das Schiff «Delmenhorst», das im Oktober 1644 bei einer Seeschlacht im Fehmarnbelt versenkt worden war. Das Wrack wurde demnach bereits im Frühjahr bei archäologischen Vorbereitungsarbeiten für den Bau der Fehmarnbeltquerung zwischen Dänemark und Deutschland in nur dreieinhalb Meter Tiefe gefunden und monatelang untersucht. Ausklappen
18.09.2020, 10:39 Uhr - 18.09.2020, 10:39 Uhr

„Die Ärzte“ verschieben geplante Tour

Die deutsche Punkrockband "Die Ärzte" verschiebt coronabedingt ihre ausverkaufte Tour "In The Ä Tonight Tour", wie die Band mitteilte. Die Tour soll Ende 2021 nachgeholt werden. Die Auftaktkonzerte sind für den 30. und 31. Oktober 2021 in Berlin geplant. Die Ärzte haben gut zwei Dutzend Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant. Die Tickets sollen für die neuen Termine gültig bleiben. Nach der bereits veröffentlichten Sing-le «Morgens Pauken» hat die Band ausserdem mit «True Romance» für den 9. Oktober die nächste Auskopplung aus dem am 23. Oktober erscheinenden Album «Hell» angekündigt. Ausklappen
18.09.2020, 09:35 Uhr - 18.09.2020, 09:35 Uhr

„Forrest Gump“-Autor ist gestorben

Der US-Autor Winston Groom, bekannt geworden mit seinem Roman "Forrest Gump" und dessen Verfilmung mit Tom Hanks, ist tot. Er starb in seiner Heimatstadt Fairhope im US-Bundesstaat Alabama im Alter von 77 Jahren, wie US-Medien unter Berufung auf Bürgermeisterin Karin Wilson berichteten. Nach seinem Abschluss an der Universität Alabama 1965 war Groom in die US-Armee eingetreten und hatte im Vietnamkrieg gedient. Er arbeitete nach seiner Rückkehr in die USA zunächst als Journalist und verfasste mehrere Bücher. Weltbekannt wurde er durch seinen Roman "Forrest Gump", dessen Verfilmung unter der Regie von Robert Zemeckis sechs Oscars gewann. Ausklappen
17.09.2020, 23:01 Uhr - 17.09.2020, 23:01 Uhr

Flüchtling berichtet aus Moria

Die Entertainer Joko Winterscheidt (41) und Klaas Heufer-Umlauf (36) haben bei ProSieben wieder 15 Minuten freie Sendezeit erspielt und sie diesmal genutzt, um ein Schlaglicht auf die Zustände an den EU-Aussengrenzen zu werfen. Im Dokufilm «A short story of Moria» schilderte am Mittwoch zur besten Sendezeit eine Viertelstunde lang ein Flüchtling aus Afghanistan, unter welch widrigen Bedingungen er nach Europa kam und auf welch unwürdige Zustände er traf. In den Aufnahmen waren auch Tränengaseinsätze der griechischen Polizei zu sehen und weinende Kinder. «Kümmert euch um dieses Chaos», appellierte der Mann. Ausklappen
17.09.2020, 19:05 Uhr - 17.09.2020, 19:05 Uhr

Künstler Banksy verliert Markenrecht

Der britische Strassenkünstler Banksy hat die Markenrechte an seinem bekannten «Flower Thrower»-Motiv verloren, auf dem ein maskierter Mann einen Blumenstrauss wirft. Das bestätigte die zuständige EU-Behörde. Das Markenrecht werde aufgehoben, da Banksy seine Identität geheim halte und sich in der Vergangenheit wiederholt gegen Urheberschutzrechte ausgesprochen habe, begründete die Behörde den Entscheid. Trotz seiner kritischen Äusserungen hatte Banksy das Motiv im Jahr 2014 als Marke eintragen lassen. Eine britische Firma, die Banksys Motive unter anderem auf Postkarten druckt, hatte die Löschung der Marke beantragt. Ausklappen
17.09.2020, 11:47 Uhr - 17.09.2020, 11:47 Uhr

Opernsängerin Netrebko erkrankt

Wegen einer durch das Coronavirus ausgelösten Lungenentzündung liegt die bekannte Opernsängerin Anna Netrebko im Krankenhaus. Wie die 48-Jährige bei Instagram am Donnerstag mitteilte, ist sie auf dem Weg der Besserung. Netrebko hat an diesem Freitag Geburtstag und sollte aktuell in einer Inszenierung der Oper «Don Carlos» am weltberühmten Moskauer Bolschoi Theater auftreten. Das Bolschoi Theater hatte die Oper «Don Carlos» abgesetzt, nachdem schon der Sänger Ildar Abdrasakow wegen einer Infektion mit dem Coronavirus ausgefallen war. Ausklappen
17.09.2020, 11:40 Uhr - 17.09.2020, 11:40 Uhr

Multimediakünstlerin ausgezeichnet

Die Künstlerin Martina Morger hat den Manor Kunstpreis St. Gallen erhalten. Die in Balzers und Zürich lebende Morger sei eine Performance- und Multimediakünstlerin, die «unbeirrt und kompromisslos arbeitet», urteilte die Jury gemäss Medienmitteilung vom Donnerstag. Die 1989 geborene Preisträgerin beschäftigt sich mit der Stellung der Frau und im Besonderen mit der Stellung der Künstlerin in einer modernen, kapitalistischen Gesellschaft. Sie erforscht und reflektiert weibliche und queere Stimmen, behandelt Themen wie Cyberfeminismus, Queerness und Biopolitik. Ausklappen
17.09.2020, 06:48 Uhr - 17.09.2020, 06:48 Uhr

New York: Halloween-Brauch trotz Corona

Trotz der Corona-Pandemie dürfen Halloween-Fans in diesem Jahr in New York von Haus zu Haus ziehen und Süssigkeiten einsammeln. «Ich würde "Süsses oder Saures" nicht verbieten, das wäre nicht angebracht»,Trotz der Corona-Pandemie dürfen Halloween-Fans in diesem Jahr in New York von Haus zu Haus ziehen und Süssigkeiten einsammeln. «Ich würde "Süsses oder Saures" nicht verbieten, das wäre nicht angebracht», sagte Gouverneur Andrew Cuomo dem Lokalsender News 12. «Wenn du Nachbarn hast und an deren Tür klopfen willst, Gott segne dich.» Zuvor hatten zahlreiche Städte in den USA wegen der Coronavirus-Pandemie an der Einhaltung der Halloween-Tradition gezweifelt. Die Gesundheitsbehörden in Los Angeles raten beispielsweise davon ab, in Miami soll das sogenannte «Trick-or-Treating» teilweise aus dem Auto heraus stattfinden. Ausklappen
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