Strecken mit hoher Geschwindigkeit im Fokus Kanton Zug: Jährlich über 100 Unfälle mit Wildtieren

1 min Lesezeit 24.10.2017, 07:26 Uhr

Autofahrer können in der momentanen Dämmerung vermehrt auf Wildtiere treffen, und es kann vermehrt zum Zusammenprall von Tier und Fahrzeug kommen. Die «Zuger Zeitung» hat Fachleute befragt, wo die Hotspots im Kanton Zug sind.

 

In der Schweiz sterben pro Jahr 20’000 Wildtiere auf den Strassen. Im Schnitt endet damit pro Stunde ein Wildtier unter Autorädern. «Die Anzahl Wildunfälle mit Rehen variiert im Kanton Zug je nach Jahr zwischen 100 und 160 Tieren», sagt die Forstingenieurin Priska Müller der Zeitung.

Hotspots seien zum Beispiel die Strecke durch den Herrenwald in der Gemeinde Hünenberg oder im Bereich der Ratenpassstrasse in der Gemeinde Oberägeri. Dort passierten häufig Wildunfälle. Generell gelte: Je grösser die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf dem Strassenabschnitt sei, desto grösser die Gefahr für Unfälle.

Wenn ein solcher Unfall passiere, muss umgehend die Polizei alarmiert werden. Diese bietet wiederum einen Wildhüter auf, im Kanton Zug sind drei angestellt.

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