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Kantonsstrasse ist für Fussgänger zu gefährlich
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Die Fussgängerstreifen auf der Luzernerstrasse in Littau seien zu unsicher, kritisieren CVP und FDP. (Bild: Google Maps)

CVP und FDP orten in Littau Defizit Kantonsstrasse ist für Fussgänger zu gefährlich

2 min Lesezeit 08.02.2020, 08:29 Uhr

Die Luzernerstrasse im Luzerner Ortsteil Littau ist für Fussgänger zu gefährlich, stellen CVP und FDP fest. Sie fordern Massnahmen für die Sicherheit. Die Stadt soll sich beim Kanton dafür engagieren.

Rund 11’000 Autos, Lastwagen oder Töffs fahren auf der Luzernerstrasse durch den Ortsteil Littau. Neben Lärm und Luftschadstoffen sei insbesondere die Sicherheit im Fussverkehr problematisch, schreiben die CVP und FDP in einem gemeinsamen Vorstoss im Stadtparlament.

Die beiden Parteien fordern vom Stadtrat Massnahmen innerhalb von zwei Jahren. Weil es sich um eine Kantonsstrasse handle, ist aber nicht die Stadt für die Sanierung der Fussgängerstreifen zuständig. Die Stadtregierung soll sich deshalb beim Kanton für die Verbesserung der Fussgängersicherheit einsetzen. «Bisher hat eine zurückhaltende Haltung des Kantons eine Verbesserung der Situation massgeblich erschwert», kritisieren CVP und FDP im Postulat.

Nur alle 200 Meter ein Übergang

Auf dem rund 1’200 Meter langen Abschnitt vom Lichtsignal Grenzhof zum Kreisel Grossmatte Ost gibt es heute nur gerade sechs Fussgängerstreifen. Dies entspreche einer durchschnittlichen Distanz von 200 Meter zwischen den Fussgängerstreifen, manchmal seien es sogar 300.

«Das wilde Queren der Strasse – auch durch langsame Fussgängerinnen und Fussgänger – hat stark zugenommen und gefährdet alle Verkehrsteilnehmer. Neue Fussgängerstreifen sind deshalb dringend nötig», warnen die Politiker im Vorstoss. Durch die rege Bautätigkeit in Littau akzentuiere sich die Situation, die Stadt Luzern erwarte in Zukunft ein starkes Wachstum bei Wohnbevölkerung und Arbeitsstellen.

Hohe Randsteine, schlechte Beleuchtung

Es gebe nicht nur zu wenige, auch die bestehenden Fussgängerstreifen genügen nicht. «Hohe Randsteine, schlechte Beleuchtung und die Kombination von Fussgängerstreifen mit Trottoirüberfahrten für öffentliche Busse verschlechtern Komfort und Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger», heisst es.

Mehrere Übergänge würden rege von Kindergarten- und Primarschulkindern genutzt, da ein Grossteil der Wohngebiete auf der gegenüberliegenden Seite der Schulhäuser Grenzhof und Rönnimoos liegt. So ist es auch schon zu Unfälle gekommen: Eine ältere Fussgängerin wurde an der Luzernerstrasse auf dem Trottoir von einem Auto erfasst verstarb an den Folgen des Unfalls

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