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Albert Koechlin Stiftung vergibt 60'000 Franken Kastanien-Gemeinschaft und Bio-Bauernhof ausgezeichnet

2 min Lesezeit 25.06.2016, 08:43 Uhr

Für ihr Engagement im Dienste der Umwelt würdigte die Albert Koechlin Stiftung die IG «Pro Kastanie Zentralschweiz» und den landwirtschaftlichen Familienbetrieb Hunkeler, Ronmühle, mit den Umweltpreisen 2016. 

Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) vergab zum elften Mal die Umweltpreise. An der Preisübergabe würdigte Peter Kasper, Stiftungsratspräsident, das grosse Engagement der IG «Pro Kastanie Zentralschweiz» bei der Förderung der Kastanienkultur rund um den Vierwaldstättersee, sowie anderseits den Einsatz für die gelebte, nachhaltige Landwirtschaft der Familie Hunkeler-Gut.

40‘000 Franken für Kastanien

Mit dem Ziel, die Edelkastanie als alten Kulturbaum auf der Alpennordseite zu erhalten, zu pflegen und zu fördern, wurde im April 2000 in Greppen LU die Interessengemeinschaft Pro Kastanie Zentralschweiz gegründet. Während den vergangenen Jahren wurden dazu verschiedene Projekte realisiert, die sowohl in der Fachwelt der Region und weit darüber hinaus wie auch bei der breiten Öffentlichkeit grosse Beachtung finden.

Insbesondere sei es das «Verbundprojekt Kastanienhaine Zentralschweiz» welches im Bereich Biodiversität auf der Alpennordseite als erfolgreiches Vorbild gelte, schreibt die AKS in ihrer Mitteilung. Dieses Engagement wurde deshalb mit einem Anerkennungspreis in der Höhe von 40‘000 Franken ausgezeichnet.

20’000 Franken für den Bauernhof

Der traditionelle Markt für Landwirtschaftsgüter war bei der Übernahme des Hofes Ronmühle im Jahr 1989 durch Susanne und Hanspeter Hunkeler-Gut schon gesättigt. Trotzdem wollte die Familie Lebensmittel produzieren. Mit konsequenter Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz sowie Produktion ausschliesslich auf der eigenen Futterbasis, sei ein vorbildlicher Betrieb für gelebte, nachhaltige Landwirtschaft entstanden, schreibt die AKS. Der Betrieb zeige auf, dass sich produzierende Landwirtschaft gut mit der Ökologie vereinbaren lasse und dabei rentabel sei.

Diese Vorausschauende Denkweise wurde von der Albert Koechlin Stiftung mit einem Anerkennungspreis von 20‘000 Franken ausgezeichnet, wie die Stiftung mitteilt.

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