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Kantonalbank setzt auf Digitalisierung

1 min Lesezeit 10.12.2015, 07:16 Uhr

Die Luzerner Kantonalbank will zu einer digitalen Bank werden. Und sie möchte die Eigenmittel stärken.

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im Rahmen ihrer periodisch durchgeführten Strategieüberprüfung die strategischen Leitplanken und Ziele für die Jahre 2016 bis 2020 festgelegt, teilt die Bank in einem Schreiben mit. Dabei verfolge sie zwei Stossrichtungen: Einerseits will die LUKB in den kommenden fünf Jahren ihr Kerngeschäft weiterentwickeln und so Wachstum erzielen.

Anderseits plant sie, mit gezielten Initiativen die mittel- bis langfristige Transformation der LUKB in Richtung «digitale Bank» voranzutreiben. Die Strategie trägt aus diesem Grund den Namen «[email protected]». Dazu CEO Daniel Salzmann: «Wir arbeiten aktuell intensiv an der Digitalisierung von Prozessen mit dem Ziel der Effizienzsteigerung und an Projekten im Bereich Crowdvoting, Crowfunding und Crowddonating».

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Ziel: Gesamtertrag von 950 Millionen

Wie bei den vergangenen Strategieperioden publiziert die LUKB wiederum langfristige Strategieziele. Wie Verwaltungsratspräsident Mark Bachmann ausführte, legt sie weiterhin den Fokus auf eine starke Eigenmittelbasis und strebt eine Gesamtkapital-Ratio zwischen 14 % und 18 % an (Ist-Situation per 30.09.2015: 15.8 %).

Die LUKB will in der Periode 2016 bis 2020 einen Gesamtertrag von mindestens 950 Millionen Franken erzielen (Ist-Situation 2011 bis 2015: 890 Millionen Franken), dies bei einer Cost-Income-Ratio von unter 50 %. Vom Gewinn will sie neu 50 % bis 60 % an die Aktionäre ausschütten (bisher 50 %). Davon werden die rund 36’000 Aktionäre und der Kanton Luzern als Hauptaktionär profitieren.

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